Wir reden übers Sterben mit: Beate Schwedler, Trauerrednerin

beate schwedler-nah-am-menschen - 2017-400-1Mein ganzes Berufsleben lang lebe ich vom Texte-Schreiben, erst als Journalistin für Tageszeitung, Rundfunk und Fernsehen, später dann in einer Marketingagentur – viele Jahre auch freiberuflich mit einem Büro für Text und Kommunikation. Anfang 2015 kam mir der Gedanke, dass es eine erfüllende Aufgabe sein könnte, (gute) Trauerreden zu halten. Mitte des Jahres 2015 hielt ich meine erste Trauerrede – drei Monate später wollte ich praktisch gar nichts anderes mehr machen.

  1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Auf die Idee, Trauerrednerin zu werden kam ich vor etwa zwölf Jahre, nachdem ich selbst mit dem Tod konfrontiert worden war – erst starb mein Lebensgefährte und ein halbes Jahr später meine Schwester – beide an Krebs. Ich war mit 42 Jahren noch deutlich zu jung für eine Witwe, aber so war es.

Verluste durch Tod hatte ich bereits erlebt – mein Vater starb schon vor langer Zeit, als ich 19 Jahre alt war – aber diese beiden unfreiwilligen Abschiednahmen waren etwas ganz anderes, denn es waren quasi Tote auf Augenhöhe, was das Alter betrifft. Und damit stellte sich automatisch und unweigerlich auch die Frage nach meinem eigenen Leben.

Zum Beispiel stellte sich die Frage, wie ich es mit dem Rauchen halte – ich rauchte damals noch eine kleine Schachtel Zigaretten pro Tag. Und es gelang mir nicht sofort, aufzuhören, obwohl Weiterlesen

Wir reden übers Sterben … heute mit: Dr. Fabienne Mathier

FabienneMathier_600px_webDR. PHIL. FABIENNE MATHIER ist Regisseurin, Produzentin und Psychotherapeutin.

Fabienne ist ursprünglich Psychologin und Psychotherapeutin mit 10 Jahren Berufserfahrung. Nach verschiedenen Fortbildungen (Theaterpädagogik, Filmregie, Drehbuch, Schnitt, Regieassistenz), ist sie nun seit 2011 in Zürich als Regisseurin tätig sowie seit 2013 auch als Filmproduzentin für ihren ersten Kinofilm „Winna – Weg der Seelen“.

Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Von 2007 – April 2009 habe ich als Leiterin Psychosozialer Bereich Palliative Care in der Psychoonkologie am UniversitätsSpital Zürich gearbeitet und Sterbende begleitet. Diese sehr intensive Auseinandersetzung mit Sterben und Tod hat mein Leben sehr geprägt. Seitdem kann ich jeden Tag, an dem ich lebe, noch viel dankbarer schätzen und beim Auftauchen von Herausforderungen in meinem Leben sage ich mir oft: „Fabienne, es sind alle noch am Leben, also hast du gar kein Problem.“ Und wenn es doch um Abschiede von geliebten Menschen geht, dann weiss ich für mich, dass sie einfach in einer anderen Form weiterleben und weiter Erfahrungen machen.

Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei dir? Was hat sich verändert?

Ich möchte die Menschen dazu ermutigen, über das Sterben zu reden. Es gibt viele unnötige Ängste vor dem Tod und das Sprechen über den Tod mit anderen könnte hier eine Hilfe bieten. Dies war auch einer meiner Beweggründe für meinen Kinofim „Winna – Weg der Seelen“, dass die Menschen sich darüber austauschen, welche Vorstellungen sie über den Tod und das Leben nach dem Tod haben. Weiterlesen

Wir reden übers Sterben … heute mit: Ina Hattebier

img_5270Ina Hattebier lebt und arbeitet als freie Künstlerin in Hamburg. Sie setzt sich mit den Themen Trauer und Tod auf verschiedenen Ebenen intensiv auseinander, ist ausgebildete Trauerbegleiterin und gestaltet Urnen mit Papier.

  1. Du beschäftigst dich mit (Deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Die Beschäftigung mit der Endlichkeit des Lebens hat mir deutlich gemacht, wie stark gerichtet mein Leben ist: Immer habe ich Pläne, Wünsche und Vorstellungen, die ich verwirklichen möchte. Das ist alles in die Zukunft gerichtet. Ich nehme mir mittlerweile immer häufiger die Zeit das Jetzt oder den Moment wertzuschätzen.

  1. Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei Dir? Was hat sich verändert?

