Der Trauerautomat auf dem Friedhof Sihlfeld

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Gestern hab ich beim Friedhof Forum den Trauerautomat entdeckt. Na, was hättest Du gezogen? Ich fand das Päckchen zum „Zeichnen gegen die Leere“ ganz schön. Es wird auch ein Papierschiffchen oder Pustefix angeboten. Weiterlesen

Wie wertvoll ist uns, was ihr/ihm wertvoll war?

AA283C88-0AA0-463D-A0B0-60E450D66AE7.jpegDie gestrige Vernissage im Friedhof Forum Zürich (ich schrieb hierzu im Artikel: Die letzten Dinge) zeigt Dinge aus Nachlässen von Zürcher Bürgern. Weiter unten im Artikel kannst Du eine Geschichte aus der annabelle online lesen; sehr lesenswert!

Was sich in meine Erinnerung bohrte war ein Fingerhut in Form eines Vogelkopfes, vor allem der Schnabel war eindrücklich – der kleine Vogelkopf-Fingerhut in schillerndem blau-grün angemalt.

Ich sah altes Geschirr mit goldenem Rand, ein zartes Taufkleid …

Man kann 7 Interviews anhören … deshalb werde ich noch einmal hingehen um sie mir anzuhören.

Der junge und sehr bekannte Schlagzeuger Julian Sartorius gab alten ausgedienten Haushaltssachen wieder einen Sinn und Wert, indem er darauf musizierte: er hämmerte und klopfte, streichelte und trommelte, mal zart, mal laut, mal schnell und mal langsam. Das war sehr eindrücklich, wie Sachen die man nicht mehr braucht und ausrangiert  einen neuen Sinn bekommen. Wunderbar.

Hier kann man bei Sartorius einen Hör-Eindruck bekommen.

Während eines halbstündigen Gesprächs erzählten uns drei Teilnehmerinnen und ein Teilnehmer über ihre Erfahrungen mit Nachlässen. Der eine ganz frisch durch den Tod seines Vaters damit konfrontiert, bei der anderen lag die Wohnungsauflösung schon über 15 Jahre her, eine Dame, die ein Pflegehaus geleitet hat und eine Künstlerin.

Gesprächssplitter: Weiterlesen

Am 11.11. Führung durch die Ausstellung …

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Das Foto zeigt: Margaret Atwood auf dem Mount Pleasant Cemetery in Toronto – © Tobias Wenzel und Knesebeck Verlag

… Solange ich lebe kriegt mich der Tod nicht“. Diesen Satz hat übrigens die betagte Benoite Grout gesagt während Sie an der Atlantikküste von Tobias Wenzel interviewt wurde.

Tobias war von Neuseeland bis Argentinien unterwegs: Der Journalist hat Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Friedhöfen getroffen. Entstanden sind grossformatige Fotografien und Gedanken über Tod und Leben, Lachen und Zweifeln, Lieben und Loslassen. Das Friedhof Forum zeigt 34 dieser Porträts in einer zweiteiligen Ausstellung.

Dauer Teil 2: 17. September – April 2016.

Ich führe durch diese interessante Ausstellung am 11. November um 18.30 Uhr.

Führung am 29. August im Friedhof Forum Zürich

 

Öffentliche Führung: Ausstellung «Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht»

   
Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Weshalb betritt Jonathan Franzen Friedhöfe mit Fernglas? Wieso möchte Benoîte Groult einmal von Fischen gefressen werden? Und wie kommt es, dass Ko Un nach vier Selbstmordversuchen heute so glücklich ist? 

Die audiovisuelle Ausstellung von Tobias Wenzel handelt von Friedhofsgängen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern.

 
Ich, die Totenhemd-Bloggerin, wie es Christine Süssmann, Leiterin Kommunikation des Friedhof Forum so schön ausgedrückt hat, werde zum zweiten Mal durch die Ausstellung führen und dabei meine Lieblingsfotos vorstellen. Unter anderem ist Cornelia Funke dabei, die bekannte Kinderbuchautorin und die Krimi-Schriftsteller Donna Leon.
 
Lassen Sie sich überraschen.
Ort: Friedhof Forum, Aemtlerstr. 149 
Datum, Zeit: 
Samstag, 29. August 2015, 10 Uhr
Preis: Fr. 15.− (AHV, Studierende Fr. 10.−)

Die zweiteilige Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Friedhof Forums (Mittwoch bis Freitag: 11.30 – 16 Uhr, Samstag: 10 – 14 Uhr) zu sehen, der Eintritt ist frei.

Teil I:  11.6. – 12. 9.2015
Teil II: 16.9. – 23.12.2015.

Führung am 4. Juli in Zürich: Tobias Wenzels Friedhofsgänge

 

Öffentliche Führung: Ausstellung «Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht»

   
Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Weshalb betritt Jonathan Franzen Friedhöfe mit Fernglas? Wieso möchte Benoîte Groult einmal von Fischen gefressen werden? Und wie kommt es, dass Ko Un nach vier Selbstmordversuchen heute so glücklich ist? 

Die audiovisuelle Ausstellung von Tobias Wenzel handelt von Friedhofsgängen mit Schriftstellerinnen und Schriftstellern.

 
Ich, die Totenhemd-Bloggerin, wie es Christine Süssmann, Leiterin Kommunikation des Friedhof Forum so schön ausgedrückt hat, werde durch die Ausstellung führen und dabei meine Lieblingsfotos vorstellen. Unter anderem ist Cornelia Funke dabei, die bekannte Kinderbuchautorin und die Krimi-Schriftsteller Donna Leon. Lassen Sie sich überraschen.Ort: Friedhof Forum, Aemtlerstr. 149 
Datum, Zeit: 
Samstag, 4. Juli 2015, 10 Uhr
Preis: Fr. 15.− (AHV, Studierende Fr. 10.−)

Die zweiteilige Ausstellung ist während der Öffnungszeiten des Friedhof Forums (Mittwoch bis Freitag: 11.30 – 16 Uhr, Samstag: 10 – 14 Uhr) zu sehen, der Eintritt ist frei.

