Über Petra Schuseil

Als "alte" Frankfurterin lebe ich seit Anfang 2012 am Zürichsee. 60*plus bin ich jetzt und in meinem Alter angekommen. Ich reise viel und schreibe gerne Morgenseiten. Im Sommer bin ich täglich beim Schwimmen im See. Sonst beim Walken. Ich lebe seit Jahr und Tag bio. Seit März 2020 bin ich selbständige RINGANA Frischepartnerin. Seit Ende 2014 blogge ich regelmäßig mit Annegret im Totenhemd-Blog.

Memento Tag am 8. August

Wir sind über Tina Damm auf die Veranstaltung „Tag des guten Sterbens“ in Köln aufmerksam gemacht worden, die anlässlich des diesjährigen MementoTages stattfinden wird. Im Wandelwerk Köln.

Anlässlich des MementoTages bist auch du eingeladen mitzumachen. Klick auf die Seite und lass dich inspirieren zu einem Blogbeitrag oder einer eigenen kleinen Veranstaltung. Lutz und ich melden uns sicher am 8. August mit Text und Fotos. Evtl. live aus Köln :-). Kommst du auch?

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Hochbetagte Frauen sind gestorben

Wenn die Zeit
einen Moment
stehen bleibt

dann … wird es ganz leise.

Sie waren fast hundert Jahre alt.
90plus.
Hochbetagt.
Die eine Mutter.
Die andere Schwiegermutter.
Tante oder Schwester.
Die eine im Sterben liegend einige Tage.
Die andere eingeschlafen.
Einfach so.

Langes erfülltes Leben ist ausgehaucht.
Lebenskreise schlossen sich.

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Doch! Doch! Ich lebe noch! Lutz kommt dazu.

Es ist Sommer. Juli-Sommerabend.
Herrliche warme Sommertage genieße ich.
Es ist nicht zu heiß.
Es ist einfach nur wunderbar.

in Richterswil am See geknipst

Es war einiges los in den letzten Monaten.
Bei mir. In Deutschland. In der Familie. Bei Freunden. In der Welt.

Hab sogar mal kurz an meinen Tod gedacht.
Was, wenn eine Krankheit mein Leben verkürzen würde?
Aber: alles gut.
Ich habe nichts zu befürchten.
Dennoch – da war die Minute des Nachdenklich-seins.
Was wäre wenn?
Und es wäre OK gewesen. Vielleicht war „es“ nicht ernst genug.

Ich war auf der todsicheren Seite des Lebens :-).
Was ein Satz! Den schreib ich jetzt einfach so!
Wo kommt das Wort eigentlich her: todsicher?
Was bedeutet es: des Todes sicher?

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Gruß von Karin und Frau Tot

Ihr erinnert euch an Karin? Sie war bei der letzten Blog-Challenge dabei und fragte uns nach unserem Totenhemd. Sie war weiter kreativ und schickte mir diese zwei Fotos von Frau Tot mit ihren Gedanken.

Hier noch eine weitere Frau Tot… was sie wohl gerade macht…
vielleicht singt sie die Sterne an… und wünscht sich einen Moment der Ruhe von ihrer Arbeit…? 
Die Herstellung einer eigenen Totenfigur hat mir großen Spaß gemacht.
Denn das Begreifen und Verarbeiten geht vor allem und auch durch die Sinne. 

Mir gefallen die beiden Damen sehr … ich finde es immer sehr interessant, wenn jemand handwerklich begabt ist … ich habe da weniger Talent.

Was sagt Ihr zu den beiden Ladies?

31.3. Tagebucheintrag „verbunden sein“

Ihr ward sooooo toll. Du und … Du und … Du und …. Du.

hatte ich mal „en France“ geknipst:
Le Rouge c’est le couleur d’amour

Kreativ. Poetisch. Beobachtend. Tiefsinnig. Berührend. Nachdenklich. Trotzig. Vorsichtig.

Danke, dass Ihr mitgeschrieben habt zur diesjährigen Fastenzeit-Blog-Challenge: Carpe Diem. Sei Dir deiner Endlichkeit bewusst. Dein kreatives Tagebuch.

Ich habe aus allen Texten Sätze aneinandergereiht zu einem Artikel … in der genauen Datumsreihenfolge … ein neuer Text ist entstanden. Unsere Sätze sind verbunden in einem „Tagebucheintrag“.

Ich finde, so können wir getrost und gestärkt in die Osterzeit gehen. DANKE!

Ich will auf das HEUTE mich einlassen, will mein Leben gestalten im Rahmen der jetzigen Möglichkeiten … jeder Tag lädt ein genau zu schauen. Tschüss. Wir lesen uns! 🙂
********
Bedenke, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“

Hängt bei Euch auch das Totenhemd im Schrank?
Wie sieht euer letztes Kleidungsstück aus?
Doch ich verdränge ihn nicht, den Tod. Es würde mir auch nichts nützen. Und um so mehr ich mir ihn bewusst mache, schreckt er mich nicht nur, sondern er nutzt mir, um mit der Zeit umsichtiger umzugehen. 

Ich weiß nicht, ob die Suche nach dem Speziellen im Alltäglichen wirklich ein Carpe Diem bedeutet. Für mich jedenfalls ist es so. Denn es ist der besondere Moment des Innehaltens, des genauen Hinschauens und nicht selten des Erstaunens. … Eine Blüte, ein Regentropfen, eine Meise, ein Ast, eine Erdkröte (ja, die sind auch wunderschön!), Sonnenstrahlen im Wald, eine Spiegelung im Wasser… Und dann geht’s wieder weiter.

