Der tapfere Kampf gegen die Krankheit

Meine liebe Coachkollegin und Internetfreundin Sabine Dinkel hat diesen lesenwerten Artikel der FAZ online gestellt bei Facebook: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/umgang-mit-krebskranken-die-falsche-rhetorik-der-angehoerigen-15266490.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Deshalb reblogge ich diesen Artikel … ich finde wichtig, dass wir unsere Sprache genau prüfen. Niemand muss kämpfen, schon gar nicht ein krebskranker Mensch. Wenn er sterben muss wegen seiner Krankheit hat er nicht versagt! Und die Krankheit hat nicht gewonnen.

Totenhemd-Blog

IMG_3496Zum zweiten Mal habe ich Sabine Brönnimann, Schweizer Fährfrau, in einem Vortrag gehört. Es hat mich wieder sehr berührt. Ich werde noch dazu schreiben. Ich erinnerte mich aber daran, dass ich ihr Buch vorgestellt hatte hier im Blog. „Wenn die Zeit sich neigt“.

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen Satz aufgreifen, den die Autorin in einem Kapitel näher beschreibt: Wer stirbt, hat versagt.

Wir alle kennen die Todesanzeigen, in denen wir lesen: „Sie hat den Kampf gegen den Krebs (leider) verloren“. So oder ähnlich lesen wir es sehr oft. Und ich möchte der Autorin zustimmen und allen krebskranken Menschen die Last nehmen (auch wenn ich das wahrscheinlich nicht kann): Du hast nicht versagt, wenn die Krebskrankheit nicht heilt. Du hast nicht versagt, wenn Du sterben musst.

Du hast vielleicht alles Mögliche unternommen, weil Du das Leben liebst, weil Du nicht sterben möchtest, noch nicht, weil Du vielleicht Mann oder Frau…

Ursprünglichen Post anzeigen 307 weitere Wörter

5.11. Maria: Löffellisten, die Zukunft und Überraschungen

1loeffel

Hallo, Zukunft!

Viel zu lange hab ich gedacht, du bist DER Ort für meine Wünsche und Träume. Aber – wie die Vergangenheit – bist du ja eigentlich nichts weiter als ein unkalkulierbarer Zeitfaktor. Ihr beide dehnt euch aus, schrumpelt plötzlich zusammen und du produzierst auch oft noch Zeitgeister, die ich unerwartet scheußlich finde. Außerdem hast du viel zu viele Möglichkeiten – damit überforderst du mich. Und dann willst du mich auch noch unter Druck setzen, raunst mir zu, dass mir nicht mehr allzu viel Zeit bleibt … Aber: Wozu eigentlich?! Du bist weder planbar noch real – eigentlich kann ich mit dir nicht allzu viel anfangen! …

***

Wir freuen uns, dass Maria Al-Mana wieder dabei ist und lesen hier neugierig ihren kompletten Artikel über Löffellisten, die Zukunft und Überraschungen.