Über Petra Schuseil

Als "alte" Frankfurterin lebe ich seit Anfang 2012 am Zürichsee. 60*plus bin ich jetzt und in meinem Alter angekommen. Ich reise viel und schreibe gerne Morgenseiten. Im Sommer bin ich täglich beim Schwimmen im See. Sonst beim Walken. Ich lebe seit Jahr und Tag bio. Seit März 2020 bin ich selbständige RINGANA Frischepartnerin. Seit Ende 2014 blogge ich regelmäßig mit Annegret im Totenhemd-Blog.

1.3. Martina: carpe diem

geknipst von Martina

Ich wählte mir den 1. März für meinen Beitrag, weil ich dachte, bis dahin wird mir schon etwas einfallen. Doch dann fiel mir einiges ein und ich beschloss, jeden Tag etwas zu schreiben:

13.02.2021

Ich weiß nie, auf welche Spur mich mein Tag führt. Am besten sind jene Tage, die mies anfangen und am Abend im Rückblick, doch zufriedenstellend erscheinen.

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Gesprächsplitter vom Zoom-Austausch zur Blog-Challenge

Gesprächssplitter vom Café Totenhemd zur Blog Challenge am letzten Mittwoch.
Bevor es März wird.

auf dem Münchner Waldfriedhof geknipst letzten Herbst

Den Dresdner Friedhof als Nachbarschaft haben.

Aus Mallorca dabei sein und Hühner füttern.
Der blaue Himmel strahlt blau über dem Kopf.

Dem Tod die Hand reichen.

Wie sieht „dein Tod“ aus?

Der Tod ist weiblich. Die Tödin.

Als Kind eine Nahtoderfahrung erlebt.

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27.2. Silke: non carpe diem

…. Non carpe diem – Erlaube dir, den Tag nicht zu nutzen … müssen wir immer etwas Nützliches tun, fragt Silke.

Interessante Perspektive, die uns Silke aufzeigt … und dann leg ich mich gleich genüsslich zurück auf die Couch, wenn ich diesen Artikel hier heute von Silke eingestellt habe. Ich freue mich, dass sie mit dabei ist und wünsche euch ein gemütliches Wochenende.

Bitte hier lesen bei Silke „in lauter Trauer“.

Warten

hatte ich auf dem Münchner Waldfriedhof geknipst letztes Jahr

Warten
immer warten
auf den nächsten Termin
oder auf die Küche die hoffentlich im März kommt 
in unsere alte neue Frankfurter Wohnung
und dann vielleicht doch noch die Impfung 
bald
in der Schweiz geht’s vielleicht schneller
warten 
dass die Muskeln stärker werden
und die Fußschmerzen aufhören
Wartezeit nutzen beim Physiotherapeuten
an die Blog Challenge denken
Gedanken aufschreiben
carpe diem

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25.2. Lutz: Carpe Diem – Mehr Zeit für Fotos, mehr Zeit für Details

von Lutz geknipst

Lutz schreibt zunächst über meine Einladung zur Blog Challenge und dann

Ja, das klingt gut, da bin ich dabei. Das Thema ist gerade in Zeiten, in denen viele Menschen unter massiv schlechter Stimmung leiden, gut gewählt: Das Augenmerk darauf zu lenken, wie man auch unter den aktuellen Bedingungen den Tag fassen, also erfassen kann und seinem Gemüt dabei etwas Gutes tut.

Hier bitte weiterlesen

Zoom-Austausch zur Blog Challenge „Carpe diem“: dein kreatives Tagebuch

Heute um 17 Uhr wer mag: Lesende und Autor*innen sind gleichermaßen eingeladen.

Austausch zum Thema im Café Totenhemd via zoom. Wir reden und sprechen über diese Blog Challenge „carpe diem“, den Tod und das Sterben und das Leben. Wir lassen uns berühren und betören und hören dem anderen zu. Dieses Treffen ist kein Trauercafé. Bereite Dir einen Kaffee oder Tee und sei dabei.

