Über Petra Schuseil

Als "alte" Frankfurterin lebe ich seit Anfang 2012 am Zürichsee. 60*plus bin ich jetzt und in meinem Alter angekommen. Ich bin gern unterwegs und schreibe regelmäßig Morgenseiten. Im Sommer schwimme ich im See, im Spätherbst in Zypern im Meer. 2013 kam mein Buch "Finde Dein Lebenstempo" auf den Markt. Seit Ende 2014 blogge ich regelmäßig im Totenhemd-Blog. Wenn nicht jetzt, wann dann ist mein Lebensmotto.

Sonntagsspaziergang, Lebenssplitter

Sonntagsspaziergang
ein kurzer Lebenssplitter
ich hörte die Gänse schimpfen
die Sonne glitzerte im See
sah die Blätter tanzen
spürte den Wind im Gesicht
roch die feuchte Erde
ein sportlicher Mann in Jogginghose
am Gartentisch im Frankfurter Ostpark
mit dampfendem Käffsche und Zigarettsche …

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Wenn ich zuerst sterbe …

… wird meine Schwester im Advent diesen Weihnachtsstern aufhängen, den ich ihr vor vielen Jahren einmal schenkte. Sie freut sich immer wieder drüber … nur wird sie mir kein Foto mehr schicken. Vielleicht sitze ich auf einer Wolke und winke ihr zu.

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Wenn sie zuerst stirbt …

Melanie hab ich vor wenigen Wochen auf Zypern kennengelernt und sie zu ihrem eigenen Blog motiviert. Der ist jetzt im Werden. Für Melanie poste ich ihren Text.

die Fotos hat Melanie geknipst als „sie“ zuerst stirbt

Wenn ich zuerst sterbe…schreibt mir gerne Eure Gedanken zu diesem Satz.“ Ich habe Petra auf Zypern kennengelernt und sie hat mir von ihrer November-Bog-Aktion erzählt – ich erzählte ihr von einer ungewöhnlichen Entscheidung:

„Wenn ich tot bin, ist da nichts“

…als ich ihre Worte einem Freund erzählte sagte er: „Die wird sich wundern.“

„Ich weiß nicht worüber…schließlich hat kein Lebender diese Erfahrung je gemacht“ war ihre Antwort auf seine Reaktion. „Überrascht werden ist auch schön“ war seine. 

Sie hat Parkinson. Ihre Muskeln entziehen sich Stück für Stück ihrer Kontrolle. Sie will ihrem Körper nicht ausgeliefert sein. An einem Freitag wird sie sterben. Nein, genau genommen wird sie gehen, selbstbestimmt. Ich habe drei Tage zuvor Geburtstag und denke so: Geburtstage kann man planen, aber den eigenen Todestag normalerweise nicht.

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Silke: Was wäre, wenn ich zuerst sterbe …

Ich bin drei Tage zu spät mit meinem Text dazu, was aber eigentlich egal ist, denn wenn ich zuerst gestorben sein werde, dann wird es die Zeit für mich sowieso nicht mehr geben.

Wenn ich zuerst sterbe, habe ich also zuerst keine Zeit mehr.

Hier in Silkes Blog „In lauter Trauer“ weiterlesen.

Ein Gespräch zwischen Jacob und Marco

„Würdest du mich auf dem Friedhof besuchen, wenn ich vor dir sterbe?2

Fragt heute Martin bzw. Marco in seinem Blog. Ich freue mich, dass er mit seinem Blog „Dein Tod und ich“ zum ersten Mal mitschreibt … mit Humor und einem kleinen Schalk :-). Lest selbst.

https://deintodundich.blog/2021/11/22/gespraech_mit_jacob/

Was wäre, wenn ich zuerst sterbe

Bianca hatte viel zu tun und war eigentlich früher „dran“ mit ihrem Text … nun können wir uns an ihren Zeilen freuen.

SilbensammlerinBlog

Der heutige Text ist ein Beitrag zur November Blog-Aktion des Totenhemd-Blogs meiner Freundin und Blogkollegin Petra Schuseil

Wenn ich zuerst sterbe,
wer wird dafür sorgen,
dass mein Erbe überdauert,
besteht, vergeht.
Die virtuellen Seiten
pflegen oder löschen
Lichter dimmen,
allmählich verglimmen
lassen.

Wenn ich zuerst sterbe,
wer wird um mich trauern?
Dunkle Tage bedauern,
die Hellen feiern.
Weinen, Lachen.

Wenn ich zuerst sterbe,
wer wird nach mir kommen?
Den Platz bekommen
an seiner Seite, in seinem Herz.
Wird es leicht sein?
Ein winziger Schmerz,
ein leises Ziehen?

Wenn ich zuerst sterbe,
wer wird meine unerfüllten Träume
weiterspinnen?
In karg möblierten Räumen
Heimat finden,
nackte Wände in
helle Farben kleiden.
Fenster, Türen öffnen,
Weite spüren.

Wenn ich zuerst sterbe,
bleibt ein Hauch von mir
bei Dir.

