Der Tod im Schauspiel Frankfurt

Gleich drei Stücke hat das Schauspiel Frankfurt auf dem Spielplan, die sich um den Tod drehen: Dantons Tod von Georg Büchner. „Aus dem Volkshelden Danton wird der Volksfeind Danton gemacht, weil er nicht länger gewillt ist, der Guillotine neuen Nachschub zu liefern“.
Die Premiere war am 27.3. / weitere Aufführungen heute und im April.

Von Nobelpreisträgerin Elfriede Jelinek gibt es: Macht nichts. Eine kleine Trilogie des Todes. In diesem Stück lässt Jelinek „verlorene Seelen, erinnernd an Schubert-Liederzyklen, wortreich aufeinanderstoßen, Welt und Wahrheit sorgsam sprachlich zerkleinernd“.
Die Premiere war im letzten Mai. Nächste Aufführung: Samstag, 4. April.

Von Jean-Paul Sartre heißt es: Das Spiel ist aus. Im Untertitel: Die Toten sind frei.
Jean-Paul Sartre konstruiert 1943 eine bitter-romantische Totenwelt, von der aus die Toten in einer verzweifelten Gleichzeitigkeit die Lebenden beobachten, ohnmächtig, in das Leben einzugreifen und den Lauf des Schicksals zu verändern.“
Die Vorstellungen im April sind schon ausverkauft. Im Mai wird am 14. und 15. gespielt.

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