Der Tod im Faschingskostüm

Als ich letzte Woche in Deutschland unterwegs war, es war Donnerstag, also am Weiberfaschingstag, staunte ich nicht schlecht: Mir hüpften männliche Känguruhs in braunen Overallkostümen mit Bauchtäschchen entgegen, grüne Overalls zeigten Frösche, einige Ladies waren als Oma verkleidet.

Wirklich gut gemacht: Der Tod! Im schwarzen Umhang stand er vor mir im Zug, das Gesicht perfekt geschminkt als tote Fratze. Eine Skelett-Fratze wie wir sie aus der Geisterbahn kennen. Huhuuuuu.

Wenn wir uns während der Fastnachtstage verkleiden, dann wollen wir ja etwas auslösen: Wir kassieren Resonanz und Feedback, Gelächter, ein anerkennendes Nicken. Beim Tod gruseln wir uns eher. So ein Skelett mit kahlem Schädel und Fratze fürchtet uns. Was wäre, wenn wir uns den Tod mal ganz anders vorstellten und uns entsprechend verkleideten? Wie stellen wir uns den Tod eigentlich vor? So, wie er uns während der Fastnachtstage daherkommt? Welches Bild haben Sie?

Darf es ein freundliches Wesen sein? Eine Fee?

Ist der Tod männlich? oder weiblich?

Heißt mich der Tod willkommen oder will er mich erschrecken?

Nimmt er mich mit auf eine Reise? Wohin geht es? In die Hölle? In den Himmel?

Wenn Sie heute und morgen faschingsmäßig unterwegs sind, schauen Sie mal hin und lassen sich beeindrucken. Welche Gedanken und Gefühle tauchen auf, wenn Ihnen der Tod begegnet ;-)?

Ich bin neugierig und gespannt.

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