Eine Todesanzeige berührte mich

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Und meine Seele spannte
weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.
(Joseph von Eichendorff)

Ja, ich bin auf dem Heimweg

Vorname …..Nachname

Mein letzter Dank … an alle, …. die grossen Anteil daran hatten, dass dieser Weg glücklich verlief.

Es isch schön gsi

(90 Jahre wurde die Verstorbene)

Unter der Anzeige der Verstorbenen lasen wir in einer weiteren Todesanzeige wunderbare Worte ihrer Liebsten.

Neben der Anzeige der Verstorbenen ließ die Firma, für die sie viele Jahre gearbeitet hat, ein kleines Lebensresümee und Dankeschön abdrucken.

Drei Anzeigen also die irgendwie magisch miteinander verbunden waren und uns signalisierten, da ist eine besondere Persönlichkeit gestorben. So war es auch. Sie war in der Schweiz eine bekannte und beliebte Frau.

Fragen für Dich und mich:

Wie wird einmal die Anzeige für unseren Tod aussehen?
Was stehen da für Worte? Welches Gedicht? Welcher Trost?
Wer gibt die Todesanzeige auf?
Wer denkt an uns?
Wird es ein letztes Geleit geben, eine Beerdigung, ein Abschiedsfest?

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Erinnern, Nach dem Tod und verschlagwortet mit , , von Petra Schuseil. Permanentlink.

Über Petra Schuseil

Als "alte" Frankfurterin lebe ich seit Anfang 2012 am Zürichsee. 60*plus bin ich jetzt und in meinem Alter angekommen. Ich bin gern unterwegs und schreibe regelmäßig Morgenseiten. Im Sommer schwimme ich im See, im Spätherbst in Zypern im Meer. 2013 kam mein Buch "Finde Dein Lebenstempo" auf den Markt. Seit Ende 2014 blogge ich regelmäßig im Totenhemd-Blog. Wenn nicht jetzt, wann dann ist mein Lebensmotto.

9 Gedanken zu „Eine Todesanzeige berührte mich

  1. Oh, das ist ja herzig… Eine schöne Idee, letzte Grüße in die Zeitung zu setzen!
    Hm, ich hoffe ja, dass bis zu meiner Anzeige noch viel Zeit vergeht – vielleicht gibt’s sowas dann gar nicht mehr?!
    Wenn es meinen Blog dann noch gäbe, könnte ich ja dort posten…? Das müsste aber gut vorbereitet sein – hoffentlich hab ich Zeit und Gelegenheit dazu 😉

    Stand heute würde ich texten:

    «Life may not be the party that we had hoped for, but whilst we are here we might as well dance.»
    Ich habe versucht, aus jeder Situation das Beste zu machen und mein Leben zu tanzen… Ihr wisst, manchmal musste ich stehen bleiben – danke, dass ihr dann für mich da wart, bis ich irgendwann wieder Lust hatte, weiter zu tanzen!
    Gebt mir bitte Konfetti mit auf den Weg – ich weiß ja nicht, ob es dort, wo ich hingehe, auch welches gibt…

    …ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag!
    Herzlich,
    Anja

    Gefällt 3 Personen

    • Huhu, liebe Anja, jetzt wissen wir das! Das ist wichtig. Wir kümmern uns drum :-). Vor allem Konfetti – das gefällt mir sehr.

      Hab einen guten Start in die Woche. Bleib gesund. Herzlich. Petra

      Gefällt 1 Person

      • Hach… Siehste, ist besser als ein Testament ;0)

        Würdest du etwas mit auf den Weg haben wollen? Oder „einfach so“ entschwinden?

        Take care und bleib auch gesund.
        Herzlich,
        Anja

        Gefällt mir

  2. Pingback: März-Blogaktion: Wo spaziert der Tod durch euer Bild? | Totenhemd-Blog

  3. Auf der Todesanzeige einer 76-jährigen habe ich gelesen: „Sie hat es nicht geschafft!“. Das hat mich sehr berührt. Wie traurig. In ihren 76 Jahren hat sie gewiss allerhand erreicht und erlebt. Und dann wird ihr ihr Sterben – dem keiner von uns entrinnen kann – auch noch als persönliches Versagen mit ins Grab gegeben.

    Gefällt 4 Personen

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