Ich bin der Neue

….und wie das bei Neuen so ist: Ich komme jetzt öfter. Da ist es nur recht und billig, mich den Leserinnen und Lesern dieses Blogs vorzustellen. Ich heiße Lutz Prauser, komme gebürtig aus Hagen in Westfalen, wohne, arbeite und lebe aber seit über 20 Jahren in Oberbayern im Großraum München. Verheiratet, zwei erwachsene Töchter, kein Hund.
Das war’s.

Nein, natürlich nicht. Ein wenig mehr über mich erzählen möchte ich dann doch, damit Ihr wisst mit wem Ihr es zu tun habt. Ich bin der, von dem Petra gesagt hat: „Lutz schreibt. Und wie!“ Das bezog sich wohl auf mein eigenes Blog (ich weiß, ich gehöre zur Minderheit der Das-Blog-Fraktion), das ich seit 2011 führe, ziemlich genau zehn Jahre. Daher gehöre ich zwar nicht zu den Bloggern der ersten Stunde, aber einige Erfahrung bringe ich halt mit.

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Heute wieder eine gute Stunde plaudern im Café Totenhemd. 17 Uhr

Guten Morgen. Heute endet die Blog-Challenge … und HEUTE gibt es noch einmal die Gelegenheit zum Austausch im Zoom-Café Totenhemd.

Komm‘ doch vorbei … den Zoom-Link findest du weiter unten. Ich freue mich auf Dich.

Totenhemd-Blog

Zoom-Austausch zur Blog Challenge „Carpe diem“: dein kreatives Tagebuch

Heute um 17 Uhr wer mag: Lesende und Autor*innen sind gleichermaßen eingeladen.

Austausch zum Thema im Café Totenhemd via zoom. Wir reden und sprechen über diese Blog Challenge „carpe diem“, den Tod und das Sterben und das Leben. Wir lassen uns berühren und betören und hören dem anderen zu. Dieses Treffen ist kein Trauercafé. Bereite Dir einen Kaffee oder Tee und sei dabei.

Mittwochs 17 Uhr 1 Stunde. Heute am 17. März und 31. März. Keine Anmeldung. Einfach dabei sein.

Der Zoom-Link.

Wenn Du auf den Link klickst öffnet sich hinter dem nächsten Link ein PDF.

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Carpe diem, nutze den Tag (2)

Hiltrud ist angekommen … am Lebensabend … im „Testurlaub“ … und fragt sich „wie mit der Zeit umgehen?“

Ich freue mich, dass Hiltrud zum 2. Mal dabei ist … wenn man so will gemäß Palmsonntag „Einzug halten“ … auf einen Neuanfang hoffen.

ilseluise

Mein 2. Beitrag zur Blog-Challenge des Totenhemdblog „Carpe diem!“
Danke für Deine Einladung, liebe Petra, und danke, dass ich ein zweites Mal dabei sein darf.

Carpe diem, nutze den Tag (2)

Mich erinnern …
Zum Zweiten!
An meine Sterblichkeit
Meine eigene …!
Und den Tag nutzen?

Den Tag nutzen …
Warum?
Wozu?
Welcher Grund?
Welche Absicht?
Welcher Zweck?

Und wer …
bestimmt …
darüber?

Am Lebensabend angekommen.
Im Resturlaub
Seit ein paar Tagen.
Hatte mich erst vertuppt, vertippt …
Und

Testurlaub
Hingeschrieben.
Den Ruhestand testen.
Probieren, ausprobieren.

Was tun,
Was anfangen
Mit der vielen freien Zeit?
Ganz falsch.
Von vorn anfangen!

Also:
Wie mit der Zeit umgehen,
die verheißungsvoll
Sich vor mir ausbreitet …
Und doch
Von heute auf morgen
vorbei sein … kann?!

Sammeln,
Was ich tun will
Und
Was ich lassen will.

Sammeln,
Was ich tun kann
Und
Was ich lassen kann.

Sammeln,
Was ich tun muss
Und

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Die Zigarette

Rauchen kann tödlich sein!

Dustin hat meinen Blog entdeckt und ich seine Liebeserklärung an die Zigarette. Sehr schön poetisch … muss heut in die Blog-Challenge. Ich wünsche euch einen schönen Tag mit oder ohne Glimmstengel.

#ENJOY

Da liegt das weiße zylinderförmig längliche Naturprodukt im Schacht des Aschenbechers.
Du liegst einfach nur da. Ähnlich, wie die längste Praline der Welt auf Omas Kuchentisch.
Du bist aber nicht die längste Praline der Welt.

