Ausgelesen ….

Unsere Reise nach Asien startete ganz frisch als ich Sabines Buchtipp sah und erstmal „parkte“ fürs Heimkommen. Jetzt hab ich mir durchgelesen um was es geht und finde das Buch passt sehr gut in unseren Totenhemd-Blog. Mal ein bisschen anders, nämlich Science Fiction. Nicht so unbedingt meine Lesewelt, was die Leserin uns aber hier beschreibt macht mich neugierig und ist gemäß Sabine sehr lesenswert.

Großes Lob übrigens an die Schreiberin: sie liest was das Zeug hält … da komm ich mit meinen 3 Seiten nachts vorm Einschlafen nicht weit ;-). Wenn Du in ihrem Blog weitere Buchtipps finden willst, schau mal nach. Vielleicht ist was für Dich dabei.

In „Scythe“ geht es eindeutig um den Tod und das Sterben und das in allen Variatonen.

Wer hat es schon gelesen? – außer Sabine, die übrigens die Fortsetzung auch schon gelesen und vorgestellt hat. Es gibt viel zu Lesen!!! 🙂

wortgeflumselkritzelkram

„Scythe – Die Hüter des Todes“ von Neal Shusterman ist irgendwie in den letzten Wochen  an mir vorbei gerauscht – erst per Zufall entdeckte ich dieses Buch und der  Klappentext konnte mich sofort überzeugen.

51tj25xcskl-_sx324_bo1204203200_ Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Unsterblichkeit, Wohlstand, unendliches Wissen. Die Menschheit hat die perfekte Welt erschaffen – aber diese Welt hat einen Preis.   –   Citra und Rowan leben in einer Welt, in der Armut, Kriege, Krankheit und Tod besiegt sind. Aber auch in dieser perfekten Welt müssen Menschen sterben, und die Entscheidung über Leben und Tod treffen die Scythe. Sie sind auserwählt, um zu töten. Sie entscheiden, wer lebt und wer stirbt. Sie sind die Hüter des Todes. Aber die Welt muss wissen, dass dieser Dienst sie nicht kalt lässt, dass sie Mitleid empfinden. Reue. Unerträglich großes Leid. Denn wenn sie diese Gefühle nicht hätten, wären sie Monster.
Als Citra und Rowan gegen ihren Willen für die Ausbildung…

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26 – … vom Ende aus betrachtet

Ich möchte euch heute C. Spinner-Stockinger vorstellen, die Anfang Januar ihren Blog gestartet hat. 100 Tage so tun als ob man nur noch 100 Tage hätte. Darüber berichtet und schreibt sie.

Hier hat sie die Idee vorgestellt: https://100tageechtzeittest.wordpress.com/idee/

Es lohnt sich in ihre bisherigen Beiträge zu klicken und zu lesen. Sehr inspirierend und anregend und manchmal auch unbequem.

Ich teile ihren Blogartikel deshalb, weil ich es immer wieder wichtig finde, dass wir uns darüber im Klaren sind, dass unser Leben endlich ist und wir nur eine kurze Zeit Gast auf dieser Welt sind. In diesem speziellen Artikel lesen wir letzte Aussagen / Sätze von Menschen von ihrem Sterbebett.

Viel Freude beim Lesen.

100TageEchtzeitTest

26Teppich

Achtung!

sage ich mir:

( – trotz des Testes! – )

Die Gefahr ist groß, (zurück) zu fallen,

die Kompassnadel zu übersehen,

obgleich die Sehkraft vorhanden ist.

Ob das Leben dann noch mein Leben ist?

Um vorzubeugen lese ich:

Dieser Mensch war ich – Nachrufe auf das eigene Leben

Viele Aussagen treffen mich bis ins Innerste:

„Ich glaube nicht, dass mein Leben, so wie es verlief, viel mit mir zu tun hatte. Es hat mich bis zuletzt einfach so gelebt.“

„… aber ich sehne mich hin und wieder schon nach dem Leben, das ich gerne gelebt hätte.  Jetzt ist es zu spät dazu.“

„Im Grunde genommen könnte ich jetzt schon sterben. Ich habe ein abwechslungsreiches tolles Leben gehabt …“

„Ich hätte früher mein Leben leben sollen. Aber so einfach, wie man das dahersagt, so einfach ist es nicht.“

„Mein Leben lang hab ich immer gewartet.“

„Wo ist bloß die Zeit hin…

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Neujahr

Dieses kleine Gedicht von Yoshida Kenko trifft es auf den Punkt für den ersten zarten Neujahrsmorgen. Ich hatte es zum Start unseres Blogs entdeckt und seitdem jeden 1. Januar neu eingestellt. Heute zum vierten Mal.

