Mit ihrem Geist tanzen, bis mir die Luft ausgeht

In der aktuellen Ausgabe des „Das Magazin“ erzählt die letzte Seite diesmal über Hafis Bertschinger. Die letzte Seite im „Das Magazin“ heißt immer:  „Ein Tag im Leben“. Diesmal wurde der 85jährige Künstler und Lebenskünstler vorgestellt, der Tausende von Kilometern auf Pferd, Esel und Velo zurücklegte. Er war unterwegs auf dem Oregon Trail in den USA, dem Dragon Trail in Japan und im Atlasgebirge. Vor zwei Jahren starb seine Frau Mara, was ihn in eine bodenlose Tiefe stürzte.

In einer Pariser Ausstellung erfuhr er vom Totenkult der Madegassen. Sie holen ihre Verstorbenen aus der Erde, wickeln die Überreste in ein Tuch und feiern ein Fest mit ihnen. Die Verstorbenen bleiben so unvergesslich. Nun will Herr Bertschinger Weiterlesen

Friedhofspaziergang auf Sylt

Auf Sylt waren wir in der alten Kirche St. Severin in dem hübschen Ort Keitum. Unser Ziel war das abendliche Orgelkonzert – das jeden Mittwoch in der Saison stattfindet. Wir waren also zum Saisonauftakt da.

Gleich nebenan – rund um die Kirche – werden die Toten begraben auf einem hübschen Friedhof. Er zeichnet sich aus durch kleine Buchsbaumhecken um das Grab. Das hat mir sehr gut gefallen.

Kirche und Friedhof St. Severin – mit weiteren Fotos zum Anklicken

Buchtipp: Pedro Páramo

17594936-00-00Eine Schreiberin aus dem Kreativ-Schreibworkshop in Zürich hat mich gefragt, ob ich dieses Buch kenne.

Juan Rulfo veröffentlichte Pedro Páramo anscheinend so um 1960. Es wurde jedenfalls 1974 ausgezeichnet mit dem „Premio Alfaguara de Novela“.

Meine Bekannte hat es mir für den Totenhemd-Blog empfohlen und schreibt: „Es ist ein sehr spezielles Buch. Tod und Leben gehen ineinander über, reichen sich die Hand und sind nicht immer zu unterscheiden“.

Ich werde reinlesen … es hat mich neugierig gemacht.

Kennst du es?