muuuh … und ein Alphorn blasen

IMG_6028Löffelliste
Wünsche erfüllen
einmal im Leben
das will ich machen
Glückseligkeit

Es war einer meiner glücklichsten Tage in diesem Jahr. Denn ich hatte mir einen langgehegten Wunsch erfüllt: Bevor ich einmal sterbe, will ich eine Kuh melken. Hierüber habe ich ausführlich geschrieben. Wer mein Erlebnis noch nicht gelesen hat klickt hier.

Wie eine Königin freute ich mich über den vollen Becher mit der „geschäumten Milch“, die ich gemolken hatte. Es geht wirklich ganz leicht! Die Milch probiert hab ich natürlich auch, fehlte nur noch der Kaffee dazu ;-).

In diesem Jahr habe ich ganz viel realisiert und das stimmt mich froh und heiter. (Ich würde gelassen und heiter sterben, falls ich jetzt mit 59 dran wäre; würde es aber sehr bedauern, dass ich schon gehen müsste aus dieser schönen Welt). Es gibt also eine Liste mit einigen Häkchen dran, „erledigt“.

* Ich habe die Dokumenta in Athen besucht.
* Ich bin das erste Mal TGV gefahren: von Zürich nach Paris und zurück.
* Ich wollte mir unbedingt die Ausstellung von David Hockney anschauen und habe dies getan: im Centre Pompidou in Paris habe ich Schlange gestanden um reinzukommen und habe eine großartige Führung durch die Ausstellung erlebt.
* Ich bin die 700 Stufen des Eifelturms in Paris mit meinem Mann hoch geklettert an meinem Geburtstag.
* Ziemlich spontan Weiterlesen

21.11. Silke: Ich könnte meinen Löffel jetzt abgeben

Sie könnte ihren Löffel jetzt abgeben, meint Silke. Sie war etwas spät dran, dennoch haben wir ihren sehr lesenswerten Artikel auf den 21. datiert … den Ihr nun bei uns bzw. in Silkes Blog „in-lauter-trauer“ lesen könnt.

Totenhemd-Blog

spoon-2918612_1920.jpg Bildquelle: pixabay

Silke wäre bereit, ihren Löffel jetzt abzugeben, weil da nichts offen ist, das sie bereuen würde. Trotzdem und gerade deshalb möchte sie gerne noch eine Weile bleiben.

Jetzt sind wir aber neugierig und lesen hierbei Silke weiter.

Ursprünglichen Post anzeigen

Eine Totensonntags-Feier der Fülle

Copyright- Dorothee BoeckerLest und holt ihn euch immer wieder hervor, diesen zärtlichen Text über den Tod und die Toten! Dorothée war inspiriert von den Löffellisten und meinem Traum von „Diá de los Muertos in protestantischen Kirchen“ und hat einen ganz wunderbaren Gottesdienst in Berlin gezaubert, gestern zum Totensonntag. Die Tradition in der REFO-Gemeinde sind Stationen-Gottesdiensten, in denen die Besucher*innen ihren eigenen Weg gehen. Zum Totensonntag lud sie dazu ein, Erinnerungsstücke, Bilder und Schmuck für einen Altar zu Ehren der Verstorbenen mitzubringen. Außerdem Lieblingsessen der Verstorbenen für einen Schmaus am Ende des Gottesdienstes. Sie holte den Himmel auf die Erde und die Besucher*innen konnten gute Erinnerungen darauf schreiben. Lest hier ihre Predigt samt Bildern „Wenn Zeit und Ewigkeit sich küssen.“

Ich wünsche mir, dass noch ganz viele solcher Feiern für und mit unseren Toten entstehen und wir das Leben feiern!

Geertje: der Löffel für die Suppe

20171111_143506_WandelsinnEigentlich möchte ich einige Dinge noch erledigen oder ich wünsche sie mir. Und von Hindernissen möchte ich mich eigentlich nicht aufhalten lassen. Ja eigentlich. Aber damit ist das so eine Sache. Da helfen das Planen, die guten Vorsätze nicht immer.

*****

Was Geertje wohl meint? Wir sind gespannt und klicken hier wir weiter:

25.11. Lucia Henke: Mein erstes Buch

lucia buchIch wollte schon immer ein Buch schreiben. Jetzt habe ich ein Buch geschrieben! Annegret und Petra vom Totenhemdblog brachten diesen Stein für mich endgültig ins Rollen. Für ihre Blogaktion im November forderten sie uns auf: Schreibe für dich eine Löffelliste. Tue umgehend etwas davon. Eine Löffelliste habe ich nicht. Aber ich weiß, dass ich es am Ende meines Lebens bedauern würde, wenn ich meinen Traum vom Buch nicht ernster genommen hätte.

