Trauer im Internet

Ich möchte euch heute einen Link zum Lesen geben. Am 25. Oktober hab ich ihn in der Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung entdeckt. Die Headline im Papier: Gedenkstätte Timeline.

„Längst nutzen Menschen die sozialen Medien auch, um Trauer zu teilen. Das macht den Tod sichtbarer – die Angehörigen allerdings auch verletzlicher“ – von Matthias Kreienbrink.

auf einem Zürcher Friedhof fotografiert

Ich denke, gerade jetzt seitdem wir mit Corona veränderte Bestattungsbedingungen vorfinden und nicht mehr alle frei reisen können, oder nur eine Mindestanzahl Trauergäste gestattet ist, ist die „Gedenkstätte Timeline“ jetzt wichtiger denn je. Mit anderen im Netz trauern, damit die Trauer um einen lieben Menschen oder die Einsamkeit geteilt werden kann, ist sicher nur ein Grund und sehr tröstlich.

Wie denkst Du? Wie denkt Ihr? Ist das eine mögliche Form, die dir gefällt? Würdest du es gleich tun? Ich habe darüber nachgedacht, was wäre, wenn beispielsweise meine Mutter sterben würde. Ich tendiere zu einem JA, weil ich mir verspreche, damit mehr Menschen zu erreichen, die zum Beispiel nicht zur Trauerfeier reisen konnten. Ich müsste es aber auch kommunizieren, damit die Internet-Gedenkstätte gefunden wird.

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Totenhemd-Blog bei bild.de

img_4444Und plötzlich war die Klickrate höher als üblich.

Für alle, die nicht bei Facebbok und Co. mitgelesen haben: Unser Blog ist in einem OnlineArtikel bei bild.de gelistet. Die Headline:

6 hilfreiche Blogs zum Tabuthema Tod

Unser Blog steht an 1. Stelle. Darüber freuen wir uns und sind mächtig stolz.

Fünf andere lesenswerte Blogs kennen wir teilweise bzw. haben wir neu kennengelernt. Alle Blogs sind ab sofort auch in unserer Blogroll gelistet, die die bisher fehlten haben wir ergänzt.

Meine Schwester tot und ich hier – von Claudia

Wir sind noch hier – von Sarah

Bestatter Weblog – von Peter Wilhelm

In lauter Trauer – von Silke

Dein Tod und ich – von Silke (wie oben) übernommen