13.11. Andrea Stanke: Kann eine Trauerrede Trost spenden?

Trauerrede Grabrede Bestattung

Trauerrede Grabrede Bestattung

Kann eine Trauerrede trösten?
Eine Trauerrede wird nur ein einziges Mal vorgetragen. Deshalb sollte man sich sehr gut überlegen, wer spricht und was in diesem Moment gesagt werden soll. In meinen Augen ist eine Trauerrede eher eine Lebensrede. Sie würdigt nicht nur das Leben des Toten, sondern fördert auch die Trauer in der Gemeinschaft.

Ob sprachlos, tränenreich, allein oder miteinander, Jeder trauert anders.
Wie die Worte einer Trauerrede wahrgenommen werden und ob sie als Trost empfunden werden, ist sicherlich situations-, personen- und stimmungsabhängig.

“Tradition ist nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme.” Thomas Morus

Wohl gewählte Worte in Zeiten der Trauer können heilsam sein
Sie können ein Gefühl der unmittelbaren Nähe, der Verbundenheit und des Trostes bewirken. Wer sich dazu in der Lage fühlt, findet … hier bitte in Andreas Blog weiterlesen.

Alle Informationen zu unserer Blogaktion findet Ihr hier.

3 Gedanken zu „13.11. Andrea Stanke: Kann eine Trauerrede Trost spenden?

  1. Liebe Andrea,
    ich glaube, es fehlt ein ganz großes Stück beim Abschied nehmen, wenn nicht eine/r noch mal etwas sagt zu dem Menschen, der da begraben wird. Selbst wenn man nicht viel weiß über die Person. Ich habe kürzlich endlich den Film „Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit gesehen“. Hier sucht der Beamte Mr. May aus den Fundstücken rund um Menschen, die ohne Angehörige verstarben, nach Indizien, wie diese Person gewesen sein könnte und schreibt dann eine Trauerrede, die nur er hören wird. Ich fand die Haltung des Mr. May sehr anrührend, dass zur Würde eines Menschen auch eine würdevolle Rede an seinem Grab gehört.

    Vor vielen Jahren, als ich eine Seelsorgeausbildung an einer Klinik in den USA machte, lernte ich das „Sharing“ kennen und habe es ein paarmal auch leiten dürfen: Angehörige, Freundinnen, Arbeitskollegen kamen zusammen und haben etwas über die Verstorbene erzählt. Kleine Anekdoten, wichtige Moment des Zusammenseins wurden erinnert. Das war sehr tröstlich und hat mich als Form nicht mehr losgelassen. Denn hier wird deutlich, dass alle Hinterbliebene sind. Und dass ein Mensch mit jedem Mensch eine ganz eigene Facette leben konnte.
    Auf meiner Beerdigung soll so etwas geschehen, habe ich verfügt.

    Vielen Dank für deinen Beitrag und den Anstoß, über dieses wichtige Element des Abschieds nachzudenken!
    Herzlich
    Annegret

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  2. Schade, ich beginne gerne den Tag mit dem Totenhemd-November-Blog und heute war leider „page not found“ und meine Suche unter ‚aktuell‘ auf dem Blog von Frau Stanke auch nicht erfolgreich. Dann hoffe ich auf eine gelingende Verbindung heute Abend…

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