Deshalb meldete ich mich zur Blogaktion an und reservierte mir dabei einen Termin am Ende des Monats. Damit ich soviel Zeit wie möglich habe und dann auch wirklich einen Erfolg zu vermelden kann. Die Idee zu einem Kinderbuch und Vorarbeiten gab es schon, jetzt musste ich nur noch ernst machen. Das gestaltete sich schwieriger, als ich gedacht hatte. Nicht das Schreiben der Geschichte oder die Illustrationen waren das Problem. Nein, das Problem saß in mir drin und versuchte mir hartnäckig Tag für Tag diesen Traum auszureden.

****

Wie großartig ist das denn? Hier bei Lucia weiterlesen!

23.11. Silke Bicker: Löffelliste

Leben und Sterben gehören zusammen – nicht nur in der Natur, auch wenn wir Menschen dies oft für uns selbst nicht wahrhaben wollen. Dieses Jahr geht es um die Löffelliste. Als ich bei Petra anfragte, wusste ich ganz klar, was ich schreiben würde. Die Liste wurde immer länger und persönlicher. So persönlich, dass ich sie hier nicht einstellen mag. So gibt es eine zweite Variante meiner Liste:

Wir sind genauso gespannt wie Ihr und klicken hier weiter:

 

Gesprächssplitter vom Death Café 3 in Richterswil

deathcafeDie Vorgeschichte: Im erlauchten Kreis erzählte ich einige Tage vorher von meinem Friedhofspaziergang mit der Pfarrerin mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Warmen. Es wurde ganz ruhig …. nur einer meinte: „Achtung vor Mr. Osso Buco“. (hahaha, habt Ihr den Witz verstanden?).

Ich hab dann mal nach der Übersetzung geschaut: Osso buco heißt „Knochenloch“.

Am Nachmittag des 3. Death Café sind 5 interessierte Menschen gekommen. Zwei Wiederholungstäter als Paar und 3 neue weibliche Gesichter.

Gesprächssplitter:

(Im Aufbahrungsraum) Ich kann keinen Toten im Haus lassen, konnte ich nicht. Es war schon schwierig den Toten im Aufbahrungsraum zu sehen und zu verabschieden.

Sterben im Kanton Zürich ist billig: der Kanton zahlt für die Abholung, Aufbahrung, Einäscherung, Begräbnis, Sarg und Grab. Nur die Pflege des Grabes muss bezahlt werden. Weiterlesen

21.11. Silke: Ich könnte meinen Löffel jetzt abgeben

spoon-2918612_1920.jpg

Bildquelle: pixabay

Silke wäre bereit, ihren Löffel jetzt abzugeben, weil da nichts offen ist, das sie bereuen würde. Trotzdem und gerade deshalb möchte sie gerne noch eine Weile bleiben.

Jetzt sind wir aber neugierig und lesen hier bei Silke weiter.

Schwarze Tasten

Im Rahmen der schönen abc.etüden hat Elke einen Blogartikel geschaffen, der in unseren Totenhemd-Blog passt. Die Aufgabe ist, 3 Worte, die gespendet werden, in einen Text zu bringen. Ich war diesmal die Wortspenderin mit „Stilblüte, banal und jodeln“. Ganz unten findet Ihr den Link zur Blog-Gastgeberin Christiane.

Herr Murrmann hatte schon lange aufgehört, die Trauerreden zu zählen, die er gehalten und die Nachrufe zu sammeln, die er geschrieben hatte. So manche Stilblüte fand er in den Entwürfen, die ihm verzweifelte, geschockte, erleichterte, traumatisierte, gleichgültige oder erbgierige Hinterbliebene zum Redigieren überließen. Der Tod, das wusste Herr Murrmann als professioneller Trauerredner und -texter besser als viele andere, war nichts Besonderes, er war banal, gewöhnlich, alltäglich, jeder Mensch starb irgendwann und fast jeder Mensch sah irgendwann den liebsten Menschen sterben, den Menschen, der nie hätte sterben sollen, den er wider alle Vernunft tiefinnerlich für unsterblich gehalten hatte, und der doch verging, wie wir alle vergehen. 2017_46-17_zwei

Hier geht’s weiter.

****

Hier entlang zu Christianes Schreibeinladung für die abc.etüden in KW 46/17