Billie Eilish. No time to die. Neuer Titelsong 007

Gerade eben in der Zeitung gelesen. Seit gestern auf den YouTube-Kanälen zu hören und in den bekannten Medien wie Rolling-Stone zu lesen und zu hören.

Hier kann man sich das Lied mit einem Standbild anhören.

Hier habe ich eine Version bei YouTube gefunden, die einen Vorgeschmack auf den Kinofilm gibt währenddem man den Song hört. Achtung: Weiterlesen

Gestern mit meinem Vater eine Reval geraucht

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Gestern Abend hatten wir Besuch. J war da. Er war einige Monate in Guatemala und wollte uns Fotos zeigen. Ich hatte lecker gekocht. Zwischendurch geht er immer mal auf Balkonien um zu rauchen. Ich erzählte ihm von meinem Blogpost über Sucht. Eine Anregung aus dem Buch von Doris Dörrie: Leben Atmen Schreiben. „Schreib über deine Sucht“. Darin kommt auch mein Vater vor, der ein Leben lang Reval geraucht hat.

Ich erzählte J, dass ein Päckchen Reval beim Foto meines Vaters liegt. Ob er nicht Lust hat mit ihm eine zu qualmen? Er fand das Weiterlesen

Buchtipp: Superhero von Anthony McCarten

superhero-9783257237337Gestern Abend hab ich das Buch zu Ende gelesen und bin glücklich und selig eingeschlafen. Ich frage mich, was ich über das Buch erzählen darf, ohne euch zu viel zu verraten und die Spannung wegzunehmen.

Ich versuche es mal.

Der Autor macht etwas, was ich bisher in keinem Buch gelesen habe. Es ist eigentlich eine Vorlage für ein Drehbuch. Es startet mit „Aufblende“ … und endet mit „Abblende. Ende. Wer hätte das gedacht“ (letzteres ist wohl selbstironisch gemeint). Jede Örtlichkeit / Szene wird beschrieben und vorgestellt: Beispiele:

  • Außen. Eine Straße in der Stadt. Tag.
  • Innen. Kino. Abend.
  • Innen. Auto. Abend.

Mal sind wir im Haus des Protagonisten, mal in der Onkologie, mal in seinem Zimmer daheim, mal in seinem Krankenhauszimmer undsofort. Mal morgens, mittags, abends.

Also. Donald, 14 Jahre jung, um den es hier geht ist schwerkrank und hat Krebs. Und bevor er stirbt will er unbedingt wissen wie das mit der Liebe geht. Wenigstens einmal Sex haben, bevor es zu Ende geht, das wünscht er sich sehr. Bloß nicht als „Jungfrau“ sterben. Weiterlesen

Neujahr

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Während eines Spaziergangs gestern Mittag fotografiert

NEUJAHR

– der erste Morgen –

Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute, als habe sich vieles verändert.

(Yoshida Kenko)

Alle Jahre wieder seit 2015 veröffentliche ich dieses schöne Gedicht am Neujahrsmorgen (okay dieses Jahr wegen Erkältung einen Tag später), weil ich es wunderschön finde. Wie ein unbeschriebenes Buch liegt das neue Jahr vor uns.

Lasst es euch gut gehen.

Alles Liebe und Gute für 2020.

Gesprächssplitter aus dem Death Café Zürich

414ODf6wbML._SX327_BO1,204,203,200_Was wäre anders wenn ich wüßte dass morgen mein letzter Tag wär? Was wäre anders, wenn ich wüsste, ich werde irgendwann plötzlich sterben? Vielleicht morgen schon … übermorgen …

Darüber haben wir uns intensiv unterhalten während des 4. Death Café in Zürich. Dass mir dieses Buch jetzt im Netz begegnet, ist sicher kein Zufall. Es erschien bereits 2013.

Hier gibt es Infos zum Buch.

Weitere Gedanken und Fragen von den Teilnehmenden:

Ich bin jetzt Rentnerin. Was kommt als nächstes?

