Von Brigitte Bee ein Gedicht

Brigitte Bee hat uns geschrieben und dieses Gedicht zur Blogaktion geschickt. Eine Antwort auf die Frage: Was kommt danach?

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Ein herzliches Dankeschön an Brigitte.

Hier entlang zu allen Beiträgen zur Frage: Was kommt danach?

Was ist unbezahlbar?

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Im Stippe in Ravensburg

Im anderen Advent hab ich heut gelesen:

Wenn Du sicher weißt,
mit wem du Freude hast,
halt dich an ihm fest bis zum letzten Atemzug.

Eine Antwort auf die Frage: Was ist unbezahlbar?

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Was ist für Dich unbezahlbar?

Für mich ist unbezahlbar einen „freien“ Tag zu genießen und in meinem Lieblingscafé im Stippe in Ravensburg meine „Sippe“ zu treffen, zu küssen und zu sprechen.

Das Projekt „Unbezahlbar“ wurde inszeniert von Johannes Volkmann.

Poetry Slam: Danke an Euch

C69C501A-2FBC-44A1-B835-CB8CFB7FCD70Unsere November-Blogchallenge Memento Mori ist zu Ende
wir sagen DANKE behende
all unseren
Bloggerinnen und Dichterinnen
Poetinnen und Podcasterinnen
Schreiberinnen und … Rüdiger.
Fast waren es nur Frauen.
Wo sind noch mehr Männer
die sich erinnern
an ihre toten und verstorbenen Männer und Frauen
Mutter, Vater, Tante, Kind.

So schnell wie der Wind
sind die vier November-Wochen verflogen
und es ist nicht gelogen Weiterlesen

Das Memory Book

Auf der Facebook Seite „Das Prinzip Apfelbaum“ habe ich gerade diesen schönen uns lesenswerten Artikel „In Verbindung bleiben“ entdeckt, der zu unserer Challenge passt.

Die Erinnerungen kann uns keiner nehmen. Es lohnt sich, den Spuren nachzugehen, die ein Mensch in uns hinterlassen hat. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, unsere ganz besonderen Erinnerungen festzuhalten – etwa in Erinnerungsbüchern oder in Gegenständen, die uns mit verstorbenen Menschen verbinden.

Hier weiterlesen und auch den Buchtipp und die Adresse der Erinnerungswerkstatt „Vergiss mein nie“ entdecken.

Siehe auch den vorherigen Artikel hier im Blog.

 

23.11. Irene mit einem Mandala und ihren Podcasts: Was bleibt ist deine Liebe

IMG_2068.jpgIrene schreibt uns:
Ich bin 37 und aus München. Ich habe meine Mutter an den Krebs vor über 20 Jahren verloren und habe mir das Thema sehr lange nicht angeschaut, bis ich dann krank wurde. Ein Burn-Out und eine depressive Episoden haben mich mit dem Tod meiner Mutter und der Trauer auseinander setzten lassen. Erst nachdem der Satz mich, dass
alles was von den Verstorbenen bleibt, die Liebe ist, konnte ich Stück für Stück heilen. Und die Trauer wird ein Stück leichter.
Ich habe einen Podcast Anfang dieses Jahres auf iTunes veröffentlicht, der da heißt „Was bleibt, ist deine Liebe – Podcast über Trauer und Tod„. Hier geht es mir darum mich mit spannenden Menschen zu unterhalten und ihre Geschichten zu erzählen. Denn nur weil in der Gesellschaft gefühlt keiner über die Themen Trauer und Tod redet, heißt das nicht, das uns diese nicht beschäftigen und uns früher oder später nicht begegnen. Und bei mir in der Familie wird das Thema ebenfalls tot geschwiegen.
Auf Eure Blog-Challenge bin ich über den Blog von Anja aufmerksam geworden und ich hoffe ich kann einen kleinen „kreativen“ Beitrag mit einem Mandala leisten. Diesen kleinen Gruß habe ich auf Bali kennen gelernt. Die Themen Trauer und Tod sind meine absoluten Herzensthemen.
Beim Legen eines Mandalas bin ich immer ganz bei mir und folge meinem Herzen beim Legen der Blüten und Blätter. Ich denke dabei natürlich auch an meine Mutter, die die Natur und besonders „ihren“ Garten sehr geliebt hat. Im Frühling, wenn die Krokusse raus kommen, denke ich mir immer „ach, da sind sie ja wieder – Mama’s Krokusse“.

