19.11. Hiltrud: Löffel-Liste – ich liebe es!

P1030285.JPGZur Inspiration

nicht nur für mich ein Blick in meine Löffelsammlung, zusammengesucht in meiner Küche, ausgebreitet auf einem bunten selbstgestrickten Kapuzenschal.

Was es alles für Löffel gibt? Total begeistert, gleich mal aufschreiben, das gibt gleich noch eine Liste – die „Löffelliste Anders“!

Klingt spannend und wir sind neugierig auf Hiltruds Löffel(-liste) und klicken hier weiter.

 

17.11. Sarah: Dinge die ich noch tun mag ehe ich den Löffel abgebe

Löffelliste Löffel

Eine neue Challenge des Totenhemdblog und ich war gleich hellauf begeistert, dort mitzumachen. Zumal ich ja schon immer mal eine solche „Was ich irgendwann mal tun mag-Liste“ schreiben wollte. Und dieses Jahr, mit all seinen Umbrüchen, Verlusten und Neuanfängen ist doch eigentlich ein guter Anfang, um einmal so richtig schriftlich festzuhalten, welche Dinge ich in meinem Leben noch erleben mag.

Wir sind gespannt, liebe Sarah, und freuen uns … hier klicken.

Friedhofspaziergang auf Gozo

Ich fragte mich irgendwann, während wir auf Malta und in Gozo im Bus unterwegs waren (und heftigst hin- und hergeschaukelt wurden wegen der löchrigen Straßen) wo denn die Toten begraben sind. Und hie und da sahen wir dann die Mauern, die einen Friedhof begrenzten.

Während einer unserer Wanderungen auf Gozo kamen wir an diesem kleinen Friedhof vorbei über den wir geschlendert sind. Ich nehme an, dass am ersten Sonntag im November die Angehörigen die Gräber geschmückt hatten mit schönen Blumengebinden in Herzform. Es sah alles so schön bunt und aufgeräumt aus.

15.11. Christiane: Löffelliste oder die Sache mit dem Apfelbäumchen

elphi_15_schneekugel_souvenirshop_15Ich kann nicht mit Listen, grummele ich, das ist doch voll unkreativ und engt nur ein. Ich mache mir höchstens Einkaufslisten, so! Aber Listen haben doch was mit Struktur zu tun? Struktur(en) finde ich sehr nützlich. Und Kreativität braucht auch Struktur, da erzähl mir keiner was anderes, am besten eine selbst entwickelte.
Außerdem liebte mein Vater Listen, daher KANN das schon mal nichts Schlechtes sein. Ja, sehr logisch, weiß ich. Hm. So weit, so gut.

Okay, Löffelliste. Du hast zugesagt, dass du mitmachst, also setz dich hin, schreib eine: Was willst du in deinem Leben unbedingt noch auf die Reihe kriegen, bevor du den Löffel abgibst?

„Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Okay, die erste Assoziation mal beiseite, darum geht es nicht. Wer weiß, dass er bald stirbt, wird das Bedürfnis haben, in seinem Leben ein paar Dinge zu klären und etwas dafür zu tun, dass ihn was überlebt. Klar.

Ich habe nicht mal Lust, mir Gedanken zu machen, meutere ich innerlich. Nicht darüber, den Löffel abzugeben, das ist unausweichlich, das juckt mich nicht, jetzt noch nicht, aber dieser ganze Bucket-List-Kram (das ist der englische Begriff dafür), das erinnert mich so furchtbar an „100 Orte, wo du im Leben gewesen sein musst“, „100 Dinge, die du gemacht haben musst, bevor du 30/40/50/60 bist“ – solche Sachen. Diese Listen zu lesen, das ist manchmal ja schon ganz witzig, aber genauso oft denke ich dabei, ich bin echt im falschen Film.

Nun bin ich sehr gespannt, was Du, liebe Christiane, für uns schreibst. Es wird lang, liebe Leute, hat sie angekündigt. Also Zeit mitnehmen beim Klicken.

 

16.11. Death Café 3 in Richterswil

deathcafeUm 15 Uhr treffen wir uns am Donnerstag, 16.11. zu einem Spaziergang über den Friedhof und erfahren mehr über die Bestattungsformen und sehen vielleicht einen der Aufbahrungsräume.

Wir werden ein Grab besuchen, dessen Grabstein mir besonders gut gefällt und darüber nachdenken, was dieser Grabstein mit dem Verstorbenen zu tun hat … zu Lebzeiten. Danach wärmen wir uns auf bei Kaffee und Kuchen im Gemeindehaus Rosengarten und diskutieren weiter.

Der Flyer mit allen Informationen.

13.11. Britta Ludwig: Bucket list – Was unbedingt noch muss

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Eine Löffelliste ist eine Liste der Dinge die man unbedingt tun, bzw. erreichen möchte, bevor man den Löffel abgibt. Eine solche Liste hatte ich noch nie, den felsenfesten Vorsatz, in welche Richtung es gehen soll, hatte ich bereits am 13. November 1989 gefasst.

2017, Brittas erste Löffelliste. So richtig wollte mir nichts einfallen. Das hat mich gleichermaßen verwundert als auch erschreckt. Andere haben ellenlange Listen mit Reisen und wilden Abenteuern und ich soll nix haben? Ich, die so begeisterungsfähig ist und immer von irgendwas träumt und unbedingt gerne hätte? Sehr merkwürdig.