Alles Liebe und Gute für 2018, viel Liebe, Fröhlichkeit, gute Gedanken und ein Stück Gelassenheit.

Totenhemd-Blog

NEUJAHR

– der erste Morgen –

Bricht der erste Morgen des neuen Jahres an, so erscheint der Himmel nicht anders als am Tage zuvor, aber doch ist einem seltsam frisch zumute, als habe sich vieles verändert.

(Yoshida Kenko)

Foto Kirchturm in Richterswil

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Die Löffelliste

Madame Flamusse hat uns einen schönen Blogartikel geschenkt in Sachen Löffelliste. Der Vor- und Nachspann sind etwas lang aber das was sie gern mal machen möchte liest sich interessant.
Danke Madame Flamusse!! 🙂

reingelesen

Ein Beitrag zur jährlichen Novemberblogparade des Totenhemdblogs

Zuerst denke ich dabei an „den Löffel abgeben“ und daran „etwas auszulöffeln“ – früher hieß es: „was man sich eingebrockt hat“.. also alles jetzt nicht so positiv besetzt.

Wikipedia schreibt dazu: Die unverzichtbare Tätigkeit des Essens steht bei dieser Redewendung Pate, mitsamt der Tatsache, dass im Mittelalter und früher Neuzeit das Armeleuteessen üblicherweise ein Brei in einer Schüssel für alle inmitten des Tischs war, wofür ein jeder seinen eigenen Löffel parat hatte. Diesen höchsteigenen, nicht selten selbstgeschnitzten, Löffel wegzulegen, ist dabei gleichbedeutend mit dem Ende des Lebens.[1] 

Da haben wir es also! Die Löffelliste steht für all die Dinge die wir noch machen möchten bevor wir Jenen eben abgeben – allerdings gibt es noch eine abgewandelte Löffelliste, dazu mehr am Ende. Die Standardlöffelliste ist sowas wie eine freiwillige To-do Liste für mein Leben. Sowas wie eine dicke fette Wunschliste. Meine Güte was…

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Mit 66 Jahren …

Christianes Liebster wäre heut 66 geworden …

Ich habe sie gefragt, ob ich ihren sehr schönen und berührenden Text hier bei uns rebloggen darf … passt genau hier rein und in Gedanken bin ich bei ihr und ihm.

Dieses Ritual, das sie in ihrem Text beschreibt ist so schön und wichtig, die Trauer darf immer wieder sein und die Erinnerung an den Liebsten wird wach gehalten, damit es von Jahr zu Jahr weniger weh tut – vielleicht.

Lasst Euch einfach in diesen schönen Text. Danke Christiane!

Die Löffellisten-Challenge: heieieieieiei!

Kleine Damen mit Löffel c Annegret ZanderSo, liebe Mit.Schreiberinnen unserer November Blog Challenge – und liebe Leser*innen,

das hatten wir uns so einfach gedacht: Schreibste ne Löffelliste, machste was davon, schreibste drüber. Und dann ratterten, schlichen, klapperten, eierten, trödelten, sprangen, rasten und reisten unsere Mit.Schreiberinnen durch das Löffellisten – Land. So manches Mal wollte ich rufen: He! Thema verfehlt! Ihr sollt doch nicht ÜBER Löffellisten schreiben, sondern eine solche Tu-Fertig erstellen. Erstaunlich: Nicht der Tod war die Hürde, sondern Die-Liste-an-sich! Und nach allem Ringen stehen sie nun doch in Raum und Universum, als Herzenslisten, voller Überraschungen. Ansteckend. Ich vermute mal, liebe Mit.Leser*innen, dass so manche*r von euch ein Listchen begonnen oder ergänzt hat.

Aber mal ehrlich. Es gibt nichts Gutes außer man TUT es. So richtig handfest: Joggen lernen,  dennoch Geburtstag feiern, mit einer Ukulele eine Liebesbeziehung Weiterlesen

21.11. Silke: Ich könnte meinen Löffel jetzt abgeben

Sie könnte ihren Löffel jetzt abgeben, meint Silke. Sie war etwas spät dran, dennoch haben wir ihren sehr lesenswerten Artikel auf den 21. datiert … den Ihr nun bei uns bzw. in Silkes Blog „in-lauter-trauer“ lesen könnt.

Totenhemd-Blog

spoon-2918612_1920.jpg Bildquelle: pixabay

Silke wäre bereit, ihren Löffel jetzt abzugeben, weil da nichts offen ist, das sie bereuen würde. Trotzdem und gerade deshalb möchte sie gerne noch eine Weile bleiben.

