Wenn ich zuerst sterbe …

… wird meine Schwester im Advent diesen Weihnachtsstern aufhängen, den ich ihr vor vielen Jahren einmal schenkte. Sie freut sich immer wieder drüber … nur wird sie mir kein Foto mehr schicken. Vielleicht sitze ich auf einer Wolke und winke ihr zu.

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Padma und Britta: was wäre, wenn ich zuerst sterbe …

Anlässlich unserer Blogaktion im November schreibt

von Padma

Padma am 13. November:

Bisher habe ich mich eher mit dem „Wenn du zuerst stirbst“ beschäftigt. Viele Jahre beruflich mit unterschiedlichsten Patienten. Natürlich kamen zwischendurch auch persönliche Menschen in meinem Umfeld zu Tode.

in ihrem Blog „essenzdergöttin“ bitte weiterlesen.

Heute am 15.11. schreibt Britta:

Wenn ich zuerst gestorben wäre,
dann hätte …
ja, dann hättest Du verloren diese Wette.

in ihrem Blog „Trauer ist Liebe“ bitte weiterlesen.

Alle Novembertermine in der Übersicht mit unseren Autor*innen der November-Blogaktion

Sonntag, 1.11.

Montag, 2.11. Annegret: Verbundenheit – Mein Hausaltar

Dienstag, 3.11.

Mittwoch, 4.11. Abschied nehmen versus sich erinnern: Susannes Mutter starb plötzlich

Donnerstag, 5.11. Martina Fuchs: Der Briefkasten

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November-Blogaktion: Abschied nehmen: Meine und unsere tradierten und spontanen Rituale

Päcken mit Kerze und Texten, Zoom-Trauerfeiern, Kastanienherzen auf dem Grab des Freundes, Slam-Poetry im Netz, Sarggeschichten für Coronazeiten …

Wir möchten euch wieder zum Mitschreiben anstiften! Zwischen Sonntag, dem 1. bis Freitag, dem 27. November laden wir euch ein, Erfahrungen und Ideen mit uns und unseren Leser*innen zu teilen.

Diesmal soll es um Sterbe- und Trauerrituale unter Corona-Bedingungen gehen. Die Pandemie hat auch unsere Trauerrituale durcheinander gebracht. Beerdigungen durften anfangs nur mit 5 Personen stattfinden. Angehörige aus anderen Ländern konnten nicht anreisen. Wie nimmt man all diejenigen, die nicht dabei sein dürfen, mit? Wie sorge ich für mich selbst? Welche Rituale zeig(t)en sich, wenn das Gewohnte nicht geht? Wie kommt man zusammen, wenn man nicht an einem Platz sein darf?

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16.11. Dr. Friederike Erichsen-Wendt: Werde ich in den nächsten 5 Jahren sterben?

Erichsen-Wendt-09Schnelltests haben Konjunktur. Striche und Kreise zeigen an, ob Du neues Leben in Dir trägst oder bald tragen könntest. 14 von 15 Punkten weisen Dich als Kenner der deutschen Grammatik oder der internationalen Musikszene aus. Seit diesem Sommer gibt es einen besonderen Schnelltest, der nur 13 Fragen lang dauert. Wenn Sie ein Mann sind. Sind Sie eine Frau, interessiert der Test sich sogar nur für elf Themen. Und er hat einen Namen: UbbLE. UbbLE ist ein Akronym und steht für „UK Longevity Explorer“, ein „Lebenszeit-Restzeit-Rechner“, so übersetzt es jedenfalls das Deutsche Ärzteblatt (in 6/2015). UbbLE verheißt, wie Hubble (das Weltraumteleskop), einen Blick in unbekannte Welten. Er berechnet das biologische Alter eines Menschen und damit die statistische Wahrscheinlichkeit, in den nächsten fünf Jahren zu sterben. Ein schwedisches Forscherteam des Karolinska Institut in Stockholm und der Universität Uppsala haben dafür einen breiten Datenpool der UK BioBank ausgewertet.

Werde ich in den nächsten fünf Jahren sterben? Titulaturen wie „Tool, das den Tod vorhersagt“ oder: „Ihr Online-Todesrechner“ zeigen, wie skurril und morbide diese Frage anmutet. Wer von den unmittelbaren Empfindungen beim Lesen und Hören dieser Frage zurücktritt, wird sich auch daran erinnern, dass statistische Auswertungen nie Prognosen im Blick auf den Einzelnen erlauben. Und trotzdem kann man die Frage weniger gut abweisen wie die, in welcher Stadt man denn am besten wohnen sollte oder welcher Philosophin man am ähnlichsten ist.

Wozu dient „ubbLE“ dann? Interessant erscheint mir, welche Fragen sich als signifikant erwiesen im Zusammenhang mit dem Risiko, in absehbarer Zeit zu sterben: Mit wem leben Sie zusammen? Weiterlesen