Vorbereitet sein und dann abtanzen ;-)

ein GIpfelkreuz oberhalb Bellwald

Gipfelkreuz oberhalb Bellwald

Wenn man sich mit seinem eigenen Sterben zu Lebzeiten und in bester Verfassung beschäftigt, ist dies ein großer Schritt in der Persönlichkeitsentwicklung.

Wir akzeptieren, dass das Sterben zum Leben dazu gehört.

– wir sind nicht überrascht über den Tod, auch wenn er plötzlich passiert
– wir können anderen in ihren Ängsten und in ihrem Sterben begegnen
– wir können Trauernden beistehen
– wir begegnen dem Leben mit Freude, Gelassenheit und Dankbarkeit

Was wir nicht wissen: wann es so weit ist. Je mehr wir uns mit dem eigenen Sterben auseinander setzen, drängt sich der Wunsch bzw. die Aufgabe auf, dass wir Dinge zu organisieren haben. Aus meiner heutigen Sicht ist das Wichtigste, dass wir unser Testament klar haben. Vermögen, Verfügungen und Vermächtnisse wollen verteilt und formuliert, die Wünsche bei Krankheit und für den Tod mit den Angehörigen besprochen und ggfs. die Trauerfeier organisiert sein.

Wenn man das Gefühl hat, alles ist gut vorbereitet und auch verteilt, dann kann sich das Gefühl von Gelassenheit einstellen. Man kann noch einmal mehr das Leben in vollen Zügen genießen. Ein ganz wichtiger Aspekt ist: Man kann – wenn es mal so weit ist – sich auf das eigene Sterben einlassen.

Maja von Jemanja erzählte uns, dass sich einige Menschen (und es sind nicht wenige) nicht auf ihr Lebensende einlassen können, weil sie noch zu viele Dinge zu erledigen haben. Man fängt dann sehr spät damit an, die Dinge zu ordnen. Sehr viele verdrängen ihr eigenes Sterben … und es sind nicht wenige, die meinen: „die anderen werden es schon richten“.

Lesen Sie auch: Geliebt sterben und Nach mir die Sintflut? und Ich regel jetzt mal alle letzten Dinge.

Nachdem wir die Meditation rund ums eigene Sterben beendet hatten, haben wir erstmal eine ganze Weile fröhlich abgetanzt. Wie wäre es mit DJ Bobo?

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