Jetzt sind wir aber neugierig und lesen hierbei Silke weiter.

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Eine Totensonntags-Feier der Fülle

Copyright- Dorothee BoeckerLest und holt ihn euch immer wieder hervor, diesen zärtlichen Text über den Tod und die Toten! Dorothée war inspiriert von den Löffellisten und meinem Traum von „Diá de los Muertos in protestantischen Kirchen“ und hat einen ganz wunderbaren Gottesdienst in Berlin gezaubert, gestern zum Totensonntag. Die Tradition in der REFO-Gemeinde sind Stationen-Gottesdiensten, in denen die Besucher*innen ihren eigenen Weg gehen. Zum Totensonntag lud sie dazu ein, Erinnerungsstücke, Bilder und Schmuck für einen Altar zu Ehren der Verstorbenen mitzubringen. Außerdem Lieblingsessen der Verstorbenen für einen Schmaus am Ende des Gottesdienstes. Sie holte den Himmel auf die Erde und die Besucher*innen konnten gute Erinnerungen darauf schreiben. Lest hier ihre Predigt samt Bildern „Wenn Zeit und Ewigkeit sich küssen.“

Ich wünsche mir, dass noch ganz viele solcher Feiern für und mit unseren Toten entstehen und wir das Leben feiern!

Allerseelenmonatssehnsucht

IMG_5774Da schreiben wir nun schon wie lange im Totenhemdblog? Im Januar könnten´s drei Jahre sein. Und ich phantasier mir die ganze Zeit mein Dia de los Muertos und schleich mich so ran und nun erst/endlich hab ich meinen ersten eigenen kleinen Altar. Am Sonntag vor Halloween – was ja von All Hallows´ Eve (Abend vor Allerheiligen)  kommt – hab ich ihn zusammengestellt, mit dem was da ist. Mit dem Klaus und dem Bastian und dem Friedrich, der Ulrike, die ich gar nicht kannte aber ihren Mann und mit einem Hauch von Imke, die dieses Jahr freiwillig aus dem Leben ging und ich hab ihnen Smarties in die Etagère getan, was höchstens Imke gut gefunden hätte und die kleine Girlande dazu und das Bild von Petra und mir in meine Sterbedecke eingewickelt und meinen Holzlöffel (den zum Abgeben). Das ist immerhin ein Start.

Aber eigentlich will ich noch woanders hin. Eben hat der Artikel „Allerseelen, Bier und toter Otto“ mir gespiegelt, was es ist. Öffentliche und halböffentliche sichere schöne warme Allerseelenfeierlichkeiten.

Ich bin ja Pfarrerin (ohne eigene Gemeinde) und liebe Rituale, bunte Feste, das Zusammensein mit nahen und fremden Menschen. Besonders Weiterlesen

Der tapfere Kampf gegen die Krankheit

Meine liebe Coachkollegin und Internetfreundin Sabine Dinkel hat diesen lesenwerten Artikel der FAZ online gestellt bei Facebook: http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/umgang-mit-krebskranken-die-falsche-rhetorik-der-angehoerigen-15266490.html?printPagedArticle=true#pageIndex_0

Deshalb reblogge ich diesen Artikel … ich finde wichtig, dass wir unsere Sprache genau prüfen. Niemand muss kämpfen, schon gar nicht ein krebskranker Mensch. Wenn er sterben muss wegen seiner Krankheit hat er nicht versagt! Und die Krankheit hat nicht gewonnen.

Totenhemd-Blog

IMG_3496Zum zweiten Mal habe ich Sabine Brönnimann, Schweizer Fährfrau, in einem Vortrag gehört. Es hat mich wieder sehr berührt. Ich werde noch dazu schreiben. Ich erinnerte mich aber daran, dass ich ihr Buch vorgestellt hatte hier im Blog. „Wenn die Zeit sich neigt“.

Aus aktuellem Anlass möchte ich einen Satz aufgreifen, den die Autorin in einem Kapitel näher beschreibt: Wer stirbt, hat versagt.

Wir alle kennen die Todesanzeigen, in denen wir lesen: „Sie hat den Kampf gegen den Krebs (leider) verloren“. So oder ähnlich lesen wir es sehr oft. Und ich möchte der Autorin zustimmen und allen krebskranken Menschen die Last nehmen (auch wenn ich das wahrscheinlich nicht kann): Du hast nicht versagt, wenn die Krebskrankheit nicht heilt. Du hast nicht versagt, wenn Du sterben musst.

Du hast vielleicht alles Mögliche unternommen, weil Du das Leben liebst, weil Du nicht sterben möchtest, noch nicht, weil Du vielleicht Mann oder Frau…

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