Eine Todesanzeige berührte mich

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Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
(Joseph von Eichendorff)

Ja, ich bin auf dem Heimweg

Vorname …..Nachname

Mein letzter Dank … an alle, …. die grossen Anteil daran hatten, dass dieser Weg glücklich verlief.

Es isch schön gsi

(90 Jahre wurde die Verstorbene)

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Da berühren sich Himmel und Erde…

Guten Morgen alle miteinander, heute ist Anja bei uns in der Blogaktion … und ich bin ganz bei ihr währenddem ich ihre Zeilen lese und weine gleich ein bisschen mit, weil ich weiß, wen sie meint und an wen sie denkt und mit wem sie da auf der Wolke sitzt mit den Bömmeln.

Ja, im Hier rund Heute ist es gut … Schritt für Schritt … mit Geduld … machen wir lustige Dinge wie Anja ….

...ein Stück untröstlich

Dies ist mein Beitrag im Rahmen der März-Blogaktion vom Totenhemd-Blog:

„Wo spaziert der Tod durch euer Bild?“

Ich muss gestehen, dass ich nicht sofort inspiriert war, teilzunehmen – genau genommen: gar nicht. „Tolle Aktion, aber dieses Mal ohne mich!“ waren meine Gedanken… Mein Fokus war so ganz woanders und mir fiel nichts ein…

Nunja, irgendwie sperrt sich der Beitrag noch immer sehr vor mir – wenn ich meine Gedanken hier so festhalte und veröffentliche, werden sie noch ein wenig realer… Will ich das überhaupt?
Bekloppt? Ja, ein wenig… Manchmal hätte ich einfach ein wenig weniger Realität…

Tja, nun liest du hier von mir… Wie kommt das?!

Einwurf (abschweifende Gedanken): ich muss immer Tränen verdrücken, wenn ich den Titel dieses Beitrags lese… Kennst du das Lied dazu? Das hat die liebe Christine Kempkes neulich geteilt und es ging mir *zack* direkt ins Herz – ja, und auf die Tränendrüse ;0)

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Buchtipp: Ausleben

AuslebenIm virtuellen Café Totenhemd ( ehemals Death Café ) habe ich gestern das Buch von Lena Kost und Annette Boutellier vorgestellt. Ich hatte es hier in der Blogaktion schon einmal vorgestellt, weil ich darüber gelesen hatte. Nun liegt es vor mir. Zum Anfassen schön. Der Buchdeckel ist aus sehr festem und geriffeltem Papier. Es ist ein haptischer Genuss es in Händen zu halten.

Ausleben, finde ich einen schönen Titel. Gerade jetzt in Zeiten von Corona, während der viele alte Menschen wegen des Virus sterben und ihr Leben durch die Krankheit beendet wird. Im Buch Ausleben kommen ausschiesslich alte Menschen zu Wort. Es soll um jenen Tod gehen, den sich die meisten wünschen: den Tod nämlich, der irgendwann einfach anklopft – nach einem langen Leben.

Auf dem Foto sehen wir die neunzigjährige Sofie Pfister-Odermatt, Bergbäuerin. Eine von den insgesamt 15 Frauen und Männern, die hier in diesem Buch vorgestellt werden. Mit ihren Geschichten und Gedanken, Freude, Sorgen und Ängsten. Eine andere Frau ist 111 Jahre, als sie interviewt wurde. Sie würde gern noch einmal solch einen leckeren Salat essen, so wie ihn die Mutter im Garten hatte, als sie Kind war. Wir entdecken ein Ehepaar, beide 88 Jahre, die schon ewig zusammen sind. Da sind weiter ein Nobelpreisträger, ein Musiker und die Schauspielerin Monica Gubser. Sie war die Hauptdarstellerin im Film „Die letzte Pointe“. Sie ist inzwischen verstorben.

