Zitronenkerne ins Herz gesät

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Womöglich hatte er (Jesus) den Toten Zitronenkerne ins Herz gesät und Jasmin. Womöglich rochen seine Hände danach. Nach dem, was kommt, wenn alles zu Ende ist.

Den ganzen Text von der wunderbaren Birgit Mattausch lest Ihr hier.

Es geht im Text um die Ausstellung „Peace is Power“ von Yoko Ono in Leipzig im Museum der bildenden Künste. Noch bis 7. Juli zu sehen.

Buchtipp: Ach, diese Lücke, diese entsetzliche Lücke. Joachim Meyerhoff

9783462048285.jpgDer Buchtitel überraschte mich in meinem Lieblings-Buchladen-Café. Joachim Meyerhoff du  vielleicht: er ein bekannter Schauspieler. Und seine Großmutter war es auch. Inge Birkmann.

Sein Buch gehört zu einer Reihe von insgesamt
6 Büchern, die Meyerhoff geschrieben hat. Nämlich „Alle Toten fliegen hoch, Teil 3“.

In diesem dritten Band beschreibt wie er an die Schauspielschule kommt, sein Desaster mit seiner Rolle als Schauspieler „funktionieren“ zu müssen und das Zusammenleben mit seinen Großeltern in München.

Meyerhoff hat das Sterben seiner Großeltern nah miterlebt. Deshalb stelle ich das Buch hier im Blog vor, weil es sehr eindrücklich von ihm beschrieben wird. Der Großvater wird immer weniger und die Großmutter folgt ihm einige Monate nach auf ihre Weise.

Dieses Buch ist wunderbar geschrieben. Ich habe so oft laut los gelacht weil es teilweise Weiterlesen

Buchtipp: Pedro Páramo

17594936-00-00Eine Schreiberin aus dem Kreativ-Schreibworkshop in Zürich hat mich gefragt, ob ich dieses Buch kenne.

Juan Rulfo veröffentlichte Pedro Páramo anscheinend so um 1960. Es wurde jedenfalls 1974 ausgezeichnet mit dem „Premio Alfaguara de Novela“.

Meine Bekannte hat es mir für den Totenhemd-Blog empfohlen und schreibt: „Es ist ein sehr spezielles Buch. Tod und Leben gehen ineinander über, reichen sich die Hand und sind nicht immer zu unterscheiden“.

Ich werde reinlesen … es hat mich neugierig gemacht.

Kennst du es?

Von Brigitte Bee ein Gedicht

Brigitte Bee hat uns geschrieben und dieses Gedicht zur Blogaktion geschickt. Eine Antwort auf die Frage: Was kommt danach?

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Ein herzliches Dankeschön an Brigitte.

Hier entlang zu allen Beiträgen zur Frage: Was kommt danach?

Was ist unbezahlbar?

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Im Stippe in Ravensburg

Im anderen Advent hab ich heut gelesen:

Wenn Du sicher weißt,
mit wem du Freude hast,
halt dich an ihm fest bis zum letzten Atemzug.

Eine Antwort auf die Frage: Was ist unbezahlbar?

***

Was ist für Dich unbezahlbar?

Für mich ist unbezahlbar einen „freien“ Tag zu genießen und in meinem Lieblingscafé im Stippe in Ravensburg meine „Sippe“ zu treffen, zu küssen und zu sprechen.

Das Projekt „Unbezahlbar“ wurde inszeniert von Johannes Volkmann.

Poetry Slam: Danke an Euch

C69C501A-2FBC-44A1-B835-CB8CFB7FCD70Unsere November-Blogchallenge Memento Mori ist zu Ende
wir sagen DANKE behende
all unseren
Bloggerinnen und Dichterinnen
Poetinnen und Podcasterinnen
Schreiberinnen und … Rüdiger.
Fast waren es nur Frauen.
Wo sind noch mehr Männer
die sich erinnern
an ihre toten und verstorbenen Männer und Frauen
Mutter, Vater, Tante, Kind.

So schnell wie der Wind
sind die vier November-Wochen verflogen
und es ist nicht gelogen Weiterlesen

Das Memory Book

Auf der Facebook Seite „Das Prinzip Apfelbaum“ habe ich gerade diesen schönen uns lesenswerten Artikel „In Verbindung bleiben“ entdeckt, der zu unserer Challenge passt.

Die Erinnerungen kann uns keiner nehmen. Es lohnt sich, den Spuren nachzugehen, die ein Mensch in uns hinterlassen hat. Dabei gibt es viele Möglichkeiten, unsere ganz besonderen Erinnerungen festzuhalten – etwa in Erinnerungsbüchern oder in Gegenständen, die uns mit verstorbenen Menschen verbinden.

Hier weiterlesen und auch den Buchtipp und die Adresse der Erinnerungswerkstatt „Vergiss mein nie“ entdecken.

Siehe auch den vorherigen Artikel hier im Blog.

 

23.11. Irene mit einem Mandala und ihren Podcasts: Was bleibt ist deine Liebe

IMG_2068.jpgIrene schreibt uns:
Ich bin 37 und aus München. Ich habe meine Mutter an den Krebs vor über 20 Jahren verloren und habe mir das Thema sehr lange nicht angeschaut, bis ich dann krank wurde. Ein Burn-Out und eine depressive Episoden haben mich mit dem Tod meiner Mutter und der Trauer auseinander setzten lassen. Erst nachdem der Satz mich, dass
alles was von den Verstorbenen bleibt, die Liebe ist, konnte ich Stück für Stück heilen. Und die Trauer wird ein Stück leichter.
Ich habe einen Podcast Anfang dieses Jahres auf iTunes veröffentlicht, der da heißt „Was bleibt, ist deine Liebe – Podcast über Trauer und Tod„. Hier geht es mir darum mich mit spannenden Menschen zu unterhalten und ihre Geschichten zu erzählen. Denn nur weil in der Gesellschaft gefühlt keiner über die Themen Trauer und Tod redet, heißt das nicht, das uns diese nicht beschäftigen und uns früher oder später nicht begegnen. Und bei mir in der Familie wird das Thema ebenfalls tot geschwiegen.
Auf Eure Blog-Challenge bin ich über den Blog von Anja aufmerksam geworden und ich hoffe ich kann einen kleinen „kreativen“ Beitrag mit einem Mandala leisten. Diesen kleinen Gruß habe ich auf Bali kennen gelernt. Die Themen Trauer und Tod sind meine absoluten Herzensthemen.
Beim Legen eines Mandalas bin ich immer ganz bei mir und folge meinem Herzen beim Legen der Blüten und Blätter. Ich denke dabei natürlich auch an meine Mutter, die die Natur und besonders „ihren“ Garten sehr geliebt hat. Im Frühling, wenn die Krokusse raus kommen, denke ich mir immer „ach, da sind sie ja wieder – Mama’s Krokusse“.

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