Geertje: der Löffel für die Suppe

20171111_143506_WandelsinnEigentlich möchte ich einige Dinge noch erledigen oder ich wünsche sie mir. Und von Hindernissen möchte ich mich eigentlich nicht aufhalten lassen. Ja eigentlich. Aber damit ist das so eine Sache. Da helfen das Planen, die guten Vorsätze nicht immer.

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Was Geertje wohl meint? Wir sind gespannt und klicken hier wir weiter:

25.11. Lucia Henke: Mein erstes Buch

lucia buchIch wollte schon immer ein Buch schreiben. Jetzt habe ich ein Buch geschrieben! Annegret und Petra vom Totenhemdblog brachten diesen Stein für mich endgültig ins Rollen. Für ihre Blogaktion im November forderten sie uns auf: Schreibe für dich eine Löffelliste. Tue umgehend etwas davon. Eine Löffelliste habe ich nicht. Aber ich weiß, dass ich es am Ende meines Lebens bedauern würde, wenn ich meinen Traum vom Buch nicht ernster genommen hätte.

Deshalb meldete ich mich zur Blogaktion an und reservierte mir dabei einen Termin am Ende des Monats. Damit ich soviel Zeit wie möglich habe und dann auch wirklich einen Erfolg zu vermelden kann. Die Idee zu einem Kinderbuch und Vorarbeiten gab es schon, jetzt musste ich nur noch ernst machen. Das gestaltete sich schwieriger, als ich gedacht hatte. Nicht das Schreiben der Geschichte oder die Illustrationen waren das Problem. Nein, das Problem saß in mir drin und versuchte mir hartnäckig Tag für Tag diesen Traum auszureden.

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Wie großartig ist das denn? Hier bei Lucia weiterlesen!

23.11. Silke Bicker: Löffelliste

Leben und Sterben gehören zusammen – nicht nur in der Natur, auch wenn wir Menschen dies oft für uns selbst nicht wahrhaben wollen. Dieses Jahr geht es um die Löffelliste. Als ich bei Petra anfragte, wusste ich ganz klar, was ich schreiben würde. Die Liste wurde immer länger und persönlicher. So persönlich, dass ich sie hier nicht einstellen mag. So gibt es eine zweite Variante meiner Liste:

Wir sind genauso gespannt wie Ihr und klicken hier weiter:

 

Gesprächssplitter vom Death Café 3 in Richterswil

deathcafeDie Vorgeschichte: Im erlauchten Kreis erzählte ich einige Tage vorher von meinem Friedhofspaziergang mit der Pfarrerin mit anschließendem Kaffee und Kuchen im Warmen. Es wurde ganz ruhig …. nur einer meinte: „Achtung vor Mr. Osso Buco“. (hahaha, habt Ihr den Witz verstanden?).

Ich hab dann mal nach der Übersetzung geschaut: Osso buco heißt „Knochenloch“.

Am Nachmittag des 3. Death Café sind 5 interessierte Menschen gekommen. Zwei Wiederholungstäter als Paar und 3 neue weibliche Gesichter.

Gesprächssplitter:

(Im Aufbahrungsraum) Ich kann keinen Toten im Haus lassen, konnte ich nicht. Es war schon schwierig den Toten im Aufbahrungsraum zu sehen und zu verabschieden.

Sterben im Kanton Zürich ist billig: der Kanton zahlt für die Abholung, Aufbahrung, Einäscherung, Begräbnis, Sarg und Grab. Nur die Pflege des Grabes muss bezahlt werden. Weiterlesen

21.11. Silke: Ich könnte meinen Löffel jetzt abgeben

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Bildquelle: pixabay

Silke wäre bereit, ihren Löffel jetzt abzugeben, weil da nichts offen ist, das sie bereuen würde. Trotzdem und gerade deshalb möchte sie gerne noch eine Weile bleiben.

Jetzt sind wir aber neugierig und lesen hier bei Silke weiter.

Schwarze Tasten

Im Rahmen der schönen abc.etüden hat Elke einen Blogartikel geschaffen, der in unseren Totenhemd-Blog passt. Die Aufgabe ist, 3 Worte, die gespendet werden, in einen Text zu bringen. Ich war diesmal die Wortspenderin mit „Stilblüte, banal und jodeln“. Ganz unten findet Ihr den Link zur Blog-Gastgeberin Christiane.