Das Vorwort der Autorin gefällt mir gut. Die Überschrift heißt: „Gegen die Angst vor dem Tod hilft nur eins: darüber reden“. Weiterlesen

Heute Online: Café Totenhemd in Zürich

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Stell Dir vor in Deinem Kleiderschrank hängt dein Totenhemd.
Was kommt nach dem Tod?
Willst du mal in einem Sarg liegen?
Wie soll dein Grabstein aussehen?
Was steht auf deiner Löffelliste?

Das Café Totenhemd findet heute ONLINE statt:
Dies ist der Link zum Chatroom: bei Zoom

Wir reden über den Tod, das Sterben und das Leben, weil es uns lebendig sein lässt.

Am Dienstag, 24. März und 30. Juni sowie Montag, 10. August
Am Montag, 2.11. werde ich wahrscheinlich einen Friedhofsspaziergang anbieten.
Jeweils 18 bis 20 Uhr.

Das Café Totenhemd (vormals Death Café) Weiterlesen

Ich möcht mal heulen …

… um all die Toten, die inzwischen am Coronavirus gestorben sind.

Für all die Ärzte (vor allem derzeit in Italien), die sich mit der sogenannten Triage beschäftigen müssen. Sie entscheiden – wie im Krieg / Regeln aus der Katastrophenmedizin – wer am Leben bleibt und wer lebensrettende Maßnahmen in Form eines Beatmungsgerätes erhält.

In Italien, Spanien und Frankreich fehlt es grad an allem. Die Ärzte und Pflegemitarbeiter*innen sind am Limit. Vor allem ist es seelisch furchtbar über Menschenleben entscheiden zu müssen.

Gott sei Dank kommt Hilfe und Unterstützung aus allen möglichen Ländern.

Ich könnt heut heulen …

Ich höre mir täglich den Podcast mit Dr. Drosten auf NDR an.
Er schafft Fakten.

Ich schaue mir auf der Karte der Johns Hopkins University an wie schnell sich der Virus verbreitet. Siehe vor allem unten rechts die Kurve der täglichen Vermehrung! Weiterlesen

„Du kennst Dich doch damit aus“ – der Bedarf nach Gesprächen über den Tod

Nicole hat uns mit einem lesenswerten Artikel beschenkt zur Blogaktion. Sie ist zum wiederholten Mal dabei, was uns sehr freut.

Bei ihr spaziert der Tod immer wieder durchs Bild … lest selbst.

Die Waldträumerin

Auf dem Totenhemd-Blog von Petra und Annegret gibt es wieder eine tolle Blog-Aktion. Diesmal mit dem Titel: Wo spaziert der Tod durch euer Bild?

DSC_0218Wer mich kennt weiß, dass der Tod schon von Kindesbeinen an, einen Platz in meinem Leben hat. Gespräche über Sterben, Tod und Trauer sind für mich nichts ungewöhnliches, nichts was mich abschreckt. Aber seit Mai 2018 hat sich da nochmal etwas geändert. Damals habe ich meine Weiterbildung zur Seelfrau (Sterbe-, Trauer- und Seelenbegleitung) begonnen und im September desselben Jahres kam noch der Kurs für ehrenamtliche SterbebegleiterInnen hinzu. Da ich dies offen – persönlich und hier auf dem Blog – kommuniziert habe, traten immer häufiger Menschen an mich heran mit den Worten: „Du kennst Dich doch damit aus…“

Und dann erzählten sie mir davon, wie und wo der Tod durch ihre Bilder spaziert ist. Oftmals, um sich etwas vom Herzen zu reden oder zu schreiben. Aber auch…

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Silke: Wie mich der Tod motiviert zu leben

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von Silke … das ist sie beim Paragliding

Vor fünf Jahren, zwei Monate, drei Wochen und zwei Tagen starb meine große Schwester in unseren Armen. Einer der ersten klaren Gedanken, die ich danach hatte, war: „Und jetzt mache ich was Ordentliches aus meinem Leben!“ Was das sein sollte, wusste ich noch nicht und es sollte auch noch eine ganze Weile dauern, bis ich dazu die Kraft haben würde. Aber ich wusste, dass ich ab sofort selbst dafür verantwortlich sein würde, mich zu erden, mich daran zu erinnern, was wichtig ist und mich auf Kurs zu halten. Meine große Schwester, die dies bisher zuverlässig für mich erledigt hatte, war nicht mehr da. Oder doch noch da, aber anders.

