Gesprächssplitter aus den Death Cafés

Death Café Richterswil 

„Man müsste sich auf den Tod freuen wie andere Leute auf ihren Urlaub“. Aus dem Artikel „Der bebilderte Himmel“ von Henriette Crüwell im Magazin „Impuls Gemeinde – 01/2019“ zum Thema: Da kommt noch was! (Herausgeber Zentrum Verkündigung, Frankfurt. Wir hatten hierzu Anfang des Jahres eine spontane Blogparade organisiert“. Das Heft kann man hier bestellen. )

„50 Prozent der Asche kommen in die Urne … die anderen 50 Prozent werden verstreut“. Das ist doch mal ne Alternative! Sowohl als auch :-).

Was erwartet uns im Jenseits? Eine Wohnung? Gottes Liebe? Ein strahlendes Licht? Die Ehefrau oder der Partner?

Im Jenseits sprechen wir alle Sprachen? Deutsch, Schweizerdeutsch, Rätoromanisch …. die Sprache im Jenseits wird über Energien gesprochen … „wir haben die gleiche Wellenlänge“.

Death Café Zürich

In Japan wird der verbrannte Körper – also die Asche und die Knochen – der Länge nach den Angehörigen präsentiert. (In Deutschland oder der Schweiz wird die Asche in eine Metallwanne geschüttet, von Metall befreit, gemahlen und gesiebt“). Zu zweit jeweils rechts und links vom verbrannten Skelett stehend – jeder hat ein Stäbchen Weiterlesen

Gesprächssplitter aus Death Cafés

death cafe zuerich
Death Café Richterswil und Death Café Zürich fand vor einigen Tagen statt. In Richterswil, das ich mit Andrea organisiere, jährt sich unser Treffen im dritten Jahr. Hier kommen meistens Frauen, sehr selten ein Ehegatte mit, zusammen im Rahmen der reformierten Kirche. Unsere Gäste sind meistens 70plus, fullsizeoutput_17cmanchmal jünger.

Das Death Café Zürich, das ich mit Brigitte durchführe, ist neu an den Start gekommen. Frühere InitiatorInnen haben wieder aufgehört oder machen eine Pause – haben wir von den teilnehmenden Frauen gehört.  Unsere Gäste in Zürich waren jung. Unter 60. Also 29, 35, 45 und Ende 50. Wir haben uns für unser Treffen im quirligen Kreis 5 in einem Ladenlokal eingemietet: Langstrasse 200.

Splitter und Diamanten aus Richterswil: Die Urne selbst anmalen; ich will eine Bio-Urne, die dem Boden nicht schadet.
Meine Urne stelle ich schon zu Lebzeiten auf. Alles Wichtige kommt da hinein, was meine Angehörigen und Freunde wissen müssen.

Aufräumen und Ausmisten; das Buch Death Cleaning kam ins Gespräch.
Sachen schon zu Lebzeiten herschenken: „mit warmen Händen geben“.

Die Alten-/Pflegeheime in Richterswil sind nicht zeitgemäß. Sie sind die letzte Station im Leben vor dem Tod. Der letzte Wohnort.

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Richterswiler Friedhof teilweise mit Seesicht

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Dies ist nur ein kleiner Ausschnitt vom Richterswiler Friedhof. Es gliedern sich noch zwei größere Abschnitte daran. Außerdem gibt es noch die nicht ganz so schöne Aufbahrungshalle.

Ich spaziere oft und gerne über den Friedhof. Da er am Hang liegt, bildet er die Verbindung zwischen dem Dorf unten und dem Wohngebiet oberhalb. Diesen Weg gehe ich öfters: Oben hinein und unten wieder hinaus.