Herr Murrmann hatte schon lange aufgehört, die Trauerreden zu zählen, die er gehalten und die Nachrufe zu sammeln, die er geschrieben hatte. So manche Stilblüte fand er in den Entwürfen, die ihm verzweifelte, geschockte, erleichterte, traumatisierte, gleichgültige oder erbgierige Hinterbliebene zum Redigieren überließen. Der Tod, das wusste Herr Murrmann als professioneller Trauerredner und -texter besser als viele andere, war nichts Besonderes, er war banal, gewöhnlich, alltäglich, jeder Mensch starb irgendwann und fast jeder Mensch sah irgendwann den liebsten Menschen sterben, den Menschen, der nie hätte sterben sollen, den er wider alle Vernunft tiefinnerlich für unsterblich gehalten hatte, und der doch verging, wie wir alle vergehen. 2017_46-17_zwei

Hier geht’s weiter.

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Hier entlang zu Christianes Schreibeinladung für die abc.etüden in KW 46/17

19.11. Hiltrud: Löffel-Liste – ich liebe es!

P1030285.JPGZur Inspiration

nicht nur für mich ein Blick in meine Löffelsammlung, zusammengesucht in meiner Küche, ausgebreitet auf einem bunten selbstgestrickten Kapuzenschal.

Was es alles für Löffel gibt? Total begeistert, gleich mal aufschreiben, das gibt gleich noch eine Liste – die „Löffelliste Anders“!

Klingt spannend und wir sind neugierig auf Hiltruds Löffel(-liste) und klicken hier weiter.

 

17.11. Sarah: Dinge die ich noch tun mag ehe ich den Löffel abgebe

Löffelliste Löffel

Eine neue Challenge des Totenhemdblog und ich war gleich hellauf begeistert, dort mitzumachen. Zumal ich ja schon immer mal eine solche „Was ich irgendwann mal tun mag-Liste“ schreiben wollte. Und dieses Jahr, mit all seinen Umbrüchen, Verlusten und Neuanfängen ist doch eigentlich ein guter Anfang, um einmal so richtig schriftlich festzuhalten, welche Dinge ich in meinem Leben noch erleben mag.

Wir sind gespannt, liebe Sarah, und freuen uns … hier klicken.

Friedhofspaziergang auf Gozo

Ich fragte mich irgendwann, während wir auf Malta und in Gozo im Bus unterwegs waren (und heftigst hin- und hergeschaukelt wurden wegen der löchrigen Straßen) wo denn die Toten begraben sind. Und hie und da sahen wir dann die Mauern, die einen Friedhof begrenzten.

Während einer unserer Wanderungen auf Gozo kamen wir an diesem kleinen Friedhof vorbei über den wir geschlendert sind. Ich nehme an, dass am ersten Sonntag im November die Angehörigen die Gräber geschmückt hatten mit schönen Blumengebinden in Herzform. Es sah alles so schön bunt und aufgeräumt aus.

15.11. Christiane: Löffelliste oder die Sache mit dem Apfelbäumchen

elphi_15_schneekugel_souvenirshop_15Ich kann nicht mit Listen, grummele ich, das ist doch voll unkreativ und engt nur ein. Ich mache mir höchstens Einkaufslisten, so! Aber Listen haben doch was mit Struktur zu tun? Struktur(en) finde ich sehr nützlich. Und Kreativität braucht auch Struktur, da erzähl mir keiner was anderes, am besten eine selbst entwickelte.
Außerdem liebte mein Vater Listen, daher KANN das schon mal nichts Schlechtes sein. Ja, sehr logisch, weiß ich. Hm. So weit, so gut.

Okay, Löffelliste. Du hast zugesagt, dass du mitmachst, also setz dich hin, schreib eine: Was willst du in deinem Leben unbedingt noch auf die Reihe kriegen, bevor du den Löffel abgibst?

„Wenn ich wüsste, dass morgen der jüngste Tag wäre, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ Okay, die erste Assoziation mal beiseite, darum geht es nicht. Wer weiß, dass er bald stirbt, wird das Bedürfnis haben, in seinem Leben ein paar Dinge zu klären und etwas dafür zu tun, dass ihn was überlebt. Klar.

Ich habe nicht mal Lust, mir Gedanken zu machen, meutere ich innerlich. Nicht darüber, den Löffel abzugeben, das ist unausweichlich, das juckt mich nicht, jetzt noch nicht, aber dieser ganze Bucket-List-Kram (das ist der englische Begriff dafür), das erinnert mich so furchtbar an „100 Orte, wo du im Leben gewesen sein musst“, „100 Dinge, die du gemacht haben musst, bevor du 30/40/50/60 bist“ – solche Sachen. Diese Listen zu lesen, das ist manchmal ja schon ganz witzig, aber genauso oft denke ich dabei, ich bin echt im falschen Film.

Nun bin ich sehr gespannt, was Du, liebe Christiane, für uns schreibst. Es wird lang, liebe Leute, hat sie angekündigt. Also Zeit mitnehmen beim Klicken.