Hier lest Ihr Silkes Beitrag.

5 Vollmachten, die wir brauchen

Hast Du schon einen Notfallkoffer in deiner Wohnung? In dem befinden sich alle Vollmachten, Kontoverbindungen und Online-Aktivitäten.

Man kann es nicht oft genug wiederholen: Wir brauchen im Notfall Hilfe oder wenn wir gebrechlich geworden sind Unterstützung. Am Besten von einer Person unseres Vertrauens. Sonst wird uns vom Gericht ein „Betreuer“ bestellt. Mir ist es da wohler eine Person meines Vertrauens einzuweihen und mit allen wichtigen Informationen auszustatten.

In der SonntagsFAZ wurde am 8. März mal wieder in einem Artikel darauf hingewiesen welche Dokumente im Ernstfall wichtig sind. Der Artikel ist online nur käuflich zu lesen mit der Überschrift: Diese fünf Vollmachten braucht jeder.

  1. Vorsorgevollmacht
  2. Betreuungsverfügung
  3. Patientenverfügung
  4. Sorgerechtsverfügung
  5. Digitale Nachlassregelung

Wir sind noch lange nicht fertig. Wir haben aber schon viele Dinge erledigt oder angefangen. Der Weg ist das Ziel. Je früher man anfängt umso besser. Ich zumindest weiß, dass „alles“ geregelt ist und ich mir keine Gedanken mehr machen muss, falls mal eine Notsituation eintritt.

Wirr haben hier im Blog immer wieder mal über diese Themen geschrieben.

Annegret über Weiterlesen

Leben mit dem Tod auf der Schulter

Bettina ist heute bei uns in der Blogaktion. An ihrem Geburtstag. Ich wünsche ihr ganz viele neugierige Leser*innen, die ihr gratulieren. Feiern wir mit ihr heut das Leben.

Alles Liebe und Gute.

Die Onkomiezen

Dieser Beitrag ist Teil der Blog-Challenge „Wo spaziert der Tod durch Euer Bild?“ von Annegret und Petra. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf!

Wir alle wissen, dass wir sterben müssen. Zumindest in der Theorie. Die meiste Zeit werden Gedanken an den Tod von einem Stoppschild blockiert, das schützend vor unserer Gefühlswelt steht. Und glücklicherweise sind wir in unserer Lebenszeit viel zu beschäftigt mit Karriereplänen, Business-Projekten, Fitnesstrends oder dem wirklich allerneuesten Aufreger auf Twitter. Als liesse sich die Endlichkeit des Lebens durch gute Organisation, die richtige Ernährung oder beruflichen Status aufheben.

Bis vor ein paar Monaten hetzte ich genauso durch meine Lebensstunden als flössen diese in unendlicher Zahl. Hatte meine Effizienz bei minimaler Freizeit maximiert. An den Sinn von Leben und Tod keine Gedanken verschwendet, denn dieses Rätsel würde ich ohnehin nicht lösen können.

Ohne Vorwarnung spürte ich seine Krallen auf meiner Schulter. „Krah krah kraaaah“, sagte der Rabe, was…

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Hiltrud: Corona spaziert durch mein Bild …

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Quelle: Pixabay

Hiltrud schrieb mir, dass sie auf den Corona-Virus wartet.

Email an Petra am 5. März 2020:

„Nun warte ich auf das Corona-Virus, damit ich schnell damit durch bin … und es nicht erst in 3 Jahren bekomme!
Oder dann, wenn es ganz viele auf einmal haben und unsere medizinische Versorgung das doch nicht gut bewältigen kann und wird.
Bei mir im Krankenhaus hier haben sie auch ohne Corona schon genug Stress und oftmals Personalengpässe!“

Ich inspirierte sie, diesen Wunsch doch mal in einem Artikel für die Blogaktion zu formulieren. Weiterlesen