Teil I:  11.6. – 12. 9.2015
Teil II: 16.9. – 23.12.2015.

Friedhofsgänge: Tobias Wenzel traf Schriftsteller auf dem Friedhof

Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Der kolumbianische Autor Héctor Abad neben dem Grab seines ermordeten Vaters auf dem Cementerio Campos de Paz in Medellín

Ich hatte gestern die große Freude, Tobias Wenzel, Journalist, Fotograf und Macher dieses Projektes persönlich kennenzulernen. Er hat die wunderbare Gabe, die Interviews mit seinen Gesprächspartnern so lebendig und nah zu erzählen, dass man das Gefühl hat, der Autor/ die Autorin selbst sei dabei. Die Geschichten, die Tobias gehört hat, gingen nah. Sie berührten ihn und berühren uns.

Von Neuseeland bis Argentinien war er unterwegs und hat Schriftstellerinnen und Schriftsteller auf Friedhöfen getroffen. Entstanden sind grossformatige Fotografien und Gedanken über Leben und Tod.

Auf einem der Fotos sagt Lola Arias «Sterben hiess für mich, in ein kleines Haus einzuziehen», auf dem Cementerio de la Chacarita, Buenos Aires, Argentinien. «Ich hab dem Grab meines Bruders viel zu verdanken», schildert Thomas Hürlimann auf dem Friedhof St. Michael in Zug. 

Um seine Gesprächspartner zu treffen, ist Tobias durch die ganze Welt gereist. Kreuz und quer. Die Einladungen zum Interview hat er handschriftlich verschickt und manchmal hat es ein Jahr und länger gedauert, bis der Autor Zeit hatte für das Interview auf dem Friedhof seiner Wahl. Die Hälfte der Eingeladenen hat abgesagt, manchmal ohne Erklärung, zu heikel war der Ort des Treffpunkts und das Thema. Die über 70 Absagen werden erwähnt und geben dem ganzen Projekt noch mehr Tiefe und Wichtigkeit.

Das Friedhof Forum Zürich zeigt Tobias großformatige schwarz/weiß Aufnahmen

Ausstellung - Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht - im Friedhof Forum in Zürich

Ausstellung – Solange ich lebe, kriegt mich der Tod nicht – im Friedhof Forum in Zürich

diesen Sommer und im Herbst. Die hörenswerten Audio-Guides geben einen kurzen Eindruck ausgewählter Interviews.

Führung am 4. Juli mit der „Totenhemd-Bloggerin“ Petra

Dauer Teil 1: 11. Juni – 12. September 2015
Dauer Teil 2: 17. September – 23. Dezember 2015

Hier entlang zu allen Informationen im Friedhof Forum

Tobias Wenzel: Cemetry strolls with writers

Sterben heißt für mich …

Friefhof Forum

Friefhof Forum

Auf der Homepage vom Friedhof Forum Zürich kann man inspirierende Zitate von Schülerinnen und Schülern lesen. Sie beginnen mit „Sterben heißt für mich“.

Sterben heißt für mich ….

… keine Gefühle mehr zu haben – von S., 12 Jahre, Sekundarschule Im Birch, Zürich

… dass die Zeit gekommen – von J. 14 Jahre, Sekundarschule Im Birch, Zürich

Mir persönlich gefällt dieses Beispiel sehr gut: … dass meine Seele weiterzieht … von M., 13 Jahre, Sekundarschule Im Birch, Zürich.

Was heißt Sterben für Sie?

DAS EIGENE – ein Kunstprojekt

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Welches Bild habe ich vom eigenen Tod?

Persönlichkeiten wie Schriftsteller Franz Hohler, Designerin Christa de Carouge, Bühnenartistin Nadeschkin, Künstler Gottfried Honegger und Stadtpräsidentin Corine Mauch setzten sich in spielerischem Ernst mit dem eigenen Tod auseinander.

Ein Unikat mit einzigartigen Beiträgen von 65 Menschen ist entstanden.

Das Original ist in einem wesentlich größeren Format angelegt: 32x38x11 cm. Die kleinere Version wurde aufgrund der hohen Nachfrage gedruckt.  Dieser Link erzählt über die Buchpräsentation am 25. April 13.

Angaben zur Printausgabe:
Das Eigene
hrsg. vom Friedhof Forum, Zürich 2014
ISBN 978-3-9524142-1-7, Fr. 18.-

Erhältlich:
per Mail an friedhofforum (at) zuerich.ch

Kremation. Vom Verbrennen der Toten in Zürich.

DownloadedFile-7Das Buch zum Thema, das ich während der Führung im Krematiorum Zürich auf dem Lesetisch entdeckt habe.

Herausgeber ist das Friedhof Forum Zürich.
Christine Süssmann ist die Leiterin Kultur und Kommunikation des Friedhof Forum Zürich.

Hardcover, 240 Seiten
ISBN 978-39524142-0-0
CHF 48.-

„Ein Thema, das alle betrifft, aber kaum besprochen wird. Die Publikation des Friedhof Forums enthält viel Wissenswertes zu Sterben und Bestatten – mit tollen Illustrationen von Daniel Müller. Die historischen Abschnitte und Quellenmaterial leisten zudem einen Beitrag zur Zürcher Stadtgeschichte.“

Bestellungen: friedhofforum (at ) zuerich.ch