November – Blog-Challenge 2018: Memento mori – Werdet kreativ!

Hervorgehoben

C69C501A-2FBC-44A1-B835-CB8CFB7FCD70Die ersten Spekulatius wurden gesichtet. Es ist also keinen Moment zu früh, um unsere November-Blog-Aktion zu starten. Diesmal fordern wir euch heraus, visuell und kreativ zu werden. Oh ja!

Memento mori – lebendig die Toten und an den Tod erinnern

Schon ziemlich zu Beginn unserer Totenhemd-Aktivitäten hat uns immer wieder beschäftigt, wie das „Über das Sterben und den Tod reden“ auch in Formen gegossen werden kann. In Bilder, Dinge und somit Anlässe, die zum Reden mit anderen einladen. Wir hatten zum Beispiel die Möglichkeit bei der Fotoaktion von Bestatter Pütz-Roth mitzumachen, für die Annegret sich eine Sterbedecke nähen ließ, die man auch als Tages- oder Picknickdecke verwenden kann. Besonders befeuert wurde der Wunsch nach kreativer Gestaltung durch die bunten Bilder, die uns Katja Glöckler aus Mexiko zusandte: Der „Dia de los Muertos“  macht das ganze Land bunt: Zuckerschädel in den Supermärkten, Klappergerippe in Kneipen und Kinderzimmern und vor allem die prächtigen Altäre, die die Weiterlesen

21.11. Ina: Brücke aus Papier

mein opa

Von Erinnerungen und einer Brücke aus Papier zwischen Diesseits und
Jenseits erzählt der Brief, den Papiertänzerin an ihren verstorbenen Opa
schrieb.

„Du warst ein Frühaufsteher, immer schon wach, wenn ich morgens an den gedeckten Tisch kam. Frisch rasiert, die weißen Haare“ … hier bei der Papiertänzern weiterlesen

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Wir freuen uns, dass Ina dabei ist mit Ihrem Brief an ihren Opa. Ina, Dankeschön.

 

Gesprächssplitter Death Café Richterswil

fullsizeoutput_17cSechs Gäste hatten wir zu Besuch während unseres 6. Death Café in Richterswil. Wir stellten uns gegenseitig vor und waren in Kürze mitten im Gespräch. Vor allem die bunte Deko hatte es unseren TeilnehmerInnen angetan. Es kam sogar jemand vorbei, die von draußen angelockt wurde.

Gesprächssplitter des Nachmittags:

Das hier ist meine Überlebensgruppe, meine Lebensverlängerung.

Plötzlich sterben? Oder doch lieber Zeit haben um sich zu verabschieden?

Leben um zu sterben? Das ist bei katholisch Gläubigen das Ziel, das will ich so nicht.

Das Sterben hat bis jetzt Jede und Jeder geschafft.

Sich erlauben, „das letzte Lebensjahr“ ein Pflegefall zu werden (weil man immer Angst davor hat, zu leiden bzw. gepflegt zu werden). Weiterlesen

19.11. Martina: Spuren der Liebe

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von Martina

Ich wohnte schon einige Jahre in dieser Stadt, bis ich das Tuchlager zum ersten Mal betrat. Vorbeigegangen war ich schon oft, doch das Schaufenster war dermaßen altmodisch und die dort ausgestellten Herrenhosen (Ü-siebzig Herrenmode in unzähligen Grau-und Beigetönen) fand ich wirklich abscheulich. Was mich genau bewogen hat, den Laden doch einmal zu betreten, weiß ich nicht mehr genau. Das Schaufenster zog mich ja zunächst nur wegen seiner Hässlichkeit an, doch irgendetwas muss ich wohl darin entdeckt haben und so trat ich ein.

Hier in Martinas Blog weiterlesen, die uns ihren Artikel zur Challenge geschenkt hat.

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Wir freuen uns, dass Du dabei bist Martina. Danke für die schöne Geschichte.

18.11. Ilseluise: Alles ist eitel

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by Hiltrud

Zur Inspiration

„Alles ist eitel“ – so steht es geschrieben im Buch des Predigers im 1. Kapitel.

In den Vanitas = Eitelkeits – Stilleben in der bildenden Kunst wurde dieses Thema bildlich dargestellt. Es ist alles „eitel“ – gedenke daran, dass auch du einmal sterben wirst – wie alles, was lebt.

Alles ist „eitel“ = „nichtig“ bzw. „nur leerer Schein“.

Zu meiner Motivation …

Mit Totengedenken bin ich viel beschäftigt.

Hier bei Ilseluise im Blog weiterlesen.

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Liebe Hiltrud, wir freuen uns, dass Du bei unserer Challenge heut dabei bist.

17.11. Anja: Ein Brief in den Himmel

7F630BD4-07F3-47C9-864C-9C11F64BEA91.jpegAlso eigentlich hatte ich was Kreativeres vor – aber da der Zustelldienst meine Lieferung sonstwem geliefert hat (jedenfalls nicht mir), musste ich umdisponieren…

Ich möchte euch gerne an meinen Erinnerungen teilhaben lassen: heute vor 4 Jahren ist mein Liebster gestorben: Ein Brief in den Himmel ♥

Hier bei Anja weiterlesen

16.11. Oma Schlafmütze: Ein Segelschiff setzt seine weißen Segel

Seit dem Tod meines Mannes vor fast 20 Jahren begleitet mich dieser Text von Peter Streiff. Es hängt auch jetzt noch an meiner Wand.

