Buchtipp: Pedro Páramo

17594936-00-00Eine Schreiberin aus dem Kreativ-Schreibworkshop in Zürich hat mich gefragt, ob ich dieses Buch kenne.

Juan Rulfo veröffentlichte Pedro Páramo anscheinend so um 1960. Es wurde jedenfalls 1974 ausgezeichnet mit dem „Premio Alfaguara de Novela“.

Meine Bekannte hat es mir für den Totenhemd-Blog empfohlen und schreibt: „Es ist ein sehr spezielles Buch. Tod und Leben gehen ineinander über, reichen sich die Hand und sind nicht immer zu unterscheiden“.

Ich werde reinlesen … es hat mich neugierig gemacht.

Kennst du es?

Buchtipp: Oskar und die Dame in Rosa

Nur ein kurze Konversation zwischen Oskar und der Dame in Rosa las ich und hat mich stutzig gemacht. Besser gesagt neugierig als ich die Erklärung dazu las: Er möchte nicht dass man ihn belügt: über das Sterben und auch sonst.

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Oskar weiß dass er sterben wird. Die Dame in Rosa wird seine engste Vertraute. In den Sätzen, die ich las „streiten“ sich die beiden über den Weihnachtsmann und Gott. Oskar meint, bringt eh nix, an Gott zu glauben denn den Weihnachtsmann gibts ja auch nicht. Das war eine Lüge, die man ihm erzählte. Die Dame in Rosa erklärt ihm aber: Ich glaube auch nicht an den Weihnachtsmann aber an Gott.

Hab eben dazu im Internet gesucht und einen Trailer zu einem Film gesehen. Ist schon ein paar Jahre her als das Buch erschien und der Film danach.

 

Wir reden übers Sterben mit der Autorin Inka Nisinbaum. Auch über das DANACH.

Featured Image -- 6850Inkas Buch habe ich vor wenigen Tagen hier vorgestellt: Emails vom Tod.

Sie hatte uns im letzten Herbst gemailt. Deshalb habe ich sie gefragt, wie es ihr und ihrem Kind geht (weil ich auf ihrer Website ein Video entdeckte, in dem sie erzählt, dass der Tod sie schon von klein auf begleitet) und ob sie nicht einige Fragen beantworten mag. Ja mochte sie.

Inka ist eigentlich Psychologin, doch viel lieber sitzt sie am Computer und schreibt, am liebsten über den Tod. Der Tod hatte schon immer Anteil an Inkas Leben. Inka wurde mit der chronischen Erbkrankheit Mukoviszidose und einer eingeschränkten Lebenserwartung geboren. Schon als Kind wusste sie, dass sie sehr wahrscheinlich nicht so alt werden wird wie ihre Eltern, doch erst im Alter von 22 Jahren wurde diese Prognose zu einer Bedrohung. Im Dezember 2002, im Alter von 23 Jahren, bekam Inka Lunge und Leber transplantiert. In den 15 Monaten Wartezeit auf ihre Transplantation hat sie sich viel mit dem Tod beschäftigt, sich auf ihn vorbereitet, ihn verflucht und zum Teil auch liebgewonnen. „Wenn es zu schlimm wird, dann sterbe ich einfach“ war damals ihre Devise, doch dazu kam es zum Glück nicht. Heute lebt sie mit neuen Organen ein gesundes Leben, doch die eingeschränkte Lebenserwartung ist geblieben, genauso wie die Liebe zum Thema Tod.

In unserem Fragebogen kommt an fünfter Stelle die Frage zum DANACH, deshalb passt das Interview wunderbar in unsere Februar-Blogaktion.

5. Inka, was glaubst Du, kommt nach dem Tod?
Ich glaube, dass die Reise nach dem Tod weitergeht. Wir alle mehrere Leben leben, in jedem Leben verschiedene Lektionen lernen, unsere Seele sich immer weiter und weiter entwickelt und dann…dann weiß ich auch nicht. Was danach kommt, wenn wir alles gelernt haben, was wir lernen wollten, ich werde mich überraschen lassen. Zumindest in diesem Leben reicht meine Vorstellungskraft dafür nicht aus.

(Und nun die anderen Fragen und Antworten) Weiterlesen

Rezension: „Emails vom Tod“ von Inka Nisinbaum

Featured Image -- 6850Schon länger wollte ich die Rezension zum Buch von Inka Nisinbaum vorstellen. Anja hat das Buch gelesen und in ihrem Blog vorgestellt. Für unsere Februar-Blogaktion in der es um das „DANACH“ geht sind die Gedanken der Autorin Inka wesentlich und unterstützend.

Die Autorin hat uns übrigens auch angeschrieben im Rahmen unserer November-Blogaktion. Die Mail habe ich mir eben noch einmal vorgeknöpft und diesen Link gefunden. Den müsst Ihr unbedingt klicken und dann seht Ihr oben rechts: Email an den Tod schicken. Ihr werdet Antworten bekommen :-).

