Mit neuem Look ins neue Jahr

cropped-img_5842-e15119859982693.jpgWir wünschen Euch einen guten Rutsch und Start in das neue Jahr 2018.

Wir sind dankbar, für alle Beiträge, die Ihr mitgeschrieben habt und über Eure Kommentare.

Bleibt gesund! Alles Liebe und Gute, viel Glück und Lebendigkeit wünschen wir Euch.

Mit neuem Look starten wir ins neue Jahr, das hatten wir ja schon angekündigt.

Silvester
2017 – 2018
altes Jahr beenden
wir würdigen was war
Viva!

Licht zu den Festtagen

IMG_7461Weihnachten.

Wir leben.

Es wird gestorben.

Ein Kind wird geboren.

Ein Greis steht still.

Ein Engel schaut um die Ecke.

Am Grab steh ich allein.

Ein Gesteck für Dich mit einem Gebet auf den Lippen.

Frohe Festtage wünschen wir unseren Leser*innen, wo auch immer Ihr lebt und seid.

Die Tage werden wieder heller. Abend für Abend.

Morgen für Morgen.

Licht.

Frohe Weihnachten.

Die Löffelliste

Madame Flamusse hat uns einen schönen Blogartikel geschenkt in Sachen Löffelliste. Der Vor- und Nachspann sind etwas lang aber das was sie gern mal machen möchte liest sich interessant.
Danke Madame Flamusse!! 🙂

reingelesen

Ein Beitrag zur jährlichen Novemberblogparade des Totenhemdblogs

Zuerst denke ich dabei an „den Löffel abgeben“ und daran „etwas auszulöffeln“ – früher hieß es: „was man sich eingebrockt hat“.. also alles jetzt nicht so positiv besetzt.

Wikipedia schreibt dazu: Die unverzichtbare Tätigkeit des Essens steht bei dieser Redewendung Pate, mitsamt der Tatsache, dass im Mittelalter und früher Neuzeit das Armeleuteessen üblicherweise ein Brei in einer Schüssel für alle inmitten des Tischs war, wofür ein jeder seinen eigenen Löffel parat hatte. Diesen höchsteigenen, nicht selten selbstgeschnitzten, Löffel wegzulegen, ist dabei gleichbedeutend mit dem Ende des Lebens.[1] 

Da haben wir es also! Die Löffelliste steht für all die Dinge die wir noch machen möchten bevor wir Jenen eben abgeben – allerdings gibt es noch eine abgewandelte Löffelliste, dazu mehr am Ende. Die Standardlöffelliste ist sowas wie eine freiwillige To-do Liste für mein Leben. Sowas wie eine dicke fette Wunschliste. Meine Güte was…

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Manchmal gibt es so Momente

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Es gibt so Tage, wenn ich walke und im Wald entlangstreife, dass ich manchmal mit Gott spreche oder an meinen verstorbenen Vater denke. Dann frage ich: Na, wo bist Du? Wie geht es Dir? Gibt es Dich. Bist Du da?

Und insgeheim hoffe ich auf ein Zeichen in der Natur.

Einige Schritte weiter. Der Waldweg braun-matschig-grün. Also eher trist. Aber an dieser Stelle meines Weges leuchtete es GELB. Wie ein Licht. Ein gelbes Blatt in Herzform. Nirgendwo sonst lagen andere gelbe Blätter.

Es gibt manchmal so Zeichen und dann bin ich froh und dankbar.

Kennst Du das auch? Solche magischen Momente?

Wenn wir beide gleichzeitig sterben sollten …

IMG_7788… wegen eines Unfalls beispielsweise … was dann?

Wie bin ich zu dieser Überlegung gekommen? Als wir unser Testament mit einer Fachanwältin besprochen haben, musste auch diese Überlegung mit einbezogen werden. Hat mit dem Punkt zu tun: Was passiert mit dem Hab und Gut, dem Erbe, wenn der Zuletztlebende stirbt.

Sind diejenigen, die im Testament genannt sind informiert?
Haben Sie einen Schlüssel für die Wohnung/das Haus, die Passwörter, eine Liste mit allen wichtigen Informationen?
Wissen sie, wo das Testament hinterlegt ist?

Werden sie sich die Haare raufen, einen Haushalt aufzulösen? Was werden sie tun?

Werden sie Rot sehen, wenn sie unsere Konten und Accounts im Netz finden und löschen sollen?

***

… und überhaupt … mir wird selbst ganz schwindelig.

Kann passieren …

…. ich bete zu unserem Schutzengel ;-).

Wenn ich zuerst sterbe …

Weißt Du dann wohin mit mir?

Wirst Du mein blaues Buch finden mit all den Informationen für Dich?

Dann wirst Du eine Menge zu tun haben mit all meinen Daten und Konten im Sozialen Netzwerk. Ich sehe Dich schon wie Du die Stirn runzelst vor lauter lauter.

Was wirst Du  mit meinen Sachen tun, die ich nicht aufgelistet habe?

Wirst Du Dir Unterstützung suchen bei meinen Freundinnen, Deinen Freunden?

Wirst Du in ein Loch fallen?

Haben wir alles gesagt? Alles besprochen?

Mit 66 Jahren …

Christianes Liebster wäre heut 66 geworden …

Ich habe sie gefragt, ob ich ihren sehr schönen und berührenden Text hier bei uns rebloggen darf … passt genau hier rein und in Gedanken bin ich bei ihr und ihm.

Dieses Ritual, das sie in ihrem Text beschreibt ist so schön und wichtig, die Trauer darf immer wieder sein und die Erinnerung an den Liebsten wird wach gehalten, damit es von Jahr zu Jahr weniger weh tut – vielleicht.

Lasst Euch einfach in diesen schönen Text. Danke Christiane!

Wenn Du zuerst stirbst …

Werde ich stundenlang mit Dir allein sein wollen …

…. Dich aufbahren lassen, damit sich alle von Dir verabschieden können.

Und dann erst mich fragen: Um was muss ich mich zuerst kümmern? Wen anrufen?

Werde ich meine Liste finden, in der ich mir die wichtigsten Dinge notiert habe, die ich dann machen will: zum Beispiel eine „Locke“ Deines Haares abschneiden?

Was wird sein ohne Dich?

Wo bleibe ich ohne Dich? Wo wohne ich? Bleibe ich wo ich bin?

Wir haben keine Kinder, sind meine Freund*innen in der Nähe?

Wo werde ich dich beerdigen? Weiterlesen

Rüdigers Gastgeschichte: Zwei Enden

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Rüdiger aus Bremen

Rüdiger war wie ich Teilnehmer der kreativen Schreibreise auf Zypern. Er hat uns eine Geschichte für den Totenhemd-Blog geschenkt … und wenn ich es mir recht überlege:

Ich begleite ihn in die Anden. Auf geht’s.

***

Rüdiger, merci für deine Geschichte! Du hast uns die Augen geöffnet …

Darauf ein Elfchen:

Rüdiger
aus Bremen
schreibt eine Geschichte
zwei Enden sind möglich
Anden!