Das Sterben ist eine Tatsache, die mich mit allen anderen Menschen verbindet. Ich spreche gern mit anderen über meine Gedanken hierzu und befrage sie zu ihren Vorstellungen, das hilft mir eine eigene Haltung zu entwickeln. Vor kurzem habe ich mit anderen Kolleginnen hier in Hamburg ein Death Café organisiert (www.deathcafe.com), da hat mich sehr erstaunt, wie vielfältig die Erfahrungen der einzelnen Gäste waren. Mir ist dabei nochmal klargeworden, welch große Rolle die Toten in unserem Leben spielen und wie wichtig die Verbindung zu ihnen in unserem Alltag ist.

  1. Dein Vorschlag für einen guten Satzanfang, wenn Du mit jemandem über solche Dinge wie Sterben, Vorsorge u.ä. reden willst:

„Du, stell’ dir vor, neulich habe ich den Tod getroffen, er hat mir aufgetragen dir folgendes auszurichten …“ Nein, Spaß! Dafür gibt es keine Formel, das kommt meist aus dem Moment heraus. Ich gehe zum Beispiel mit meinen Urnen auf Designmessen und mache mit Kolleginnen Veranstaltungen zu den Themen Sterben, Tod und Trauer, da gibt es viele Möglichkeiten Fragen zu stellen. Meine Erfahrung ist, Weiterlesen

Wir reden übers Sterben … heute mit: Silke Szymura

silke-szymuraIch bin Silke, 34 Jahre alt und komme aus der Nähe von Frankfurt. Vor knapp vier Jahren habe ich meinen Lebenspartner während eines gemeinsamen Aufenthalts in Nepal ganz plötzlich verloren – und damit auch mein altes Leben.

Mittlerweile bin ich Trauerbegleiterin und schreibe auf meinem Blog „In lauter Trauer“ über Trauer, Tod, Sterben und das Leben. Außerdem führe ich seit Herbst 2016 das Projekt „Dein Tod und ich“ weiter, auf dem Hinterbliebene von ihrer Erfahrung mit dem Tod und der Trauer erzählen.

Ich möchte Räume für die Trauer schaffen, einen Beitrag dazu leisten, dass über Trauer und Tod geredet wird und wünsche mir einen natürlicheren Umgang damit in unserer Gesellschaft.

  1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben? 


Bis zu Julians Tod habe ich versucht, die Tatsache, dass mein und unser aller Leben endlich ist, zu verdrängen. Sterben, das war in meiner Welt etwas, das irgendwann im Alter passiert und bis dahin, wer weiß, da hat die Medizin vielleicht etwas erfunden, was dagegen hilft. Durch seinen Tod wurde ich auf ziemlich harte Weise in die Realität geholt und habe kapiert: Dieses Leben ist tatsächlich endlich. Es kann wirklich jederzeit vorbei sein.

Das war zunächst ein harter Schlag, aber dann hat es dazu geführt, dass ich noch mal neu und ganz anders anfing, über das Leben nachzudenken. Die Erkenntnis, dass wir nur eine bestimmte Zeit auf dieser Erde leben, hat mich daran erinnert, wie kostbar das alles hier ist. Ich lebe nun bewusster und versuche, mehr meinem Herzen zu folgen und darauf zu achten, was mir wirklich wichtig ist. Ich bin viel dankbarer geworden und nehme die Dinge und Menschen um mich herum nicht mehr als selbstverständlich wahr.

Die Begegnungen, die bereits aus dieser Auseinandersetzung und meiner Arbeit entstanden sind, bereichern mein Leben sehr. Der Tod hat so einen schlechten Ruf in unserer Gesellschaft, dabei kann er so ein wertvoller und spannender Begleiter sein, wenn wir ihn annehmen, ihm vielleicht mit etwas mehr Neugier und etwas weniger Angst begegnen.

  1. Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei dir? Was hat sich verändert? 


Ich hatte diese Hemmungen und Ängste früher auch, daher kann ich sie gut nachvollziehen. Mittlerweile rede ich allerdings gerne darüber und finde diese Gespräche immer wieder sehr bereichernd. Für mich hat sich im Laufe der letzten Jahre vor allem noch verändert, dass ich mir anfangs viel mehr Gedanken darüber gemacht habe, ob ich in einem Gespräch einfach anfangen kann, davon zu sprechen. Ich hatte lange eine Hemmschwelle, weil ich andere nicht belasten wollte, weil ich Angst hatte, dass ich die Stimmung ruiniere und zur Spaßbremse werde. Heute erzähle ich einfach was ich mache, dass ich zum Beispiel Weiterlesen

Wir reden übers Sterben…heute mit: Sarah Benz

fullsizeoutput_7fIch bin Musikerin und Sozialpädagogin, arbeite auch als Seelsorgerin und Trauerbegleiterin und habe schon oft erlebt, wie wohltuend es sein kann, Gefühle in Musik auszudrücken.

