Nicole: Das `Etwas´ nach dem Tod

IMG_0841Nicole ist bei unserer spontanen Blogaktion dabei.

„Was passiert denn nun eigentlich, wenn wir sterben? Wie ist es, tot zu sein? Mein Bauchgefühl hat dazu einiges zu sagen …“

Hier entlang zu ihrem Beitrag in ihrem Blog.

Deutschlandfunk: Neue Sterberituale – der Trend zum spirituellen Testament

Ein Freund von Annegret hat Radio DLF gehört und uns den Link geschickt. Sehr lesens- oder hörenswert! Und es passt in unsere Blogaktion zur Frage: Was kommt danach? Wir lesen gleich zu Anfang diese Sätze:

„Diese Vorstellung, mit dem Tod ist alles Schluss, und es passiert dann nichts mehr – die ist einfach falsch. Es passiert nach dem Tod noch eine ganze Menge. Und das auch zugänglich zu machen, glaube ich, ist ein wichtiger Teil von dem, was ich als meine Arbeit sehe. Dass wir das auch sinnlich wahrnehmen können, dass dieser Mensch einfach sozusagen in einem Art Zwischenzustand – von ‚einerseits ist er das noch, andererseits ist er das nicht mehr‘ – dass auch wahrnehmbar wird, dass es Tod und Tote überhaupt gibt.“

Hier zum vollständigen Text.

 

Land in Sicht

„Was kommt nach dem Tod?“ fragen wir in unserer aktuellen Blogaktion. Eine Verbündete in Sachen „Spiritualität und Schreiben“ brachte kürzlich ein Lied von Rio Reiser  ins Spiel: „Land in Sicht“. Ein Paar, wünschte sich für das Ehejubiläum dieses Lied, wissend dass die Frau in absehbarer Zeit sterben wird.

 

Was für eine Fülle von Bildern, dazu die Musik und Reisers Stimme, die den schwierigen Weg nicht verschweigen, aber der Leichtigkeit und Hoffnung das letzte Wort, den letzten Ton widmen. Ich glaube sowieso, dass ich beim dem Thema nur mit Poesie weiterkomme…

Der Text von Rio Reiser

Land in Sicht, singt der Wind in mein Herz. Weiterlesen

Petra: Tot ist tot! Oder doch nicht? Nur ein kurzer Moment ….

img_0695.jpgWas kommt danach? Wie stelle ich mir mein Leben nach dem Tod vor?
Das sind die Fragen unserer spontanen Februar-Blogaktion.

Ich denke, wenn ich sterbe dann bin ich tot. Da ist nichts mehr. Wenn ich sterbe, dann stirbt mein Körper. Alles von und in ihm wird sterben und tot sein. Es wird kein Sehnen und keine Schmerzen mehr geben. Da ist nichts. Das denke ich so seitdem ich das Interview mit einem bekannten Chirurg und Neurologen gelesen habe. Ausgehend von unserem Körper so wie er angelegt ist, wird da Nichts mehr sein, behauptet er einleuchtend.

Tot ist tot!
Tot ist tot?

Ich habe aber ein Bild und eine Idee wie es sein könnte für eine kurze Weile nach dem Tod. Wenn die Trauerfeier für mich stattfinden wird, dann bin ich fest davon überzeugt, dass ich „irgendwie“ anwesend sein werde (sein will 😉 ). Ich werde als Hauch DA sein. Annegret habe ich gebeten, wenn sie die Totenfeier für mich halten wird (oder wenn sie als Trauergast anwesend sein wird diesen Wunsch dann entsprechend umsetzt), dass die anwesenden Trauergäste, die da sind mindestens zwei Minuten still sein sollen. Das kann in der Trauerkapelle sein oder auch draußen – dort wo meine Urne mit der Asche begraben wird.

Zwei Minuten für alle Anwesenden und für mich. Es wird Stille herrschen. Weiterlesen

Rosemarie: Neugierig und gespannt auf Antworten. Was kommt danach?