Nein. Du bist das kürzeste Glück dieser Welt.

So schnell, wie ich Dich gekauft, gedreht oder gestopft habe, bist Du auch wieder weg.
Dein Dopamin-Feuerwerk dauert keine 5 Minuten, hält mich aber 60 Minuten wohlbesonnen im Gedanken. Danach lächelst Du mich wieder an, wie eine schöne Frau an einem regnerischen Tag, wo alles schief gehen konnte, was nur schief laufen kann. Murphys Law.
Aber Du bringst mir nicht den Regen. Du bringst mir die Sonne, Kreativität, das Lebensgefühl, die Freiheit. Den Regen bringst Du nicht mal meinen Körper, den verpustest Du nur voller Staub. Deine Anziehung ist überwältigend und ich genieße Dich als einzige von deinen Schwestern und Brüdern. Cannabis, Kokain, Amphetamine, MDMA. Ich hab…

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Carpe Diem

Guten Morgen, meine lieben Leserinnen und Leser, ich konnte Bianca, die Silbensammlerin, gewinnen mit einem poetischen Beitrag zur Blog-Challenge und freue mich sehr. Lebenssaft … Blütezeit …

SilbensammlerinBlog

Ich
nutze die Wärme, die Strahlen, das Licht,
die paar Tropfen, die mich nähren,
nicht verdampft sind, versickert
in trockenen, brüchigen Krusten.
Die anderen mussten
kapitulieren.
Sie wurden brüchig, fahl und welk.
Am Ende abgezupft, weggeschüttelt,
aufgesammelt, in die Tonne verbannt.
Ich halte stand.

Ich
nutze alle Quellen,
die mich speisen, mir Kraft und Farbe geben.
Will weiterleben, am trocknen Zweig,
verdorrten Stamm.
Angst oder Bang?
Ist mir nicht!
Die Zuversicht,
dass ich nicht nicht alleine bleibe,
neues Grün entsteht, durch meine Kraft
meinen Lebenssaft,
lässt mich mehr als nur verharren.
Hoffen, neue Blütezeit erwarten.

Der Poem ist für die Fastenblogaktion „Carpe Diem, wenn nicht jetzt, wann dann?“ meiner Freundin und Blogkollegin Petra Schuseil für den Totenhemdblog https://totenhemd.wordpress.com entstanden. Ein wunderbarer Blog und eine tolle Challenge.

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CARPE DIEM – Blog-Challenge

Hiltrud schreibt mit in der Blog-Challenge … ich freu mich drüber.

ilseluise

Mein Beitrag zur Blogchallenge des Totenhemdblog „Carpe diem!“ Danke für Deine Einladung, liebe Petra.

Carpe diem, nutze den Tag

Mich erinnern
An meine Sterblichkeit
Meine eigene …!
Und den Tag nutzen!
Widersprüchlich.

Schon lange erinnere ich mich
Immer wieder daran,
Oft täglich …
Auf dem Friedhof,
An den Betten von Sterbenden
Fast schon gewöhnlich.

So viele beerdigt,
So vielen geholfen
Über die letzte Schwelle
Auf ihrem letzten Weg.
So dankbar für die Fülle,
Die Vielfalt.

Ich warte immer noch
Auf das Corona.
Ob es mich wohl trifft.
Es ist ja
So wählerisch.
Was zu mir
Kommen will,
wird kommen.

Dass ich das so schreibe
Mit meinen 63 ½ Jahren.
Einfach so schreibe.
Mit meiner Lebenserfahrung.
Mit meinen Krankheiten.

Krankheiten,
Die zu mir kamen.
Die mich Neues lehrten
über das Leben.
Über seine Schwere.
Über Lebenslust auch.

Der Kontakt
zu meiner Mama
Ist enger geworden.
Liebevoller.
Herzlicher.
Alles ausgesprochen.
Alles vergeben.

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Zoom-Austausch zur Blog Challenge „Carpe diem“: dein kreatives Tagebuch

Heute um 17 Uhr wer mag: Lesende und Autor*innen sind gleichermaßen eingeladen.

Austausch zum Thema im Café Totenhemd via zoom. Wir reden und sprechen über diese Blog Challenge „carpe diem“, den Tod und das Sterben und das Leben. Wir lassen uns berühren und betören und hören dem anderen zu. Dieses Treffen ist kein Trauercafé. Bereite Dir einen Kaffee oder Tee und sei dabei.