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Den Gedanken, mein Mann – der schon mit 18 Jahren Vollwaise wurde und bald danach auch zwei Geschwister verloren hatte – wird hinter dem Horizont freudig von seiner Familie empfangen, fand ich damals sehr tröstlich. So muss er nicht allein auf der anderen Seite sein …

Hier entlang zu Oma Schlafmützes Blog

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Das ist wirklich ein tröstliches Bild, liebe Oma Schlafmütze. Danke dafür.

15.11. Silvia: Projekt Totentanz

Vor einiger Zeit setzte ich mich über 2-3 Jahre sehr mit dem Tod und dem Sterben auseinander. Das Projekt Totentanz entstand in dieser Zeit im Spiel mit einer Gruppe und in der Folge zwIMG_4614ingend weiter mit mir selbst. Ein Totentanz auf einem kleinen Klosterfriedhof und der Bau eines Grabmals in einem von Lothar zerstörten Fichtenwäldchens verdichtete diese eigene Auseinandersetzung. Der Film „Der Tod macht stille Leute“ mit den Teilnehmern des Projektes Totentanz setzte die Resonanzen der einzelnen Teilnehmer in einem filmischen Projekt zusammen.

Hier bei Silvia weiterlesen.

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Liebe Silvia, wir freuen uns, dass Du dabei bist.

Drunter&Drüber und Death Slam

8E0C6A25-1713-4555-924C-5863E45BA98FDie neue Ausgabe der Drunter&Drüber (DuD) liegt vor mir, die uns eine der Macherinnen zuschickte. Das interessante und bunte Heft mit den verschiedensten Aspekten zum Thema „Der Tod und die Frauen“ hat mir gut gefallen.

Ich las im hinteren Teil des Magazins über Death Slam  und staunte nicht schlecht. Ich bin ja schreibend derzeit dem Poetry Slam verfallen und war umso erfreuter dass es auch „Death Slam“ gibt. Einmal jährlich wohl während der Messe „Leben & Tod“ (findet im Mai 2019 wieder in Bremen statt) treten die PoetInnen auf und erzählen vom Sterben und dem Tod. Da hab ich doch gleich mal gesucht im Netz nach „Rainer Holl“ (den ich übrigens letzten Samstag in Zürich während des Finales der 22. deutschsprachigen Meisterschaften erlebte) und wurde fündig mit dem Text, der in der DuD abgedruckt ist.

Passt in unsere Totenhemd-Challenge weil er sich an seine tote Oma erinnert.

Ab Minute 4 wird es interessant.

Bei Interesse siehe auch www.rainerholl.de.

13.11. Gabriele: Oh mein Papa … !

Gabriele schreibt: …. dieses Video habe ich anlässlich des 117ten Geburtstages meines Vaters erstellt. Lasst Euch überraschen.

 

Hier entlang zu Gabrieles Blog

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Liebe Gabriele, ich bin sprachlos über diese schöne Idee …. großartig, dass Du die Liebe zu Deinem verstorbenen Vater und die Sehnsucht nach der Bühne hier mit uns teilst.

Chapeau Madame!

12.11. Magdalene: Zusammensein im Andenken an Verstorbene

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von Magdalene sind alle Fotos uns frei gegeben

Über das Trauern und dendia de los muertos“ in Frankfurt.

Jede und jeder trauert anders, die einen mit viel Tränen, die fließen und die anderen können nicht weinen, schon seit Jahren nicht. Truschka, seit dem Tod ihrer Mutter, als sie selbst erst ein Jahr alt war. Und jetzt ist vor drei Jahren ihr Sohn gestorben. Aber sie hat uns alle eingeladen zu ihren Patenschaftsgräbern auf dem Hauptfriedhof, nachdem ich ihr von meiner Idee erzählt habe.

Ich leite seit neun Jahren Trauergruppen und hatte schon immer die Vorstellung, auch auf dem Friedhof zu sein mit Trauernden und die Gräber ihrer Lieben zu besuchen.

Und dann immer dieses Lamento, „…der Tod wird tot geschwiegen in unsrer Gesellschaft und so weiter,und in anderen Ländern ist es ganz anders, die gehen viel offener damit um.  

Zum Beispiel in Mexiko, am dia de los muertos, dem 2. November. Da wird gefeiert am Grab und zusammen gegessen mit der Familie und Freunden, mit viel Musik, Kerzen und die Verstorbenen sind im Geiste natürlich auch dabei. Natürlich ist dort Sommer, mit viel Blumen und bunt und bei uns ist halt November und eher kalt.

Ich hatte mal eine Nachbarin, die kam aus Polen, da ist es auch Brauch zu Allerheiligen/Allerseelen auf dem Friedhof zu sein mit Vielen. Mit Kerzen und mit Gebeten und an die Verstorbenen zu denken und auch gemeinsam etwas zu essen. Sie war ganz entsetzt, dass im November der Friedhof hier um 17.00 schließt. Sie ist dann über die Mauer geklettert um da zu sein, wo sie nach ihrer Tradition hingehört. Weiterlesen