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Wenn ich zuerst sterbe

Heut ist Brigitt bei uns … in Schweizerdeutsch … kommt Ihr klar damit?
Wenn nicht, ist nicht schlimm: Brigitt hat ihren Text übersetzt.

gefällt mir gut:
und gohts e so wiiter, denn fürchte-n-i scho
bin ICH zerscht en Engel und ihr nodisno.“

übersetzt:
und wenn es so weitergeht, befürchte ich
bin ich zuerst ein Engel und Ihr nach und nach.

brigwords

Zwei Gedichte als Beitrag zur November Blogaktion von Petra Schuhseil
Ich hoffe, ihr verzeiht mir, wenn ich das Thema in der Sprache abhandle,
die mir am nächsten ist – in Schweizerdeutsch
und wenn ich trotz des heutigen Tages,
welcher den Menschen, die schon gestorben sind, gewidmet ist, humorvoll bin
😊

Wenn ich zerscht sterbe
wenn ich denn mues go
dörf jede erbe, was ich hinderlo
Es wüssets die Meischte – ich bin steiriich
und was mit de Stei würd – das s’wär mer nid gliich
drum freuts mi, wenn jede vo euch ein chönnt erbe
eifach im Fall, wenn ICH zerscht würd sterbe

zum Bischpil de Robert wär denn zha

deshalb kommt auch schon die nächste Frage:

Wär stirbt ächt zerscht?

Bim Zmittag im Gschprööch wo’s ums Stärbe goht
und drum, wär die Wält ächt als Erschte verloht
verschreckt euses Dorli grad zimlich fescht:
„I hoff, i bis nid –…

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Sarah und ihre „neunte“ zum Thema unserer November-Blogaktion

Wir sind eine neunte Klasse am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen und beschäftigen uns gerade mit dem Thema „Leben-Sterben-Tod-Auferstehung“. Dazu erarbeiten wir eigenständig Portfolios und gestalten unsere Ideen, Wünsche, Befürchtungen, Gedanken und Hoffnungen in Texten und Bildern und sind dabei kreativ unterwegs. Mit dem Thema umzugehen, fiel uns zu Beginn nicht ganz leicht. Sterben und Tod noch dazu mit „Humor“ zu betrachten, lag uns sogar zunächst noch deutlich ferner, sodass wir eine Weile brauchten, bis sich ein paar von uns kreativ damit auseinandersetzen konnten. Aus den Gedanken der ganzen Reli-Gruppe und der Vertiefung in Kleingruppen sind diese Dinge entstanden.

Übrigens: Gerade sind viele von uns in der Phase, dem Leben angesichts seiner Begrenztheit mehr Fülle und Tiefe zu geben. Das zu gestalten, macht uns viel Freude. 
(Anmerkung der Lehrerin: Beste Freundschaften und die erste große Liebe – und ich darf ihnen bei ihren Gesprächen darüber zuhören und mitreden. Hach…! Tolle 9er! – Oder wie eine Schülerin sagte: „Naja, Sie gehören halt zur Familie!  )

Für die 9er – Sarah

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Was wäre, wenn ich zuerst sterbe…?

Heute ist Anja in unserer Blogaktion … alle Jahre wieder ein besonderer Tag der 17. November … und sie hat unseren Aufruf ernst genommen mit ihrem netten Humor und Schalk im Nacken. Unbedingt lesen!! 🙂
Ich freue mich, dass sie dabei ist. Danke, liebe Anja.

...ein Stück untröstlich

Piiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeep………

Ja, so macht es vielleicht, wenn ich sterbe… Vorausgesetzt, ich liege dabei in einem Krankenhaus und bin an eine Maschine angeschlossen… Na, vielleicht (hoffentlich!) macht es nicht so, wenn ich sterbe – denn eigentlich möchte ich das irgendwann irgendwo in Frieden tun.
Nundenn, aber irgendeinen Einstieg brauchte es ja für diesen Beitrag – denn ich schreibe erneut für eine November-Blog-Aktion des Totenhemd-Blogs und Petra rief auf zu Beiträgen zum Thema „Was wäre, wenn ich zuerst sterbe“ und dabei – ich zitiere: „Mit Humor und dem Schalk im Nacken“.

Alles, was mir zuerst in den Kopf kam, waren recht trübselige Gedanken… Gibt es doch Menschen in meinem Leben, von denen ich mich bald verabschieden muss – ob ich denn will oder nicht – und egal wie lustig ich es mir vorstelle, mich beim Sterben vorzudrängeln (haaalt!!! Ich zuerst!!! Schubs…), es kam doch immer wieder eine…

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Padma und Britta: was wäre, wenn ich zuerst sterbe …

Anlässlich unserer Blogaktion im November schreibt

von Padma

Padma am 13. November:

Bisher habe ich mich eher mit dem „Wenn du zuerst stirbst“ beschäftigt. Viele Jahre beruflich mit unterschiedlichsten Patienten. Natürlich kamen zwischendurch auch persönliche Menschen in meinem Umfeld zu Tode.

in ihrem Blog „essenzdergöttin“ bitte weiterlesen.

Heute am 15.11. schreibt Britta:

Wenn ich zuerst gestorben wäre,
dann hätte …
ja, dann hättest Du verloren diese Wette.

in ihrem Blog „Trauer ist Liebe“ bitte weiterlesen.