Morgenseiten aus Kalavasos

Wenn nicht jetzt, wann dann einmal in einem kleinen zypriotischen Dorf übernachten? Alte Dörfer im Landesinnern lassen ihre Häuser unter dem Aspekt „Cyprus Village Houses“ renovieren, um Unterkünfte an Touristen zu vermieten. So zum Beispiel in Kato Drys unweit von Kalavasos. Klickt mal durch die Fotos und erfreut euch an den alten Steinhäusern, deren Stil und dem blauen Himmel. Ich übernachte in einem alten Cottage in Kalavasos. Ein kleiner Ort, in dem Fahrradfahrer gerne ihre Zeit verbringen, um über verschlungene Wege sich Kurve um Kurve in die Höhe zu treten. Hier steht die Welt still, hier ticken die Uhren anders. Nebenan im Schulhaus werde ich erinnert, dass es Pausenzeiten gibt. Ich habe Morgenseiten geschrieben. Hier mein Exzerpt:

das Schulhaus

Weit weg von allem … den Inzidenzen, dem November-Weihnachtsrummel, Verpflichtungen.

Sein. In Kalavasos. Im Landesinnern, abseits vom Meer. Eine andere Erfahrung. Das einzige, was ich höre, neben dem Pausengeläut, die Fahne, die der Wind an den Fahnenmast schlägt. Meine Kopfweh wurde heute morgen während eines Dorfrundgangs weg geweht vom Wind. Gestern gab es eine schwierige Situation während des Autofahrens in den sehr engen Gassen des Dorfs. Danke an meine Schutzengel. „I have to drive left hand side“.

Alleinreisend. Mich Neuem stellen. Im Frieden sein. Nichts. Stille.

Die Schulmusik erklang mit tänzerischen Rhythmen. Ich tanzte mit auf der Hotelterrasse.

Mein Elfchen von der Hotelterrasse

Kalavasos
etwas abseits
Endstation Ruhe Schulmusik
ich finde mich zurecht
tanzend
Häuser mit typischen Balkons

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in wenn nicht jetzt wann dann? und verschlagwortet mit , , , von Petra Schuseil. Permanentlink.

Über Petra Schuseil

Als "alte" Frankfurterin pendel ich seit Anfang 2012 zwischen Frankfurt und dem Zürichsee hin und her. 64 bin ich jetzt und offiziell Rentnerin. Ich schreibe regelmäßig Morgenseiten, singe im Kirchenchor, und schwimme im Sommer täglich im Zürichsee. 2013 kam mein Buch "Finde Dein Lebenstempo" auf den Markt. "Wesentlich werden" so heißt ein anderer Blog von mir. Seit Ende 2014 gibt es unseren Totenhemd-Blog. Inzwischen sind wir ein Team: Juliane, Sigrid und Lutz schreiben mit. Wenn nicht jetzt, wann dann ist mein Lebensmotto.

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