Einmal im Leben …

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Die Akropolis am frühen Morgen

… sollte man …

Oder wie es in meinem Athen-Führer heißt: „Einmal im Leben darf man auf der Akropolis gewesen sein“.

Ich wusste nicht wie sehr es mich berühren würde: es ist ein erhabener Moment auf diesem besonderen Hügel mit den über 2000 Jahre alten Tempeln zu verweilen, mit all den anderen Touristen aus aller Welt.

Es wird empfohlen gleich morgens da zu sein, damit man mehr Säulen als Menschen sieht. Dieser Empfehlung sind wir gefolgt.

Dieses Weltkulturerbe steht für Großmacht und Demokratie. Ich war in Athen zur Documenta14. Beides zum ersten Mal. Ich habe dazu ausführlich in meinem Blog geschrieben.

Bevor ich sterbe, will ich … eine Kuh melken

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muh … und wer bist du?

Was willst Du unbedingt gemacht haben, bevor du stirbst?

Ich habe mir einen Herzenswunsch erfüllt und habe es getan. Schon eine ganze Weile geplant. Und dann spielte das Wetter mit: ein schöner und warmer Maitag letzten Freitag. Ich weiß gar nicht mehr wie ich darauf kam. Auf jeden Fall erzählte mir mein Vater oft, dass er als Bub auf dem Bauernhof seines Onkels die Milch direkt vom Euter getrunken hat. Der Strahl wurde angeblich zielgenau zu seinem Mund gehalten.

Kühe finde ich schön und ich dachte mir: ein Kaffeetrinken auf dem Bio-Bauernhof und dann eine Kuh melken, das sollte doch möglich sein. Ihr wisst ja: in der Weiterbildung zur Trauer- und Sterbebegleitung wurden wir immer wieder mit dieser Frage konfrontiert: Was willst Du unbedingt noch machen / erleben, bevor du stirbst? Für mich hat sich das in den letzten Monaten so entwickelt, dass ich unbedingt mal eine Kuh melken wollte.

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so schön hergerichtet

Der Bauer Martin Blum vom Bio-Hof Blum in Samstagern hat es möglich gemacht. Es war alles so schön vorbereitet. Unter einem Baum im Schatten war Kuchen und Kaffee hergerichtet. Aber nicht nur das: Es stand auch ein Holundersirup für das Wasser bereit, eine Flasche Weißwein für den Apéro, frische Erdbeeren aus dem Garten … ich war so glücklich!

Und dann die Kuh. Mit Waldi hatte ich das Vergnügen. Zuerst wies mich Martin an: Kontakt aufnehmen. Mit 2 Bürsten in der Hand striegelte ich erstmal das fast 600 kg schwere Tier. Man muss auf seine Füsse aufpassen. Ein Schritt vorwärts und das Kuhbein macht aus meinem zarten Füsschen Matsch. Deshalb drückt man beim Melken den Kopf an den Kuhbauch um auf Bewegungen reagieren zu können. Weiterlesen

Schon Ihre Löffelliste geschrieben?

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letztes? Jahr in Zürich aufgenommen

Andrea Mohr, meine sehr geschätzte Coach-Kollegin und Netzwerkpartnerin aus Frankfurt, hat mir schon vor längerer Zeit den Tipp mit der Löffelliste gegeben. Den Artikel habe ich mir eben vorgeknöpft.

Die Löffelliste ist die Aufzählung von Dingen, die man „noch“ erleben möchte, bevor man den Löffel abgibt.

Bevor ich in den Artikel klickte, sind mir zwei ähnliche Themen in den Sinn gekommen: das Buch „1000 Orte, die Du vor Deinem Tod gesehen haben solltest“ und der Film mit Jack Nicholson und Morgan Freeman in „The Bucket list“ (Lief in deutschen Kinos mit diesem Titel: Das Beste kommt zum Schluss). Die beiden Protagonisten sind unheilbar erkrankt, überlegen sich, was sie vor ihrem Tod noch alles erleben wollen und ziehen los und erleben Aufregendes. Haben Sie den Film gesehen?

Denken Sie: „Jaja, kenn ich längst: Alles das, was ich vor meinem Tod noch tun und erledigen möchte, aufschreiben“. Denken Sie auch: „ich hab ja noch Zeit. Sterben interessiert mich grad nicht“.

Sie haben recht – bei diesem Frühlingswetter, was ein Thema! 😉 Und doch braucht es irgendwann Zeit, sich einmal zu überlegen, wie es grad so steht mit dem Leben und was man von ihm will.

Wie viele plötzliche Tode werden eigentlich gestorben? Denn auch ich denke oft genug: Ich hab ja noch genügend Zeit. Und doch liest man immer wieder über plötzliche Tode oder erlebt sie im direkten Umfeld. Die Frage, die wir uns dann stellen: „Habe ich alles geregelt?“ oder „Lebe ich so, dass ich jederzeit sterben könnte?“.

Mit welchem Alter beginnt man seine Listen zu schreiben und die Dinge zu tun,  die man unbedingt tun will, bevor man den Löffel abgibt? Mit Ende 50? Mit 60, mit 65? Früher? Später? Was denken Sie?

Also. Zurück zur Löffelliste. Ich fange mal an.

Das ist, was ich in der nächsten Zeit an organisatorischen Dingen erledigen will:

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