An manchen Tagen, da möchte ich allerdings einfach nichts davon. Ich möchte einfach nichts tun und nicht nützlich sein. Für niemanden. Nicht einmal für mich selbst. Auf der Couch liegen. Die Wand anstarren. Rumhängen.

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Heute wieder eine gute Stunde plaudern im Café Totenhemd. 17 Uhr

Guten Morgen. Heute endet die Blog-Challenge … und HEUTE gibt es noch einmal die Gelegenheit zum Austausch im Zoom-Café Totenhemd.

Komm‘ doch vorbei … den Zoom-Link findest du weiter unten. Ich freue mich auf Dich.

Totenhemd-Blog

Zoom-Austausch zur Blog Challenge „Carpe diem“: dein kreatives Tagebuch

Heute um 17 Uhr wer mag: Lesende und Autor*innen sind gleichermaßen eingeladen.

Austausch zum Thema im Café Totenhemd via zoom. Wir reden und sprechen über diese Blog Challenge „carpe diem“, den Tod und das Sterben und das Leben. Wir lassen uns berühren und betören und hören dem anderen zu. Dieses Treffen ist kein Trauercafé. Bereite Dir einen Kaffee oder Tee und sei dabei.

Mittwochs 17 Uhr 1 Stunde. Heute am 17. März und 31. März. Keine Anmeldung. Einfach dabei sein.

Der Zoom-Link.

Wenn Du auf den Link klickst öffnet sich hinter dem nächsten Link ein PDF.

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Carpe diem, nutze den Tag (2)

Hiltrud ist angekommen … am Lebensabend … im „Testurlaub“ … und fragt sich „wie mit der Zeit umgehen?“

Ich freue mich, dass Hiltrud zum 2. Mal dabei ist … wenn man so will gemäß Palmsonntag „Einzug halten“ … auf einen Neuanfang hoffen.

ilseluise

Mein 2. Beitrag zur Blog-Challenge des Totenhemdblog „Carpe diem!“
Danke für Deine Einladung, liebe Petra, und danke, dass ich ein zweites Mal dabei sein darf.

Carpe diem, nutze den Tag (2)

Mich erinnern …
Zum Zweiten!
An meine Sterblichkeit
Meine eigene …!
Und den Tag nutzen?

Den Tag nutzen …
Warum?
Wozu?
Welcher Grund?
Welche Absicht?
Welcher Zweck?

Und wer …
bestimmt …
darüber?

Am Lebensabend angekommen.
Im Resturlaub
Seit ein paar Tagen.
Hatte mich erst vertuppt, vertippt …
Und

Testurlaub
Hingeschrieben.
Den Ruhestand testen.
Probieren, ausprobieren.

Was tun,
Was anfangen
Mit der vielen freien Zeit?
Ganz falsch.
Von vorn anfangen!

Also:
Wie mit der Zeit umgehen,
die verheißungsvoll
Sich vor mir ausbreitet …
Und doch
Von heute auf morgen
vorbei sein … kann?!

Sammeln,
Was ich tun will
Und
Was ich lassen will.

Sammeln,
Was ich tun kann
Und
Was ich lassen kann.

Sammeln,
Was ich tun muss
Und

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Die Zigarette

Rauchen kann tödlich sein!

Dustin hat meinen Blog entdeckt und ich seine Liebeserklärung an die Zigarette. Sehr schön poetisch … muss heut in die Blog-Challenge. Ich wünsche euch einen schönen Tag mit oder ohne Glimmstengel.

#ENJOY

Da liegt das weiße zylinderförmig längliche Naturprodukt im Schacht des Aschenbechers.
Du liegst einfach nur da. Ähnlich, wie die längste Praline der Welt auf Omas Kuchentisch.
Du bist aber nicht die längste Praline der Welt.

Nein. Du bist das kürzeste Glück dieser Welt.

So schnell, wie ich Dich gekauft, gedreht oder gestopft habe, bist Du auch wieder weg.
Dein Dopamin-Feuerwerk dauert keine 5 Minuten, hält mich aber 60 Minuten wohlbesonnen im Gedanken. Danach lächelst Du mich wieder an, wie eine schöne Frau an einem regnerischen Tag, wo alles schief gehen konnte, was nur schief laufen kann. Murphys Law.
Aber Du bringst mir nicht den Regen. Du bringst mir die Sonne, Kreativität, das Lebensgefühl, die Freiheit. Den Regen bringst Du nicht mal meinen Körper, den verpustest Du nur voller Staub. Deine Anziehung ist überwältigend und ich genieße Dich als einzige von deinen Schwestern und Brüdern. Cannabis, Kokain, Amphetamine, MDMA. Ich hab…

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23.3. Tamara: Der Friedhof

Ein Ort, der mich bereits als Kind fasziniert hat. Ich habe mich gerne dort aufgehalten, habe mir die Gräber der Verstorbenen angesehen, Kerzen angezündet, geschaut welcher Name auf dem Grabstein steht und mich gefragt, wer das wohl gewesen ist der hier liegt.

von Tamara … auf dem Friedhof

Der Friedhof…
… ein Ort mit einer wundervollen Atmosphäre
… ein Ort der Erinnerung
… ein Ort der Trauer
… ein Ort sich zu kümmern
… ein Ort jemandem nahe zu sein
… ein Ort zum Kraft tranken
… ein Ort der mir bewusst macht, dass mein Leben endlich ist
… ein Ort der auch einmal mein Zuhause sein wird

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