Google weiß Rat und gibt mir zwei hilfreiche Fragen an die Hand:

1. Was würdest du tun, wenn du unbegrenzt Zeit und Geld hättest.
2. Was würdest du tun, wenn es nächste Woche vorbei wäre.

Wir sind genauso gespannt wie Ihr und lesen bei Britta weiter.

 

11.11. Anja: Joggen und Tschakka!

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Foto von Pixabay

…müde
…zu kalt
…zu heiß
…es regnet
…schon so spät

In meiner Trauerzeit brauchte ich viel Ruhe und Rückzug, da war es okay, auf diese „Ungemütlichkeiten“ zu hören. Nun spüre ich wieder neue Energie und möchte diese gerne einsetzen – ein Punkt auf meiner Löffelliste hat bereits einen Haken:

  • Joggen lernen!

Seit ich den Kurs begonnen habe, bin ich in Bewegung gekommen, bringe Gedanken in Bewegung, erlaufe mir neue Blickwinkel, gehe vorwärts…

Ab jetzt heißt es: Los jetzt! Tschakka!

Hier geht es zu Anjas Blogartikel

9.11. Elvira Löber: 101 Sehnsüchte

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101 Sehnsüchte stehen auf meiner Löffelliste 2017.

Das Schreiben einer Löffelliste könnte sich nach meinem bevorstehendem Ableben anhören, denn sie wirft ja die Frage auf, was will ich noch alles tun, bevor ich das Zeitliche segne. Falsch. Ich bin pumperlgesund und hoffe noch lange auf diesem Planeten zu wandeln. Warum schreibe ich dann solch eine Wunschliste? Weil sie die schönste und prickelndste aller Aufstellungen ist, weil sie mich in ein Zauberreich hineinkatapultiert und weil ich fest daran glaube, dass Wünsche in Erfüllung gehen . . .

Jetzt sind wir aber neugierig und klicken hier weiter.

Allerseelenmonatssehnsucht

IMG_5774Da schreiben wir nun schon wie lange im Totenhemdblog? Im Januar könnten´s drei Jahre sein. Und ich phantasier mir die ganze Zeit mein Dia de los Muertos und schleich mich so ran und nun erst/endlich hab ich meinen ersten eigenen kleinen Altar. Am Sonntag vor Halloween – was ja von All Hallows´ Eve (Abend vor Allerheiligen)  kommt – hab ich ihn zusammengestellt, mit dem was da ist. Mit dem Klaus und dem Bastian und dem Friedrich, der Ulrike, die ich gar nicht kannte aber ihren Mann und mit einem Hauch von Imke, die dieses Jahr freiwillig aus dem Leben ging und ich hab ihnen Smarties in die Etagère getan, was höchstens Imke gut gefunden hätte und die kleine Girlande dazu und das Bild von Petra und mir in meine Sterbedecke eingewickelt und meinen Holzlöffel (den zum Abgeben). Das ist immerhin ein Start.

Aber eigentlich will ich noch woanders hin. Eben hat der Artikel „Allerseelen, Bier und toter Otto“ mir gespiegelt, was es ist. Öffentliche und halböffentliche sichere schöne warme Allerseelenfeierlichkeiten.

Ich bin ja Pfarrerin (ohne eigene Gemeinde) und liebe Rituale, bunte Feste, das Zusammensein mit nahen und fremden Menschen. Besonders Weiterlesen

Der tapfere Kampf gegen die Krankheit

Meine liebe Coachkollegin und Internetfreundin Sabine Dinkel hat diesen lesenwerten Artikel der FAZ online gestellt bei Facebook: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/umgang-mit-krebskranken-die-falsche-rhetorik-der-angehoerigen-15266490.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Deshalb reblogge ich diesen Artikel … ich finde wichtig, dass wir unsere Sprache genau prüfen. Niemand muss kämpfen, schon gar nicht ein krebskranker Mensch. Wenn er sterben muss wegen seiner Krankheit hat er nicht versagt! Und die Krankheit hat nicht gewonnen.

Totenhemd-Blog

IMG_3496Zum zweiten Mal habe ich Sabine Brönnimann, Schweizer Fährfrau, in einem Vortrag gehört. Es hat mich wieder sehr berührt. Ich werde noch dazu schreiben. Ich erinnerte mich aber daran, dass ich ihr Buch vorgestellt hatte hier im Blog. „Wenn die Zeit sich neigt“.

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen Satz aufgreifen, den die Autorin in einem Kapitel näher beschreibt: Wer stirbt, hat versagt.

Wir alle kennen die Todesanzeigen, in denen wir lesen: „Sie hat den Kampf gegen den Krebs (leider) verloren“. So oder ähnlich lesen wir es sehr oft. Und ich möchte der Autorin zustimmen und allen krebskranken Menschen die Last nehmen (auch wenn ich das wahrscheinlich nicht kann): Du hast nicht versagt, wenn die Krebskrankheit nicht heilt. Du hast nicht versagt, wenn Du sterben musst.

Du hast vielleicht alles Mögliche unternommen, weil Du das Leben liebst, weil Du nicht sterben möchtest, noch nicht, weil Du vielleicht Mann oder Frau…

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