Mittwochs 17 Uhr 1 Stunde. Heute am 24. Februar. 17. März und 31. März. Keine Anmeldung. Einfach dabei sein.

Der Zoom-Link.

Wenn Du auf den Link klickst öffnet sich hinter dem nächsten Link ein PDF.

Totenhemd-Blog

Für mich bedeutet die Zeit ab Aschermittwoch bis Ostern nicht Diät oder Verzicht sondern achtsam sein für Neues. Ich mag meinem Alltag etwas hinzufügen. Ich will neugierig sein. Ich lese und erinnere mich: in der katholischen Kirche wird während des Gottesdienst am Aschermittwoch das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet und man hört den Satz: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (aus Genesis). Wir Menschen werden am Aschermittwoch an die Endlichkeit unseres Lebens erinnert.

Da wir hier im Totenhemd-Blog sind, dachte ich mir: Wenn nicht jetzt wann dann, sich der Endlichkeit ein kleines bisschen mehr bewusst werden. Sich Raum und Zeit schenken. Spielräume und Zeiträume zum Nachdenken und zum Innehalten einräumen. Während der Fastenzeit die Blickrichtung von Diät und Verzicht auf die Fülle und die eigene Endlichkeit richten. Nutze den Tag.

in Basel geknipst. Auf dem Schaufenster stand in großen Lettern:
Anstatt Kunst – verkaufen wir vorübergehend…

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23.2. von Geertje: Vergängliches Leben

von Geertje

Heute ist Geertje mit von der Partie in der Blog Challenge „Carpe diem“. Sie bringt mich zum Nachdenken und ich werde es wohl mal üben: Dem Tod schon mal die Hand reichen …

…. uääää ;-).

Was war mir da heute in der Nacht eingefallen? Es war nichts wirklich neues. Es war der Lauf der Zeit. Das Leben, was zum Tod führte, unweigerlich. Der Tod ist unser Ziel von Anfang an. Und um so näher er rückt ohne Krankheit vom Alter her, denkst du an ihn, begrüßt ihn, reichst ihm schon mal die Hand. Oder ergeht es nur mir so?

Hier in Geertjes Blog Wandelsinn weiterlesen.

lebendig

Ich wollte schon „Fotos von heute 21. März“ schreiben ;-).

Frühlingsgefühle
Ende Februar
Nebel ziehen über’n See
ich frohlocke und tiriliere
Zuversicht

Ein Elfchen muss heut‘ sein. Wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

19.2. Karin: Ich nähe mir mein Totenhemd

…. damit es zu Lebzeiten in meinem Schrank hängt und mich daran erinnert,
wie kostbar das Leben ist.

Nachdem ich von dem alten Brauch gelesen habe, schon zu Lebzeiten das eigene Totenhemd im Schrank hängen zu haben, entschloss ich mich – bis ins Innere davon berührt – im Zuge meiner Diplomarbeit, für den Abschluss zur Handarbeitslehrerin, mir mein Totenhemd selbst zu nähen.

Daneben begann ich mich auf die Suche zu machen nach alten und neuen Riten in der Welt, wie mit dem Tod und der Trauer umgegangen wurde und noch immer wird. Ein großer farbiger Teppich breitete sich vor mir aus, voll mit Informationen, Bildern, Bräuche, Gefühle und Gedanken. Ein ganz neues Land, das es für mich zu entdecken gilt und ich freue mich auf die Reise die noch vor mir liegt.

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aufgewacht

heute morgen geknipst

Ein neuer Tag beginnt.
Die Sonne kommt gleich hinter den Bergen hervor und wird mich blenden.
Es ist der 18. Februar. Der 2. Tag der Fastenzeit in der Blog Challenge, die bis Ostern läuft.

Wieder wurde ich wach. Bin in der Nacht nicht gestorben.
Mein Herz schlägt weiter.
Ich bin froh und dankbar dafür. Sehr sogar.

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