IMG_0841Liebe Annegret,
…. .
Dies sind meine Gedanken darüber, was ich über das Thema denke:

Bei mir sind es auf der einen Seite die Erfahrungen, dass der Glaube durch Höhen und Tiefen des Lebens trägt – und auf der anderen Seite aber auch offene, ungelöste Fragen und ich sage manchmal: Auf die Antwort bin ich in der Ewigkeit bei Gott gespannt.

Ich war ja einige Jahren Religionslehrerin an zwei Grundschulen. Da fragte mich mal ein Schüler, – wir hatten von etwas ganz anderem gesprochen: „Frau Wagner, hast du Angst vor dem Tod?“ – Oh, was sagst du da ehrlicherweise Kindern in einer 4. Klasse?
Ich habe es an einem Beispiel zu erklären versucht. Als wir unsere Tochter in Amerika besuchen wollten, hatte ich große Angst vor dem langen Flug. Das war etwas, was ich nicht kannte. Und Unbekanntes macht nicht nur neugierig, es macht oft auch Angst.

Das ist die eine Antwort auf diese Frage. Ich habe dann auch mit ihnen über die andere Seite gesprochen. Von der Hoffnung. Jesus hat ja bei seinem Abschied von den Jüngern gesagt: „Ich gehe vor, die Stätte zu bereiten.“ Wir kommen in etwas Vorbereitetes, wir werden erwartet. Weiterlesen

Im Gespräch mit Dorothea Hillingshäuser

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Dorothea besucht mich in Frankfurt im Hotel

Mit Dorothea Hillingshäuser, Pfarrerin, zuständig für Spiritualität in der südlicheren hessischen evangelischen Landeskirche (EKHN), unterwegs mit „Spirituellem Körperlernen“ anderen leiblichen Formen des christlichen Glaubens saß ich zusammen in Frankfurt. Dazu mehr im nächsten Blogpost. Wir machen eine spontane Blogaktion im Februar zum Thema „Auferstehung: Was kommt da noch?“.

Hier nun also Dorotheas Antworten:

  1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit (Beschreibe kurz). Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Als Jugendliche habe ich „Uns allen blüht der Tod“, ein Musical von Peter Janssens, mitgesungen. Seitdem ist mir meine Endlichkeit und wie schön, kostbar und verletzlich das Leben ist, bewusst. Manches betrachte ich vom „Hauch der Ewigkeit“ aus Weiterlesen

Neujahr

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in Basel im Dezember fotografiert: Fondation Beyeler

NEUJAHR

– der erste Morgen –

Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute, als habe sich vieles verändert.

(Yoshida Kenko)

Alle Jahre wieder seit 2015 veröffentliche ich dieses schöne Gedicht am Neujahrsmorgen, weil ich es wunderschön finde. Wie ein unbeschriebenes Buch liegt das neue Jahr vor uns.

Lasst es euch gut gehen. Alles Liebe und Gute für 2019.

Was ist unbezahlbar?

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Im Stippe in Ravensburg

Im anderen Advent hab ich heut gelesen:

Wenn Du sicher weißt,
mit wem du Freude hast,
halt dich an ihm fest bis zum letzten Atemzug.

Eine Antwort auf die Frage: Was ist unbezahlbar?

***

Was ist für Dich unbezahlbar?

Für mich ist unbezahlbar einen „freien“ Tag zu genießen und in meinem Lieblingscafé im Stippe in Ravensburg meine „Sippe“ zu treffen, zu küssen und zu sprechen.

Das Projekt „Unbezahlbar“ wurde inszeniert von Johannes Volkmann.

Poetry Slam: Danke an Euch

C69C501A-2FBC-44A1-B835-CB8CFB7FCD70Unsere November-Blogchallenge Memento Mori ist zu Ende
wir sagen DANKE behende
all unseren
Bloggerinnen und Dichterinnen
Poetinnen und Podcasterinnen
Schreiberinnen und … Rüdiger.
Fast waren es nur Frauen.
Wo sind noch mehr Männer
die sich erinnern
an ihre toten und verstorbenen Männer und Frauen
Mutter, Vater, Tante, Kind.

So schnell wie der Wind
sind die vier November-Wochen verflogen
und es ist nicht gelogen Weiterlesen