Mittwochs 17 Uhr 1 Stunde. Heute am 24. Februar. 17. März und 31. März. Keine Anmeldung. Einfach dabei sein.

Der Zoom-Link.

Wenn Du auf den Link klickst öffnet sich hinter dem nächsten Link ein PDF.

Totenhemd-Blog

Für mich bedeutet die Zeit ab Aschermittwoch bis Ostern nicht Diät oder Verzicht sondern achtsam sein für Neues. Ich mag meinem Alltag etwas hinzufügen. Ich will neugierig sein. Ich lese und erinnere mich: in der katholischen Kirche wird während des Gottesdienst am Aschermittwoch das Aschekreuz auf die Stirn gezeichnet und man hört den Satz: „Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“ (aus Genesis). Wir Menschen werden am Aschermittwoch an die Endlichkeit unseres Lebens erinnert.

Da wir hier im Totenhemd-Blog sind, dachte ich mir: Wenn nicht jetzt wann dann, sich der Endlichkeit ein kleines bisschen mehr bewusst werden. Sich Raum und Zeit schenken. Spielräume und Zeiträume zum Nachdenken und zum Innehalten einräumen. Während der Fastenzeit die Blickrichtung von Diät und Verzicht auf die Fülle und die eigene Endlichkeit richten. Nutze den Tag.

in Basel geknipst. Auf dem Schaufenster stand in großen Lettern:
Anstatt Kunst – verkaufen wir vorübergehend…

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Petra Wieschalla: Überlebenstipps für Elternkümmerer

Wenn unsere Eltern ins betreute Wohnen einziehen und dann irgendwann später in ein Pflegeheim wechseln, dann folgt irgendwann das Sterben. Deshalb empfehle ich dieses Buch auch hier im Totenhemd-Blog.

Wesentlich werden

Petra und ich kennen und begleiten uns schon eine ganze Weile. Ihr erstes und neues Buch liegt vor mir: Überlebenstipps für Elternkümmerer. Eltern begleiten. Fallen vermeiden. Ich gratuliere ihr sehr zu ihrem Erstlingswerk. Gut gemacht! Zuerst mal weg vom Klischee, dass nur Frauen sich um ihre Eltern kümmern. Das Cover zeigt einen jungen und einen alten Mann, Vater und Sohn sind abgebildet. Das gefällt mir zum Einstieg schon mal sehr gut.

Petra beginnt ihr Buch mit diesem entscheidenden Satz: „Sie müssen sich nicht um Ihre Eltern kümmern – doch Sie können sich dafür entscheiden“.

Wir sind drei Töchter und kümmern uns um unsere Mutter. Deshalb hat mich vor allem das Kapitel „Geschwisterstress: „Es ist auch DEINE Mutter““ interessiert. Während des Lesens fühle ich mich bestärkt, dass wir es ganz gut hinkriegen miteinander. Wir sind zu dritt sind und können uns die Verantwortung teilen. Wir tauschen uns regelmäßig aus und haben…

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Mit dem Totenhemd-Blog ins siebte Jahr

Auf ein Neues! Wir gehen in das siebte Jahr mit dem Totenhemd-Blog.
Wie machen wir weiter?
Was möchtet Ihr hier gern lesen? Was interessiert Dich?

Ich teile mal meine Gedanken, worauf ich mich in den nächsten Monaten konzentrieren möchte. Ich will diesen Blog auf jeden Fall weiter lebendig halten.

Hierauf kannst du dich freuen:

  • Ich werde mindestens 1 x monatlich ein Buch vorstellen, einen Buchtipp liefern.
  • Ich will Menschen und ihre Antworten suchen zu unseren Interviewfragen.
  • Ich organisiere wieder eine November-Blogaktion … ob es eine weitere Challenge gibt versprech‘ ich jetzt noch nicht
  • Außerdem: Wenn nicht jetzt wann die Endlichkeit unseres Lebens begreifen und … leben, Träume verwirklichen, Pläne schmieden und umsetzen.
  • Café Totenhemd mit Friedhofspaziergängen will ich realisieren in Zürich, Frankfurt und unterwegs
  • Interessantes sowieso immer spontan und zwischendurch.
  • Und last but not least: Ich werde mir wieder mal das Buch von Claudia Cardinal vorknöpfen: Wir sehen uns und mit Euch das Gespräch suchen von Kapitel zu Kapitel.

Alles bleibt im Fluss. Alles darf sich ändern. Neues darf hinzukommen.

Ich freue mich auf eure Ideen und Antworten. Überhaupt freue ich mich auf das neue Jahr 2021.