Inkas Website (hier klicken) – ihr geht es gut!

...ein Stück untröstlich

Ich habe von Inka ein Rezensionsexemplar bekommen und war sehr gespannt, was da wohl auf mich zukommt…

Einmal angefangen im Buch zu lesen, konnte ich es eigentlich nicht mehr aus der Hand legen.
Es passt im Nachhinein sehr gut zu meinem „Memento mori“ Beitrag.

Ich hatte vorweg ein wenig Angst, nein: Respekt, dieses Buch aufzuschlagen. Denn die Protagonistin ist an einem Hirntumor erkrankt… Boah, geht das vielleicht zu nah? Gibt es Querverweise zu meiner eigenen Geschichte, zu Andreas?

So hat es eine kleine Weile gedauert, bis ich das Buch aufgeschlagen hatte… Wie gut, dass ich es gewagt habe! Ich hätte sonst definitiv etwas verpasst!

Ich habe viel gelacht, sehr viel nachgedacht… und auch geweint.
Dieses Buch hat mich gefesselt und begeistert. Kann man das über ein Buch sagen, in dem es ums Sterben geht? Oh JA!

Inka Nisinbaum hat hier eine wundervolle Art gefunden, dem Lesenden das Thema Tod und…

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PULS-Reportage „Trauerbewältigung“ mit Katy von Seelensport

Katy Biber von Seelensport hatten wir hier schon im Blog. Nun gibt es eine tolle Reportage von PULS, dem jungen Programm des Bayrischen Rundfunks, das uns auf das Video aufmerksam gemacht hat.

Sehr sehenswert.

 

Buchtipp: Ich komme mit

9783336547975xl.jpgGerade im manchmal Lyrik Blog entdeckt und gleich mal geklickt nach diesem Buch, das in unseren Blog passt. Es geht um zwei Menschen, die unterschiedlicher nicht sein können, ihre ulkige Beziehung, den Krebs und den Tod.

Schaut hier in die Rezension bei lesefieber.

Ein Interview mit der Autorin Angela Fournes

Den Tod muss man leben von Angela Fournes

Gerade höre und schaue ich diesen 10-minütigen Beitrag erschienen bei RBB Fernsehen online. Wir sehen und hören die Autorin Angela Fournes deren Buch ich hier im Blog schon einmal vorstellte „Den Tod muss man leben“ und ganz viel von ihren Erfahrungen als Bestatterin und nebenbei auch vom Death Café, das weltweit organisiert wird. Sie nimmt uns aber auch mit zu einer mexikanischen Totenfeier, dem Dia de los muertos.

Wir hören einen sehr interessanten und wichtigen Satz von ihr, warum wir heute dem Tod eher verhalten gegenüber stehen. Warum wir die Toten einfach und schnell „entsorgen“. Es hat was mit „unseren“ Kriegserfahrungen und den vielen Toten und Gefallenen zu tun. Als Kriegsenkelin werde ich hierzu noch separat schreiben.

Toll die Autorin live zu sehen!

Hier klicken und sehen und hören.

Ein Buch und Antworten von Sven Stillich

978-3-498-09396-9Während unserer Blog-Challenge kam ein neues Buch auf den Markt. Der Autor Sven Stillich informierte uns darüber. Wir haben ihn gleich mal zu unseren Fragen über das Sterben und den Tod eingeladen. Hier sind seine Antworten:

1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Dass ich das, was ist, stets als vergänglich wahrnehme. Dass ich weiß oder ahne: Auf dieser Straße hier sind vor 100 Jahren schon Menschen gelaufen. Diese Sorgen, die ich jetzt habe, werde ich nicht ewig haben. Alles geht vorbei, alles hat seine Zeit. Auch ich. Deswegen versuche ich, so oft es geht, die Augen aufzuhaben und mich in alldem zu erkennen und die anderen Menschen im Lauf der Zeit zu sehen und die Welt um mich herum im Blick zu behalten, wie sie sich wandelt. Auch deswegen habe ich vor Jahren angefangen zu fotografieren. Zur Dokumentation. Weil ja morgen alles weg sein könnte. Und auch deswegen mag ich es, Gegenstände mit Geschichte um mich herum zu haben. Das Schränkchen meiner Oma. Die Lampen meiner Eltern. Die begleiten Weiterlesen

Neue Ausgabe von Prinzip Apfelbaum

Prinzip-Apfelbaum-Ausgabe-6-Cover-Trauer_Web[8104].jpgWir erhielten von der Initiative „Mein Erbe tut Gutes. Das Prinzip Apfelbaum“ diese Mail:

Soeben ist die sechste Ausgabe unseres kostenfreien Online-Magazins „Prinzip Apfelbaum“ erschienen.

Thema der aktuellen Ausgabe: Trauer. Wie trauern wir? Welche Rolle spielen Trauerrituale? Und wie Weiterlesen