Wenn ich zuerst sterbe …

… wird meine Schwester im Advent diesen Weihnachtsstern aufhängen, den ich ihr vor vielen Jahren einmal schenkte. Sie freut sich immer wieder drüber … nur wird sie mir kein Foto mehr schicken. Vielleicht sitze ich auf einer Wolke und winke ihr zu.

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Wenn sie zuerst stirbt …

Melanie hab ich vor wenigen Wochen auf Zypern kennengelernt und sie zu ihrem eigenen Blog motiviert. Der ist jetzt im Werden. Für Melanie poste ich ihren Text.

die Fotos hat Melanie geknipst als „sie“ zuerst stirbt

Wenn ich zuerst sterbe…schreibt mir gerne Eure Gedanken zu diesem Satz.“ Ich habe Petra auf Zypern kennengelernt und sie hat mir von ihrer November-Bog-Aktion erzählt – ich erzählte ihr von einer ungewöhnlichen Entscheidung:

„Wenn ich tot bin, ist da nichts“

…als ich ihre Worte einem Freund erzählte sagte er: „Die wird sich wundern.“

„Ich weiß nicht worüber…schließlich hat kein Lebender diese Erfahrung je gemacht“ war ihre Antwort auf seine Reaktion. „Überrascht werden ist auch schön“ war seine. 

Sie hat Parkinson. Ihre Muskeln entziehen sich Stück für Stück ihrer Kontrolle. Sie will ihrem Körper nicht ausgeliefert sein. An einem Freitag wird sie sterben. Nein, genau genommen wird sie gehen, selbstbestimmt. Ich habe drei Tage zuvor Geburtstag und denke so: Geburtstage kann man planen, aber den eigenen Todestag normalerweise nicht.

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Silke: Was wäre, wenn ich zuerst sterbe …

Ich bin drei Tage zu spät mit meinem Text dazu, was aber eigentlich egal ist, denn wenn ich zuerst gestorben sein werde, dann wird es die Zeit für mich sowieso nicht mehr geben.

Wenn ich zuerst sterbe, habe ich also zuerst keine Zeit mehr.

Hier in Silkes Blog „In lauter Trauer“ weiterlesen.

Ein Gespräch zwischen Jacob und Marco

„Würdest du mich auf dem Friedhof besuchen, wenn ich vor dir sterbe?2

Fragt heute Martin bzw. Marco in seinem Blog. Ich freue mich, dass er mit seinem Blog „Dein Tod und ich“ zum ersten Mal mitschreibt … mit Humor und einem kleinen Schalk :-). Lest selbst.

https://deintodundich.blog/2021/11/22/gespraech_mit_jacob/

Sarah und ihre „neunte“ zum Thema unserer November-Blogaktion

Wir sind eine neunte Klasse am Gustav-Stresemann-Gymnasium in Bad Wildungen und beschäftigen uns gerade mit dem Thema „Leben-Sterben-Tod-Auferstehung“. Dazu erarbeiten wir eigenständig Portfolios und gestalten unsere Ideen, Wünsche, Befürchtungen, Gedanken und Hoffnungen in Texten und Bildern und sind dabei kreativ unterwegs. Mit dem Thema umzugehen, fiel uns zu Beginn nicht ganz leicht. Sterben und Tod noch dazu mit „Humor“ zu betrachten, lag uns sogar zunächst noch deutlich ferner, sodass wir eine Weile brauchten, bis sich ein paar von uns kreativ damit auseinandersetzen konnten. Aus den Gedanken der ganzen Reli-Gruppe und der Vertiefung in Kleingruppen sind diese Dinge entstanden.

Übrigens: Gerade sind viele von uns in der Phase, dem Leben angesichts seiner Begrenztheit mehr Fülle und Tiefe zu geben. Das zu gestalten, macht uns viel Freude. 
(Anmerkung der Lehrerin: Beste Freundschaften und die erste große Liebe – und ich darf ihnen bei ihren Gesprächen darüber zuhören und mitreden. Hach…! Tolle 9er! – Oder wie eine Schülerin sagte: „Naja, Sie gehören halt zur Familie!  )

Für die 9er – Sarah

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Padma und Britta: was wäre, wenn ich zuerst sterbe …

Anlässlich unserer Blogaktion im November schreibt

von Padma

Padma am 13. November:

Bisher habe ich mich eher mit dem „Wenn du zuerst stirbst“ beschäftigt. Viele Jahre beruflich mit unterschiedlichsten Patienten. Natürlich kamen zwischendurch auch persönliche Menschen in meinem Umfeld zu Tode.

in ihrem Blog „essenzdergöttin“ bitte weiterlesen.

Heute am 15.11. schreibt Britta:

Wenn ich zuerst gestorben wäre,
dann hätte …
ja, dann hättest Du verloren diese Wette.

in ihrem Blog „Trauer ist Liebe“ bitte weiterlesen.