Weiterlesen

15.11. Silvia: Projekt Totentanz

Vor einiger Zeit setzte ich mich über 2-3 Jahre sehr mit dem Tod und dem Sterben auseinander. Das Projekt Totentanz entstand in dieser Zeit im Spiel mit einer Gruppe und in der Folge zwIMG_4614ingend weiter mit mir selbst. Ein Totentanz auf einem kleinen Klosterfriedhof und der Bau eines Grabmals in einem von Lothar zerstörten Fichtenwäldchens verdichtete diese eigene Auseinandersetzung. Der Film „Der Tod macht stille Leute“ mit den Teilnehmern des Projektes Totentanz setzte die Resonanzen der einzelnen Teilnehmer in einem filmischen Projekt zusammen.

Hier bei Silvia weiterlesen.

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Liebe Silvia, wir freuen uns, dass Du dabei bist.

Drunter&Drüber und Death Slam

8E0C6A25-1713-4555-924C-5863E45BA98FDie neue Ausgabe der Drunter&Drüber (DuD) liegt vor mir, die uns eine der Macherinnen zuschickte. Das interessante und bunte Heft mit den verschiedensten Aspekten zum Thema „Der Tod und die Frauen“ hat mir gut gefallen.

Ich las im hinteren Teil des Magazins über Death Slam  und staunte nicht schlecht. Ich bin ja schreibend derzeit dem Poetry Slam verfallen und war umso erfreuter dass es auch „Death Slam“ gibt. Einmal jährlich wohl während der Messe „Leben & Tod“ (findet im Mai 2019 wieder in Bremen statt) treten die PoetInnen auf und erzählen vom Sterben und dem Tod. Da hab ich doch gleich mal gesucht im Netz nach „Rainer Holl“ (den ich übrigens letzten Samstag in Zürich während des Finales der 22. deutschsprachigen Meisterschaften erlebte) und wurde fündig mit dem Text, der in der DuD abgedruckt ist.

Passt in unsere Totenhemd-Challenge weil er sich an seine tote Oma erinnert.

Ab Minute 4 wird es interessant.

Bei Interesse siehe auch www.rainerholl.de.

7.11. Bianca: Die Ukulelespielerin

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Ringelnatz. Kunst und Komik. Günter Grass-Haus, Lübeck

Zuerst nahm ich nur ein paar Töne wahr. Kurze, abgehackte Laute, die mich an eine singende Säge erinnerten. Es war sehr stürmisch an diesem Tag. Ich musste mich immer wieder gegen die Böen und Windsalven stemmen, die an den Gräsern und Flechten zerrten, Palmwedel fast synchron zu den an- und abflutenden Wellen hin und her schwingen ließen und die ersten frühreifen Oliven von den Zweigen rissen. Und zwischen drin Klangfetzen, die sich hartnäckig gegen die Brandung durchsetzten. Mindestens Windstärke 6 oder 7 dachte ich. Ich wollte am Nachmittag gerne noch ein letztes Mal eintauchen, mich schaukeln lassen, mich schwerelos fühlen und versuchen, einen Blick auf kleine blauschimmernde Fische zu erhaschen, aber

hier weiterlesen bei der Silbensammlerin.

 

Nach unserer Wanderung auf dem Adonis Trail in Zypern vor zwei Wochen las uns Bianca ihre Geschichte vor. Wir hatten die Kunstkarte von Ringelnatz dabei zur Inspiration unserer Schreibaufgabe. Ich fragte Bianca, ob sie ihre Geschichte in unserer Blog-Challenge veröffentlichen mag. Ich fand sie so schön, weil mit so leichter und unbeirrbarer Phantasie aufgeschrieben ohne zu wissen, dass sie hier passen würde.