Gemeinsam mit Jan Möllers und Karen Admiraal produzieren wir Kurzfilme zu den Themen Sterben, Tod und Trauer, als Impulse für Schule und Bildungsangebote, als Gedankenanstöße zwischendurch und als Einstieg für eine systematische Beschäftigung mit dem Thema Abschied und Sterblichkeit.

Sarggeschichten wird gefördert von der Deutschen Palliativstiftung.

1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit (Beschreibe kurz). Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Ich bin mir nicht sicher ob ich mich viel mit meinem Tod beschäftige. Aber ich denke, dass ich durch meine Arbeit einen anderen Blick auf mein Leben bekommen habe. Es ist kostbar, nicht selbstverständlich und sehr fragil und zart, trotzdem kraftvoll und zuversichtlich. Gerade in der Notfallseelsorge habe ich immer wieder mit Menschen zu tun, deren liebste Menschen gerade aus dem Leben gerissen wurden, oft unerwartet, oft brutal. Das relativiert einiges, über das ich mich auch gern mal aufrege. Ist alles nicht so schlimm, denk ich dann. Ich wünsche mir, dass viele Menschen sehen wie kostbar und beschützenswürdig das Leben ist, nicht nur das von uns, sondern auch das der Tiere und Pflanzen und der ganzen Welt. Dann würden wir vielleicht zärtlicher mit einander umgehen und auch mit unserer Erde…

2. Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei dir? Was hat sich verändert?

Ich bin neben einem Friedhof aufgewachsen und in meiner Familie wurde über Sterben und Trauer gesprochen. Ich war da eher auch expressiv und bin es bis heute. Was sich verändert ist sicherlich der Wortschatz. Ich kann viele Dinge heute leichter in Worte fassen und habe mich mit mehr Perspektiven beschäftigt, die meine eigene Auseinandersetzung natürlich bereichert haben.Aber gerade deshalb bemühe ich mich immer wieder einfach zu werden im Gespräch mit anderen Menschen. Denn ich will ja, dass wir uns alle unterhalten können und nicht durch Fachsprache Leute ausgrenzen.

3. Dein Vorschlag für einen guten Satzanfang, wenn du mit jemand über solche Dinge wie Sterben, Vorsorge u.ä. reden willst:

Da fällt mir kein konkreter ein. Ich erzähle meist etwas von mir oder meiner Arbeit und die Leute fragen dann etwas. Wenn jemand nicht über das Thema reden will, respektier ich das. Für Vorsorgegespräche finde ich es allerdings wichtig, Menschen über alle möglichen Optionen aufzuklären, auch wenn sie manchmal sagen “nee, das will ich sowieso nicht”. Dann sag ich meistens: Weiterlesen

Wir reden übers Sterben…heute mit: Johanna Wilke

trauer-in-liebe-johanna-wilke_08Ich bin Johanna, 27 Jahre, Sterbeamme, Bestatterin und Trauerbegleiterin. Ich lebe in Hamburg. Hier arbeite ich als Bestatterin für ein modernes Bestattungshaus (www.hamburg-leuchtfeuer.de) und schreibe auf meinem persönlichen Blog „trauer in Liebe“ über die Möglichkeiten bewusst Abschied zu nehmen. Zusammen mit meinem Mann habe ich die Trauerbox© (www.trauerbox.de) ins Leben gerufen, ein Erste-Hilfe Angebot für Trauernde zur seelischen Unterstützung und Ermutigung nach dem Verlust eines geliebten Menschen.

1.   Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit (Beschreibe kurz). Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Durch meine Arbeit als Bestatterin bin ich täglich mit dem Tod und der Endlichkeit des Lebens konfrontiert. Ich begleite die lebenden Angehörigen und die Seele und den Körper des Verstorbenen – für mich hängen diese Ebenen unweigerlich zusammen. Durch diese unmittelbare Berührung ist der Tod zu meinem Lehrmeister und Freund geworden. Ich lerne durch ihn, den Moment zu leben und die kleinen Dinge im Leben zu schätzen. Ein „das ist mir egal“ gibt es für mich nicht mehr!

2.   Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei dir? Was hat sich verändert?

Ob Frühstück, Mittag- oder Abendessen, ein Glas Wein mit Freunden oder ein kurzes Telefonat: Mein Leben baut auf der Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer auf. Neulich erst saß ich mit meinem Mann bei einer Tasse Kaffee auf dem Sofa und wir haben darüber gesprochen, wie der Sarg aussehen soll, in dem wir bestattet werden möchten, als würden wir uns über das Wetter unterhalten, so ganz normal ohne bedrückende Gefühle – das war echt stark! Was ich auch ganz wichtig finde, ist, dass unsere Verstorbenen einen Platz in unserer Mitte haben. Wir erzählen von ihnen und integrieren Rituale in unser Leben, die wir mit ihnen geteilt haben.

