Die Angst vorm Sterben erkennen. Sehnsucht spüren … (5)

9783896676009Im zweiten Artikel meiner Serie zum Buch habe ich diese Fragen gestellt:

Wo ist Unwucht in deinem Leben? Wie macht die sich bemerkbar?
Nach was sehnst du dich?
Was vermisst du?
Für was brennst du?
Wie lichterloh brennt deine Sehnsucht?
Wie / wo spürst du das in deinem Körper?
Was liegt brach?

Andere Fragen, die ich sammelte, beleuchten eine andere Lebensfacette nämlich die Zufriedenheit oder Selbstbestimmtheit des Lebens.

  • Bin ich in der Regel zufrieden oder eher unzufrieden?
  • Habe ich das Gefühl ich lebe mein Leben selbstbestimmt oder fühle ich mich fremdbestimmt? 
  • Agiere ich oder reagiere ich?
  • Was bereue ich getan oder nicht getan zu haben?
  • Was muss ich (unbedingt) noch erledigen (bevor ich sterbe)? Und wann?
  • Was will ich endlich beginnen und nicht mehr aufschieben?
  • Was hält mich (gefangen)?
  • Was will ich endlich beenden? Und wann?

Aus meinen früheren Coachings und Workshops weiß ich, dass man sich manchmal sperrt gegen den Gedanken, etwas verändern zu können, wenn man sich im Hamsterrad wähnt. Das Hamsterrad dreht sich, man findet keine Stopptaste, man fühlt sich ausgeliefert. Ja, das ist so und das verstehe ich. Ich selbst bin auch schon in das deprimierende Gefühl von Ausweglosigkeit gerauscht. Aber es hat nie lange angehalten. Denn ich habe immer nach einer Lösung gesucht. Erst wenn man die Erfahrung macht „Hey, es geht auch anders“, bekommt man Lust mehr davon auszuprobieren und kann wieder in die eigene Kraft kommen. Kraft schöpfen. Immer ein bisschen mehr. Ich weiß eines und habe das gelernt: ich bin verantwortlich dafür dass es mir gut geht. Und ich kann IMMER anders.

Was raubt Dir Kraft? Deine Antwort solltest Du kritisch unter die Lupe nehmen und lassen, wenn möglich. Oder immer wieder auftanken, mit dem was Dich nährt.
Was gibt Dir Kraft und Energie? Alles was Dir hierzu einfällt: Immer wieder machen! Mehr davon! Täglich! 🙂

Hört sich zu einfach an? Stimmt! Ich habe das ausführlich in meinem Buch“ Finde Dein Lebenstempo“ beschrieben. Das ist ein Weg, den man beginnt zu gehen. So wie sich der Autor des Buches auch auf den Weg gemacht hat. Deshalb noch einmal meine Fragen zu dieser Facette des Lebens und eventuell der Angst vorm Sterben, weil man vielleicht ungelebtes Leben spürt. Deine Antworten können eine Wende bedeuten in gelebtes Leben.

Bin ich in der Regel zufrieden oder eher unzufrieden?
Habe ich das Gefühl ich lebe mein Leben selbstbestimmt oder fühle ich mich fremdbestimmt?
Agiere ich oder reagiere ich?
Was bereue ich getan oder nicht getan zu haben?
Was muss ich (unbedingt) noch erledigen (bevor ich sterbe)? Und wann?
Was will ich endlich beginnen und nicht mehr aufschieben?
Was hält mich (gefangen)?
Was will ich endlich beenden? Und wann?

Im nächsten Artikel beleuchte ich den Aspekt „wesentlich werden“ und wie man sich dem nähern kann. Parallel habe ich einen Aufsatz des Philosophen Wilhelm Schmid gelesen über das erfüllte Leben. Das hat mich sehr inspiriert. Auch hierüber bald mehr.

5 Gedanken zu „Die Angst vorm Sterben erkennen. Sehnsucht spüren … (5)

    • ich freue mich, dass du uns schreibst und ich deinen „Nerv“ getroffen habe :-). Yepp. Die Fragen halten uns am Leben bzw. die Antworten.

      Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.