Unsere November-Blogaktion: Terminübersicht und unsere Autor*innen

Montag, 1. November: Katja Glöckler und der Künstler Luis Ramirez
3.11. Petra „Zurück an Aphrodites Hof“
5.11. Bianca Schimmel die Silbensammlerin
7.11. Karolin „Weg vom Fenster“
9.11. Hiltrud im Blog „ilseluise … Clownerie und Theologie“
11.11. Lutz möchte nicht im Kaktus landen
13.11. Im Blog „essenzdergöttin“ von Padma Ellen Hochrein
15.11. Britta in ihrem Blog „Trauer ist Liebe“
17.11. Anjas Blog … ein Stück untröstlich
19.11. Sarah und „die neunte“
21.11. Brigitts Blog Brigwords
23.11. Martin von „Dein Tod und ich“: Gespräch mit Jacob
25.11. Silke „in lauter Trauer“ Was wäre wenn, …
27.11. Petra „wenn ich zuerst sterbe“ und dankeschön

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Wenn ich zuerst sterbe …

in Zypern am Strand geknipst

„Wenn ich zuerst sterbe, dann ist da nichts. Dann bin ich tot“, sagte eine Frau zu einem Bekannten.

Er antwortete:

„Du wirst dich wundern“.

Morgen startet unsere November-Blogaktion. Es geht los mit Katja. Wir freuen uns auf alle, die mitschreiben werden.

Unsere November-Blogaktion 2021

Wir laden ein zur diesjährigen November-Blogaktion: Erzählt uns eure Geschichten!

Was wäre, wenn ich zuerst stürbe? (geknipst in Richterswil „street art)

In einem Interview erzählt Peter Handke im „Das Magazin“ auf sein Alter angesprochen diesen Witz: „Wenn du zuerst stirbst, besuche ich dich auf dem Friedhof“. Es folgten dann noch zwei weitere Scherze.

Eine lustige Kurzgeschichte schreiben oder einen Witz erzählen, in dem es ums Sterben oder den Tod geht. Warum nicht? Der bekannte und umstrittene Schriftsteller tut es auch ;-). Ich frage Dich: Wo stehst du gerade mit dem Leben und dem Sterben? Versteckt sich der Tod oder bist du nah dran? Mit wem sprichst Du im Alltag über das Sterben? Und was wäre, wenn Du zuerst stirbst? Wer besucht dich auf dem Friedhof?

Ich habe begonnen darüber nachzudenken: Was wäre, wenn ich zuerst stürbe? Ja was? Kann ich dazu überhaupt eine Geschichte schreiben oder wird es eher eine Aufzählung? Oder knipse ich einfach nur ein Foto. Ich bin davon überzeugt, dass du eine gute Idee haben wirst und ich bin sehr gespannt. Vielleicht ist es einfach nur ein Wort?!

Schreibe, male, zeichne, dichte oder fotografiere. Mit Humor und dem Schalk im Nacken. Mach‘ ein fröhliches Interview. Ich vergebe im kommenden November 14 Termine im Blog. Und zwar datiere ich die Tage in einer Liste hier im Blog. Wähle bitte einen Termin, wenn du mit bloggen möchtest. Sobald der Link zu deinem Artikel bei mir eintrifft, verlinke ich diesen an dem Datum, an dem dieser in deinem Blog erscheinen wird. So kann man an „deinem Tag“ klicken und deinen Blogpost lesen.

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31.3. Tagebucheintrag „verbunden sein“

Ihr ward sooooo toll. Du und … Du und … Du und …. Du.

hatte ich mal „en France“ geknipst:
Le Rouge c’est le couleur d’amour

Kreativ. Poetisch. Beobachtend. Tiefsinnig. Berührend. Nachdenklich. Trotzig. Vorsichtig.

Danke, dass Ihr mitgeschrieben habt zur diesjährigen Fastenzeit-Blog-Challenge: Carpe Diem. Sei Dir deiner Endlichkeit bewusst. Dein kreatives Tagebuch.

Ich habe aus allen Texten Sätze aneinandergereiht zu einem Artikel … in der genauen Datumsreihenfolge … ein neuer Text ist entstanden. Unsere Sätze sind verbunden in einem „Tagebucheintrag“.

Ich finde, so können wir getrost und gestärkt in die Osterzeit gehen. DANKE!

Ich will auf das HEUTE mich einlassen, will mein Leben gestalten im Rahmen der jetzigen Möglichkeiten … jeder Tag lädt ein genau zu schauen. Tschüss. Wir lesen uns! 🙂
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Bedenke, dass Du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“

Hängt bei Euch auch das Totenhemd im Schrank?
Wie sieht euer letztes Kleidungsstück aus?
Doch ich verdränge ihn nicht, den Tod. Es würde mir auch nichts nützen. Und um so mehr ich mir ihn bewusst mache, schreckt er mich nicht nur, sondern er nutzt mir, um mit der Zeit umsichtiger umzugehen. 

Ich weiß nicht, ob die Suche nach dem Speziellen im Alltäglichen wirklich ein Carpe Diem bedeutet. Für mich jedenfalls ist es so. Denn es ist der besondere Moment des Innehaltens, des genauen Hinschauens und nicht selten des Erstaunens. … Eine Blüte, ein Regentropfen, eine Meise, ein Ast, eine Erdkröte (ja, die sind auch wunderschön!), Sonnenstrahlen im Wald, eine Spiegelung im Wasser… Und dann geht’s wieder weiter.

An manchen Tagen, da möchte ich allerdings einfach nichts davon. Ich möchte einfach nichts tun und nicht nützlich sein. Für niemanden. Nicht einmal für mich selbst. Auf der Couch liegen. Die Wand anstarren. Rumhängen.

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