3.   Dein Vorschlag für einen guten Satzanfang, wenn du mit jemand über solche Dinge wie Sterben, Vorsorge u.ä. reden willst:

„Wenn heute dein letzter Tag in dieser Welt wäre, wärst du einverstanden mit deinem Leben, so wie es ist?“

4.   Wie ergänzt Du diesen Satz der Künstlerin Candy Chang:
Bevor ich sterbe, möchte ich …

…. nochmal nach Weiterlesen

Wir reden übers Sterben … heute mit: Angelika Bening

13941019_1062091363867805_1193972174_nAngelika Bening ist Trauerbegleiterin für Erwachsene, Kinder, Jugendliche und Familien sowie Entspannungspädagogin.

Seit 5 Jahren in eigener Praxis im Westerwald tätig. Neben der Arbeit mit Trauernden, ist auch die Fort- und Weiterbildung von Mitarbeitern psychosozialer Berufe einer ihrer Arbeitsschwerpunkte.

1. Du beschäftigst dich mit (deiner) Endlichkeit. Welche Auswirkungen hat das auf dein Leben?

Ich betrachte meine Arbeit und die Beschäftigung mit der Endlichkeit als eine sehr lebendige und lebensbejahende Aufgabe. Diese Lebendigkeit auch selbst immer wieder zu spüren und auch mit Dankbarkeit auf die kleinen Dinge des Lebens zu schauen, das ist mir sehr wichtig und das erlebe ich für mich in den letzten Jahren deutlich bewusster.

2. Viele haben Hemmungen oder auch Angst, mit anderen über das Sterben zu reden. Wie ist das bei dir? Was hat sich verändert?

Hemmungen oder Ängste über das Thema Sterben oder Tod zu reden, kenne ich persönlich nicht bzw. nicht mehr. Bevor ich vor 5 Jahren meine Arbeit als Trauerbegleiterin begonnen habe, war ich über 20 Jahre lang als Krankenschwester tätig und habe sehr viele Menschen in schwerer Krankheit aber auch im Sterben begleiten können. In dieser Zeit habe ich gelernt offen über diese Themen zu sprechen und ich habe viele intensive Gespräche mit Sterbenden führen dürfen, die mir persönlich sehr viel Mut zum Leben gemacht haben. Diese Erfahrungen haben Weiterlesen

100 Songs: Komm großer schwarzer Vogel

Claudia Cardinal hat in ihrem Interview mit uns 3 Liedbeiträge erwähnt für unsere Liste „100 Songs“. Hier heute von Ludwig Hirsch: Komm großer schwarzer Vogel.

Seifenblasen am Grab. Ein sehr lesenswertes Interview.

seifenblasenDieses Interview muss eigentlich JEDE und JEDER lesen, der etwas anders machen will … am Grab, während der Beerdigung.

Diese Bestatterin ist mit Konfetti, Seifenblasen und Schokomuffins unterwegs … Aber lest selbst. In der Zeit Online erschienen:

Die Bestatterin Lea Gscheidel hat stets Seifenblasen dabei. Die Journalistin Mareice Kaiser hat ihr Kind verloren, aber nicht die Lebensfreude. Ein Gespräch über den Tod.

Interview: Mareice Kaiser.

Bestatterin: „Wow, was für eine Scheiße!“

„Glaubt Ihr an ein Leben nach dem Tod?“

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Marten Holzinger hat uns für seinen Blog „einfachgefragt“ interviewt. Zum Beispiel wollte er wissen:

Glaubt ihr an ein Leben nach dem Tod?

Petra: Gute Frage. Schwierige Frage. Wenn ich einem bekannten Gehirnchirurg glaube, dann ist da ein klares NEIN.

Ich wünsche mir, dass meine Seele nach Asien fliegt ;-) . Und das was Annegret antwortet finde ich schön, macht mich leicht, weil alles unbedeutend wird.

Annegret: Nein. Ich glaube, dass all das ganz und heil wird, was wir hier im Leben nur unvollständig hinkriegen. Und dass ich irgendwie verstehen werde, was ich hier alles nicht verstehe. Oder merken werde, dass das keine Bedeutung mehr hat. Das tröstet mich sehr. Das steht symbolisch auf meiner Sterbedecke, die ich inzwischen besitze „Von Angesicht zu Angesicht“.

Hier lest Ihr alle Fragen und Antworten.

Was meinst Du? Glaubst Du an ein Leben nach dem Tod?