Im Hinblick auf den Tod mach ich jetzt besonders viel?

Wenn man sich mit dem Tod und dem Sterben beschäftigt lebt man anders: lebendiger.

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Christine im Interview: „Den Tod zu sehen, … Lust auf Eigensinn“

FriedhofForumChristine Süssmann hab ich 2014/2015 kennengelernt. Ich las von ihr in der Zeitung. Das Foto zeigte sie in einem ausgehobenen Grab stehend. Mit dem Kopf über der Erde guckend. Das hat mir gefallen. Ich schaue gleich, ob ich dazu gebloggt hatte. Et voilà.

Nun wird Christine das Friedhof Forum verlassen. Ihre Aussagen in ihrem Interview finde ich klasse. Diese haben mir besonders gefallen.

„Den Tod zu sehen, macht Lust auf Eigensinn“. Weiterlesen

Danke für Eure Friedhofsspaziergänge!

IMG_4485Ein grauer Samstagmorgen. Gestern habe ich meinen Hausaltar entstaubt, poliert und ein paar Tannenzweige darauf gelegt.  Zwei einfache Sterne aus Palmblättern dürfen sich schon zeigen. Die ganze Woche über hatte ich – nach und nach – das kleine Tod, meine Sugarskull-Köpfe und den großen Löffel aus den Blättern, Kastanien und Kürbissen heraus gepflückt, die meinen Hausaltar so bunt gemacht hatten. Die Kerze, die für meine Toten brannte, ist ausgebrannt.
Gestern bin ich in den ersten Weihnachtsmarkt geraten. Laut, voll, alkoholisiert (nicht ich ;-)). Wie ruhig waren doch die Spaziergänge, die ich über den Friedhof gemacht hatte. Und wie besonders und anrührend waren die Gänge,  die wir mit Euch machen durften!

Petra und ich waren wieder ganz beeindruckt und selig, was wir von euch bei unserer 5. November-Blogaktion „Friedhofsspaziergänge“ lesen und weitergeben durften. (Hier noch mal alle im Überblick) Das waren ganze Bildungsreisen, Forschungsprojekte, ein Sich-Einlassen auf einen Ort, der mal ganz still und überraschend leer, mal mit Generationen-Leben gefüllt war.  Sie führten uns nach Weiterlesen

von Christiane: Hanne

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geknipst von Petra © in Bad Kreuznach

Christiane macht spontan mit. Am 10. Oktober wurde Hanne, ihre Cousine mit knapp 85 Jahren beerdigt. Zum Gedicht schreibt sie: „Es sind wörtlich ihre Formulierungen, die dem Text zugrunde liegen. Ich habe sie bei einem längeren Telefonat schon vor Jahren mitgeschrieben, weil ich sie äußerst bemerkenswert fand. Und dann, am Tag ihrer Urnenbeisetzung auf dem Friedhof in Bad Rothenfelde , da war es genau so wie sie es liebte: ein Herbsttag unter milder Sonne und fallende Blätter ringsum …. „Einer muss letzter sein, warum nicht ich …“ Mich bewegt dieser Text immer noch. Vielleicht bewegt er auch andere?“ Vielen Dank, Christiane!

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Hanne                                                                                        

Mögen die anderen
ihr Herz im Frühling finden.

Mögen sie schlürfen vom Sommer,
als gäb es nur ihn.

Meine Zeit ist der Herbst.
Und der Winter.

Vergehen.
Und Tod.

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Totensonntag

Ein schönes Gedicht von Natalie. Ich finde es wichtig, dass wir heute den Totensonntag zumindest wahrnehmen … und erst dann kommt die Adventszeit.

Welkes Laub harken … gefällt mir sehr.

Fundevogelnest

Welkes Laubharkenvon den Lagernder Toten.Lebendige Käfer störenin ihren Winterlagern.Übermütigspähennach Schneeglöckchenspitzen.Zu früh ist esnochfür Botschaften.
Stumm
bleibt 
dein Gruß.

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