Unbedingt! Auf jeden Fall: Der Tatortreiniger

Ich hab´s ja schon vor ein paar Tagen geschrieben. Ihr müsst euch Schotty (Bjarne Mädel) anschauen. Der NDR hat hier etwas Großartiges geschaffen. Gestern kam die DVD mit der dritten Staffel, die ich einem Bekannten schenken will. (Der ist in der Männerarbeit tätig und „Schotty“ schmeißt zu allem noch sämtliche Männerklischees und -optionen durcheinander, weshalb dies ein MUSS für Männer ist).

Folge 8: Carpe Diem
Schotty landet in einer seltsam in hellgrün getauchten Behörde (auch die dort Arbeitenden sind hellgrün), die sich als sein persönlicher (deutscher) Albtraum entpuppt. Ein Mitarbeiter war gestorben und 14 Tage nicht gefunden worden. Da gibt es viel zu schrubben. Aber Schotty kommt nicht rein, sondern gerät in die Dauerwarteschleife des Nummern-ZIehens. Zwei Bestatter schleppen slapstickmäßig den Sarg durchs Gebäude, um ihn schließlich doch wieder im Büro des Verstorbenen abzustellen. Und dann erscheint der Tote und eine wunderbare Zwiesprache entspinnt sich, die sich dramatisch zuspitzt: geht es Schotty nun selbst ans Leben? Ein grandioser Dialog über das Sterben und das leben.

Unter der Abteilung „Zusatzstoffe“ fand ich dann noch
Folge „Angehörige“, auch dies ein wahres Feuerwerk der Überraschungen. Nicht ganz freiwillig landet Schotty mit einem jungen Mann in der Kiste. Unfassbar direkt, anrührend, komisch.

Einziger Nachteil: die Folgendauern nur 24 min. Je nun. Auf diese Weise bin ich dann doch noch vor eins ins Bett gekommen.

Vorsicht: Suchtgefahr!

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