Annegrets Abschied vom Totenhemd-Bloggen

Zwischen den Jahren vor 6 Jahren kam der Totenhemd-Blog in unser Leben. Petra und ich gossen unsere Begeisterung daran, über das Sterben und den Tod zu sprechen, in ein Blog. Wir nahmen uns vor, es unprofessionell und nach Lust und Laune zu füllen. Natürlich hat Petra es dann doch sehr professionell gestaltet und in unserem großen Netzwerk findet der Totenhemd-Blog erstaunliche Resonanz.

Meine Lieblingsblogartikel:
Die 4 Phasen von „Ich regel jetzt mal alle letzten Dinge“
Ich hab keine Angst vorm Sterben, ich hab Angst vorm Tod
Zum Sterben hinlegen
Was sich ändert, seit ich über´s Sterben rede

Unser Ziel war es, selbst im Gespräch zu bleiben, über etwas, das man selten mit anderen so ganz einfach besprechen kann. Wir haben es für uns selbst eingeübt und es fällt uns inzwischen ziemlich leicht mit nahen und fernen Menschen über Themen wie Patientenverfügung, Grabgestaltung, wie stelle ich mir das Sterben vor, wovor habe ich Angst und vieles mehr zu sprechen. Wir reden nach wie vor regelmäßig. 

Mein bester Totenhemd – Selbstversuch:
„Die Decke nervt.“ Kleidung und Tod: Annegrets Antworten
Meine YouTube Empfehlung:
Die Sarggeschichten

Und während wir öffentlich übten, stiegen weitere mit ein, vernetzten sich mit uns, beteiligten sich an unseren Blog-Aktionen, schrieben ganz erstaunliche, ehrliche und berührende Kommentare.
Über die Jahre ist das Reden über das Sterben von manch anderen Menschen in Blogs aufgenommen worden. Das Themenfeld Sterben, Tod und Trauer ist vielfältig. Endlich ist das nicht nur im Netz sichtbar. 

Mein Kunstfavorit:
Der Trauerautomat auf dem Friedhof Sihlfeld
Mein Shopping-Tipp:
Shopping for Diá de los muertos – Teil 1: Sugarskulls

Bei mir hat das Leben schon seit einiger Zeit neue schöne Wendungen gebracht. Und damit auch weniger Zeit zum Schreiben, nicht annähernd genug Zeit, die Gastbeiträge, die ihr wunderbare Mitschreibenden hier mit uns geteilt habt, angemessen zu würdigen. 

Für mich beginnt im neuen Jahr eine Zeit, in der ich wieder mehr mit dem Tod zu tun haben werde. Beruflich. Ich werde als Gemeindepfarrerin arbeiten und darauf freue ich mich schon sehr. Wer mir hier gefolgt ist, versteht, warum ich sage „Ich freue mich besonders auf die Beerdigungen!“ Ich werde mit Menschen jeden Alters frei von der Leber weg übers Sterben reden, vielleicht sogar Death-Cafés anbieten, wer weiß.  

Meine Lieblings-Songs: 
Land in Sicht von Rio Reiser
Der letzte Koffer von Purple Schulz 

Ich mache also weiter mit dem Reden übers Sterben – auch mit Petra! Aber auf dieser Plattform verabschiede ich mich nun und werde nurmehr als Gast auftauchen. Ich danke allen sehr herzlich, die sich an diesem Projekt beteiligt und uns weiterempfohlen haben. Wir haben hier so viele gute Texte und Impulse, Musiken, Gedichte, Buchempfehlungen, kreative Ideen, Ausblicke in andere Kulturen und Dank Petra auch Einblicke in ein Krematorium gesammekt. Es gibt viel zu entdecken. 

Vor allem aber möchte ich dir, Petra, danken. Unfassbar, was du alles ausprobierst, liest, erforschst und erfühlst. Und dabei immer alles rund um die Blogaktionen organisiert und dann doch sehr professionell gehalten. Hach! Danke du Wunderbare! Und wie schön, dass du weitermachst!

Meine Lieblingsbegegnung:
Fräulein Bork

Es bringt uns einander näher, wenn wir über das sprechen, was wir uns wünschen und wovor wir uns fürchten. Das gilt für viele Bereiche unseres Lebens – und eben auch für das Sprechen übers Sterben. 

Bitte hört nicht auf damit, ich werde auch nicht aufhören.

Meine erste eigene Begegnung mit dem Tod: 
Mrs. B.: Mein erster toter Mensch

Adé und Danke!
Annegret

Totenhemd trifft Poetry: Zum Schluss